Forum: Politik
Reise von hessischer Ministerin: Israels Regierung lehnt Empfang von Delegation wegen
Schulz/ AfD/ DPA

Die israelische Regierung hat einer Delegation aus Hessen den Besuch verweigert. Unter den Reisenden befindet sich ein Abgeordneter der AfD - diese Partei werde nicht offiziell empfangen.

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egonv 24.06.2019, 12:12
1.

Ich mag Israels Politik nicht sonderlich. Diese Ausladung kann ich allerdings nachvollziehen. Keine Ahnung, wie man das auf Dauer lösen kann, wenn immer mehr Offizielle von der AfD gestellt werden.
Ich hoffe allerdings, dass Israel andere Rechtspopulisten ebenso behandelt (z.B. Legal Nord aus Italien).

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xees-ss 24.06.2019, 12:17
2. Gut so!

Wenigstens zeigt die israelische Regierung Kante mit dem Umgang der afd!

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dkrcek 24.06.2019, 12:20
3. Mit Neunazis spricht man nicht

Die israelische Regierung fährt eine konsequente und zu begrüßende klare Kante gegen die AfD.
Mit Neunazis, Rassisten und Antisemiten spricht man nicht, bietet Ihnen keine Bühne, grenzt sie aus und genau von solchen Leuten wimmelt es bei der AfD.

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claus7447 24.06.2019, 12:25
4. Und ich höre schon wieder ....

Das mimimi der AfD anhänger hier im Forum. Undemokratisch etc. etc.

Erstens kann sich jede Regierung raussuchen wen und welche Partei sie treffen will. Das ist ein autarker Prozess der kritisiert werden kann - aber es ist so! Bei der Gruppe "Juden in der AfD" handelt es sich ohnedies um überwiegend (angeblicher) Juden aus der ehemaliger UdSSR. Von deren Existenz - von deren Zielen hört und sieht man nichts bis wenig. Vermutlich lediglich ein "Feigenblatt". Ohnehin unglaubwürdig, wenn man so einige antisemitische Sprüche von hard-core Anhängern und Mitgliedern hört.

Verwunderlich für meine Person ist ohnehin warum gerade die genannte Gruppe bei der Ausgrenzung von Flüchtlingen besonders hervor tut - waren sie nicht selbst mal Flüchtlinge?

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rvankessel 24.06.2019, 12:35
5. Konsequent richtig

Auch wenn demokratisch gewählt, die Aussagen der AfD repräsentieren nicht das Land.

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butzibart13 24.06.2019, 12:43
6. Eine eigentümliche Politik

Sehr kurios. In seiner Rede vom 26.04.18 hat Alexander Gauland fast überschwänglich das Existenzrechts Israel hervorgehoben. Irgendwie sind hier im Verhältnis zueinander krasse Missverhältnisse zu finden. Das Bekenntnis der AfD oder weiten Teilen von ihr ist mehr auf die Ablehnung der Araber als die eigene Unterstützung Israels zurückzuführen. Israel vermutet in der AfD Judenfeinde, was nicht ganz auszuschließen ist, die Hauptfeinde sitzen allerdings in der NPD.

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migampe 24.06.2019, 12:48
7. Naja....

man könnte hier auch von Diskrimminierung reden. Antsemitische Meinungen und Ansichten findet man auch in anderen Parteien (C..) . Und nur weil es in der Partei solche Vollpfosten gibt, darf es kein Grund sein, jemand anderen aus einer demokratisch zusammengestellten Delegation auszuschließen. Das sollte für ALLE Parteine gelten - schließlich waren demokratische Wahlen Grundlage solcher Veranstaltungen.
Dieses Vorgehen Israels ist letztendlich kontraproduktiv - kann doch die AFD wieder genüsslich in die Opferrolle schlüpfen.

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rivka 24.06.2019, 12:53
8.

Die AFD zu ignorieren ist langfristig keine Lösung, sondern stärkt sie nur.
Wir hatten einen Vertreter tatsächlich zu einer schulischen Veranstaltung eingeladen, was zum Ansehen seiner Partei in der Schule nicht im positiven Sinne beigetragen hat.
Konfrontation ist letztendlich der Schlüssel zum Erfolg, das gilt auch für Israel

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heinrich-wilhelm 24.06.2019, 12:58
9. Klare Kante

Erst wenn die AfD sich glaubhaft,eindeutig und konsequent vom Antisemitismus distanziert hat und vor allem die zahllosen grossen und kleineren Neonazis aus der Partei ausgeschlossen hat,kann man erwarten, dass auch der Staat Israel die AfD gastfreundlich empfängt. Die jetzige Entscheidung Israels ist richtig.

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