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Religionsfreiheit: Wie die chinesische Regierung Christen drangsaliert
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Weihnachtsdekoration wird verboten, Gotteshäuser abgerissen: In China sind Christen, die Untergrundkirchen angehören, starken Repressionen ausgesetzt. Es sei denn, sie entscheiden sich für den Glauben nach Parteilinie.

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micspiegelforum 24.12.2018, 11:09
1. Ja, es wäre sehr schön ...

… wenn es die Christen überall auf der Welt so leicht hätten wie bei uns die Muslime. Oder wäre es nicht vielleicht nur unglaublich schön wenn die Menschen überall auf der Welt tatsächlich tolerant wären? Schon mark Twain meinte: Wir mögen Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken, falls sie dasselbe denken wie wir.
Das ist leider ein weltweites Phänomen auch in unserer geliebten Heimat Deutschland.

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Ein_denkender_Querulant 24.12.2018, 11:17
2. Richtig so!

Das Christentum ist eine der aggressivsten Religionen, die auch heute noch überall in der Welt missionarisch tätig ist. Selbst an meiner Haustür sind einmal im Jahr penetrante Zeugen Jehovas.

Schaut man auf den Drohnenkrieg der US mit ihrem hohem Anteil an fundamentalistischen Christen in den reihen, ist es nicht vermessen, diesen Krieg als Religionskrieg gegen andere Religiuonen zu bewerten. Zumindest verkauft diese Seite ihre Taten damit, dass jeder Freiheitsterrorist der anderen Seite als Religionskrieger reduziert wird.

China macht alles richtig. Um eine stabile Regierung und den höchst möglichen Wohlstand zu bekommen, sind totale Überwachung und Kontrolle der Religionen legitime Mittel, um jeden irgendwie gefährlichen Bürger zu identifizieren und die Gesellschaft vor ihnen zu schützen. Die Gesellschaft ist wichtiger, als der enzelne.

Das sieht der Westen zwar komplett anders, wer sich langfristrig kulturell durchsetzen wird, werden die Historiker in 1000 Jahren bewerten, nicht wir mit underer zerstörerischen Quartalsicht. Ich setze gegen den Neokapitalismus, der Gesellschaften spaltet. China eint sein Volk, auch wenn dazu 10-20% der Bevölkerung ausgerenzt und drangsaliert werden.

Alles friedliche und besinnliche frohe Weihnachten

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MyMoon 24.12.2018, 11:21
3. Erbe der Kolonialzeit

Der Kommunismus ist zwar atheistisch in seiner Ideologie nur ist China auch geschichtlich vorbelastet. Es waren christliche Missionare aus Europa die schon seit ein paar Jahrhundert ins Land gekommen sind um oberflächlich den Glauben zu verbreiten aber in Wirklichkeit den Kolonialmächte England, Portugal ... Den Weg bereitet haben.
Das selbe Spiel auch in Afrika oder Südamerika.
Erst kommt man mit der Bibel und der "frohen Botschaft" und später kamen die Soldaten und besetzen das Land. Häufig waren auch Soldaten oder Vertreter der Handelsunternehmen (z.b. West Indian Trading company) als Spione unterwegs um getarnt als Missionare Geographie, Menschen, Machtstrukturen und Rohstoffquelle auszukundschaften.
Die Kolonialzeit durch die europäischen Mächte und das Leid ist tief im Bewusstsein der Chinesen verankert und das christliche Kirchen allen voran die aus den USA finanzierten Freikirchen und Protestanten in der chinesischen Bevölkerung mit Misstrauen gesehen werden ist verständlich.

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till_wollheim 24.12.2018, 11:24
4. Religion ist Opium für das Volk!

Nichts gegen eine Seelsorge im medizinischen Sinne des Wortes. Das ist eine gute und notwendige Arbeit der Religionsgemeinschaften - vor allem der christlichen. Das Gebräme aber mit "Gott" und Bibel ist höchstgradig schädlich für die Massen, die ja offensichtlich nicht sehr intelligent sind. Es gibt keinen Gott und die Bibel ist schlicht ein historischer Roman, der auf die heutige Zeit nur noch zu 5% als Vorbild anwendbar ist. Das sollte dann eben in der Form einer Seelsorge geschehen. Die Religionsfreiheit war einer der Hauptfehler der Konstitution! Und noch schlimmer ist, das sie sich auf Gott beruft - eine schlimmere Heuchlerei hätte es nicht geben können!

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saaman 24.12.2018, 11:24
5. Chinas Kultur ist für uns Deutsche unverständlich

Der Grund: China ist noch nicht soweit wie wir. Gehen wir nur in unserer Geschichte um einige Zeiteinheiten zurück. Da war es bei uns noch viel schlimmer mit Andersgläubigen als heute in China.

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berther 24.12.2018, 11:25
6. Ich fühle mich..

... bei derartigen trendenziösen "Berichten", vor allen zur besinnlichen Weihnachtszeit, gern an Guareschis Buch "Don Camillo in Russland" erinnert.
Kurz vor dem Abflug in die italienische Heimat eröffet der sowjetische Betreuer und Beobachter Don Camillo, daß er nicht nur über ihn und sein Priestertum Bescheid weiß, sondern erklärt ihm auch die Unterschiede des westlichen Glaubens an den sowjetischen Atheismus und die tatsächlichen Wahrheiten, und trägt ihm am Ende noch schöne Grüsse an den Papst auf.
Und da frage ich mich doch, inwieweit Berichte über chinesische Christen der Wahrheit oder dem westlichen Wunschdenken entsprechen.

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askl 24.12.2018, 11:27
7. China - ein Lsnd der Widersprüche!

Auf der einen Seite Repession gegen Christen und gleichzeitig steht in China die grösste Bibeldruckerei weltweit.
Fakt ist leider: Weltweit sind die Christen die grösste verfolgte Religion!

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egoneiermann 24.12.2018, 11:27
8.

vielleicht sollte man hier nicht "Christen" so betonen. Die Chinesische Regierung geht gegen jede Bewegung vor, und da ist es ihr egal ob es eine Religion oder eine Volksgruppe ist.
Ist eben Kapitalismus 3.0. Jeder kann was werden solange er sich dem System anpasst und jeder wird verfolgt, der sich weigert. Unseren Rechtspopulisten wird es gefallen.

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HeinBlöd 24.12.2018, 11:31
9. Es ist schon erstaunlich

Wie es manchem Forist gelingt noch das weit entfernteste Thema in Richtung muslime zu drängen und daraus ein „linksversifftes“ Merkel bashing zu machen.
Freuen Sie sich lieber, dass Sie Ihren Unfug hier einfach so absondern können. Hätten wir hier wirklich die Zustände, die Sie immer wieder anprangern, stünde die Polizei so schnell bei Ihnen auf der Matte wie bei diesen armen Christen in China. Und dann würden Sie vielleicht auch windelweich geprügelt und mal 24 Stunden ohne Nahrung und Wasser an einen Stuhl gefesselt. Bloß weil Ihnen unsere gewählte, demokratische Regierung nicht passt.
So ist es aber nicht. Versuchen Sie doch mal etwas aus dem Artikel zu lernen.

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