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Religionsfreiheit: Wie die chinesische Regierung Christen drangsaliert
AP

Weihnachtsdekoration wird verboten, Gotteshäuser abgerissen: In China sind Christen, die Untergrundkirchen angehören, starken Repressionen ausgesetzt. Es sei denn, sie entscheiden sich für den Glauben nach Parteilinie.

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krautkiwi 25.12.2018, 02:49
160. @ #98, Beijinger

Setzen Sie Ihre Aussagen doch bitte mal in den Kontext von: >Einmarsch in Tibet und die systematische Zerstörung der Kultur >Die Andohungen in Taiwan ein zu Marschieren >China schüttet Inseln in Internatinalen Gewässer auf und beansprucht Gewässer die Direkt vor der philipinischen Küste liegen >Das vorgehen gegen eine Proffesorin in Neuseeland die erforscht wie China versucht demokratische Parlamente zu Beinflussen >Die Zwangssterelisierung von Frauen die ein zweitest Kind bekommen haben (bis in die späten 80er), allerdings nur wenn man zum Fussvolk gehöhrte und natürlich nicht wenn man zum Parteikader gehörte oder Proffesor oder andre gute Position hatte >Das Social Scoring System in China >Die Freiheit der Justiz in China und die dubiosen Urteile gegen Menschenrechtsanwälte >Chinas Drohungen gegen jeden der sich zu Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Folter und Unterdrückung in China äussert. ....und Sie wollen mir sagen ich verfalle in Klischees? Geht es noch?

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tomtor 25.12.2018, 13:10
161. Die Partei hat immer recht?

Kommt mir irgendwie bekannt vor... tja in China regiert die KP nach wie vor im Stil der Sowjetära. Dort gab es keine Wende. Von daher ist ebend nicht der ganze Ostblock damals aufgegeben worden.

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neanderspezi 25.12.2018, 14:08
162. Die KPCh will in China die alleinseligmachende Institution sein

Der Glaube, dass es Gebote für Menschen geben könnte, die nicht von einer alleinseligmachenden Partei den Menschen übergestülpt wurden, muss einer alleinregierenden Partei äußerst unangenehm sein und ihr als Kontrasteinrichtung innerhalb ihres Machteinflusses als eine mit allen Mitteln zu beseitigende Aufgabe erscheinen. Da spielt es zunächst überhaupt keine Rolle, welche Gebote in einer solchen parteifremden Glaubenseinrichtung kursieren, ein solcher Glaube schmälert die Macht der Partei und muss drangsaliert oder besser noch auseinandergenommen und marginalisiert werden. Man kann also von der KPCh halten was man will, sie kommt ihrer speziellen Aufgabe der Beseitigung unerwünschter Glaubensinhalte in vollem Umfang nach und sie ist auf dem besten Weg, den auf ihre Gebote ausgerichteten Chinesen zu schaffen.

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harald.klingelhoefer 25.12.2018, 14:33
163. Der Druck auf Chinas Christen wächst enorm

Hätte ich nicht gedacht, dass ausgerechnet ein dem Christentum gegenüber eher skeptisches Magazin, einen solchen Artikel veröffentlicht. Es ist gut auch mal im Spiegel so etwas zu lesen.
In der Tat werden Christen in China, so fern sie nicht vom Staat fremdgesteuert sind (= was der Partei angenehm ist), schon immer unterdrückt. Seit den Zeiten Maos gilt für die bekennende Kirche Verfolgung. Im Zuge der wirtschaftlichen Öffnung des kommunistischen Landes geschah eine zweifelhafte Öffnung gegenüber dem Christentum, tatsächlich hatte sich für die bekennende Kirche aber überhaupt nichts geändert, es war reine Propaganda der Partei, die dem Westen nur Sand in die Augen streuen wollte
Wir Christen in der westlichen Hemisphäre sollten mutig sein, für unsere Geschwister in China und sonst wo auf der Welt einzutreten.

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kapt.iglo 25.12.2018, 15:17
164. Menschenrechte

Zitat von priemer
Der Gedanke der Menschenrechte beruht auf der Auseinandersetzung zwischen Religion und dem Gedankengut der Aufklärung. Diese Auseinandersetzung fand mal in Form eines Gegeneinanders, wie bei Voltaire, mal in einem Miteinander, wie bei Smith, Locke und Kant statt. Die Erkenntnis, die dabei als Summe beider formuliert wurde lautet, dass es universelle Rechte des Menschen gibt, die ein Staat achten muss und nicht geschaffen hat. Etwa die Rechte auf Meinungsfreiheit-, Religions- und Eigentumsfreiheit. Jeder Staat, egal welche Kultur oder Legitimation er verkörpert muss diese achten und durch Gesetze gestalten. Hält sich der Staat daran, nennen wir seine Bürger frei. Die Volksrepublik China tut dies nicht. Die sogenannten freien Religionsgemeinschaften in China sind nichts als ausführende Organe der KP. Es handelt sich um eine totalitäre Diktatur, deren Untertanen allein nach den Regeln und Ansichten der Partei- und Staatsführung leben sollen. Die Gesetze eines solchen Systems als verbindlich zu betrachten, bedeutet als Deutscher etwa die Nürnberger Rassegesetze als Recht anzuerkennen. Sie waren staatlich gegebenes Gesetz und trotzdem nichts als Unrecht. Das bedeutet jedoch nicht, jetzt die VR China per Gewalt zur Anerkennung der Menschenrechte zwingen zu wollen. Das muss von den Chinesen selbst ausgehen. Eine Motivation, staatliches Unrecht infrage zu stellen, ist Religion. Deshalb hat jedes totalitäre Regime Angst vor Religion. Der Glaube ist letztlich in Erfahrung und Tradition gegossene Vernunft. Niemand kann dazu gezwungen werden, nichts gegen Personen, die nicht Glauben wollen, aber sich davon belästigt zu fühlen, liegt letztlich nur in einem selbst und der eigenen Unsicherheit, ob man selbst mit seiner Entscheidung leben kann, begründet. Dann ist nicht die Religion das Problem, sondern man selbst.
Da kann ich Ihnen so nicht zustimmen. In den allermeisten Fällen greifen religiöse Regeln eben gerade in diese von Ihnen erwähnten Grundrechte ein. Oder wie kann es sein, dass z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit (fehlt in Ihrer Aufzählung ,obwohl ich es für noch wichtiger als die von Ihnen erwähnten Menschenrechte halte) bei religiösen Beschneidungen auch in Deutschland keine Beachtung findet? Hier müsste eigentlich der Staat seine Bürger vor den Religionen schützen. Und genau das tut die chinesische Regierung, nur leider eben auch nicht mit rechtsstaatlichen Mitteln. Und zu Ihrer letzten Feststellung, wenn irgendeine Religion in meine Grundrechte eingreift, dann muss und darf ich mich davon auch gestört fühlen, dass hat nichts mit meinen Problemen zu tun, sondern die Religion ist dann das Problem.

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finternational 25.12.2018, 22:42
165. Wie in Xinjang mit den Muslimen

keine Rechte, keine Meinungsäusserung, kulturelle Unterdrückung, VR China ist nichts anderes als eine knallharte Diktatur, leider zu wichtig für viele im Welthandel, eigentlich gehört es straff sanktioniert.

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markus_wienken 27.12.2018, 08:20
166.

Zitat von finternational
keine Rechte, keine Meinungsäusserung, kulturelle Unterdrückung, VR China ist nichts anderes.....
Und Saudi-Arabien ist auch zu wichtig für den Welthandel...also sanktionieren wir nur Länder, wo es uns nicht weh tut?
Oh man...
So stellen Sie es sich vor wie unsere Werte vertreten werden?

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