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Religionsfreiheit: Wie die chinesische Regierung Christen drangsaliert
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Weihnachtsdekoration wird verboten, Gotteshäuser abgerissen: In China sind Christen, die Untergrundkirchen angehören, starken Repressionen ausgesetzt. Es sei denn, sie entscheiden sich für den Glauben nach Parteilinie.

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antelatis 24.12.2018, 11:47
20. Religion = Hobby

Ich bin ja der Meinung, dass man Religionen so handhaben sollte, als wäre es ein Hobby. Da ist es jedem freigestellt, wie intensiv er sich damit auseinandersetzen will, aber er sollte sich damit aus dem Alltag "fernhalten". Kirchen sollten auch wie Vereinen behandelt werden, es gibt keinen Grund, denen einen so extremen Sonderstatus zu geben.

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Erwin Schlonz 24.12.2018, 11:49
21. Qualitätsprüfung

Ich habe selbst mit anderen deutschen Kollegen einige Zeit in unserem Vertriebsbüro in China (Shenzhen) gearbeitet und kann die Grundaussage des Artikels nicht nachvollziehen. Wurde der Artikel einer angemessenen Authentizitäts- und Qualitätsprüfung unterzogen? Sind die darin genannten Personen bestätigt?

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abuhamza 24.12.2018, 11:49
22. @12

Sie sollten aber schon verstehen, dass an Stelle der Religion der vermeintliche Sozialismus als alles beherrschende Ideologie steht. Denken Sie mal darüber nach, warum insbesondere jene Länder als gesellschaftlich tolerant und fortschrittlich gelten, wo Religionsfreiheit besteht. Wenn Sie damit ein Problem haben, sollten Sie sich eher fragen, ob Sie hier am richtigen Platz sind.

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Ezechiel 24.12.2018, 11:49
23. Ich weiß wer Helfen könnte.

"Sprechen Sie mit Menschen, die nicht ihrer Meinung sind", sagt der Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache. Durch sein Amt ist er legitimiert, mit der chinesischen Regierung Kontakt auf zu nehmen.

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Sackaboner 24.12.2018, 11:51
24. Religiosität, die Suche nach dem letzten Sinn

ist eine allgemein menschliche Eigenschaft, die sich nicht ausrotten lässt. Es macht ja auch Sinn, all das, was wir nicht verstehen, zu hinterfragen und nach Antworten zu suchen. Etwas anderes macht die Wissenschaft ja auch nicht. Das Problem der institutionalisierten Religionen ist, dass sie an ihren Glaubensdogmen festhalten, auch wenn sie tausende von Jahren alt sind. Und obwohl die Dogmen zum größten Teil als Aberglaube oder Märchen entlarvt sind. Jede Religion muss reformierbar sein und bleiben, offen für eine gelegentliche Neufassung durch Aufklärung sein. Daran hapert es aber bei allen großen Religionen.

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sufou 24.12.2018, 11:53
25. Christenverfolgung=Normalzustand auf der Welt

So brutal es klingt der Christentum ist nun mal der am meistverfolgte Religion der Welt. Pro Jahr werden mindestens 100000 Christen wegen ihre Religion getötet. Ein Umstand der hier in D bizarrer weise geflissentlich "übersehen" wird. Man möchte ja keine Islamophobie bedienen.
Oder einige "Linken" hält das Christentum wohl für eine Erfindung von ehemalige europäische Kolonialherrn und das sie eh "dort unten" zu suchen haben. Tatsache ist vor der Islam gab es im nahen Osten weitverbreitete christliche und jüdische Gemeinden. Eine ganz "logische" Annahme da das Christentum über 600 älter sei!
In der indonesischen Provinz Aceh haben die Behörden die Christen 2012 aufgefordert, ihre Kirchen wieder abzubrechen. Teils werden auch Kirchen von Moslems abgerissen, obwohl eine Baugenehmigung vorlag.
In dem Provinz herrscht die Sharia
Hmm Aceh war doch der Provinz das am schlimmsten von der Tzunami 2004 getroffen wurde. Die ersten Hilfskräfte (Hubschrauber von einem amerikanischen Flugzeugträger) kamen aus einem christlichen Land.
Währnend der IS Massakern flohen aus Syrien und der Irak etwa 2 Millionen Christen. Eine interessante Frage wäre WOHIN sie geflohen sind. Bei uns sind ganz wenige Christen angekommen. Und die Verfolgung diese Menschen geht sogar in Deutschland weiter durch islamische Flüchtlinge. Hier in D werden diese "Konflikte" als "religiöse Differenzen" heruntgespielt. Wenn ein mob auf einen einzelnen afganischen Christen einschlägt und ihn fast noch totschlägt soll mir bitte einer erklären wie das unter der Rubrik "religiöse Differenzen" passt? Unter den top 10 Ländern die Christen verfolgen sind 9 islamische dabei. Nord Korea bildet da eine Ausnahme. In sofern ist China relativ harmlos im Vergleich zu anderen Ländern.
Ich bin Atheist und habe die Freiheit und das Recht hier in Deutschland KEIN Religion zu haben auch wenn die Mehrheit "noch" Christen sind.

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Uban 24.12.2018, 11:54
26. Was mich neugierig macht ist ...

... aus welchem besch.... Grund will ein Chinese Mitglied einer christlichen Kirche sein ? Kein Wunder dass so was den Machthabern suspect erscheint ....

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Rap 24.12.2018, 11:57
27. Religionsfreiheit

Ich habe einige Zeit in China gelebt und kenne auch die dortigen Gesetze sowie Teile der Verfassung. Dort gibt es eine so extreme Religionsfreiheit wie wir sie nicht kennen. Chinesen dürfen jeder Religion angehören beziehungsweise deren Lehren umsetzen - sogar mehreren Religionen anzugehören ist kein Problem. Laut Verfassung darf man aber niemanden gegen seinen willen zwingen einer Religion anzugehören. Tja, und jetzt sage ich nur ein Wort: Kindertaufe... jetzt daref jeder selber mal die Denkmurmel anwerfen und überlegen ob wirklich alles schwarz weiß ist.

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droptableall 24.12.2018, 11:58
28.

Vielleicht haben die Behörden diese Untergrundgemeinden als Verfassungsfeindlich eingestuft? Passiert hier doch auch mit einigen Religiösen Gruppierungen. Nur das unsere Verfassung anders ist. In Polen und in der DDR haben die christlichen Kirchen einen großen Anteil am Sturz der damaligen Verfassung gehabt. Da ist eine staatliche Vorsicht ja nachvollziehbar, auch wenn man die Verfassung dort nicht gut findet.

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adsoftware 24.12.2018, 11:59
29. Wurde die Story vom Spiegel validiert?

Wer sich auf die BBC (British Brainwashing Company) bezieht, der muss grundsätzlich erstmal Fake News vermuten. Eigenrecherche wäre angebracht. Der Wahrheitsgehalt einer Story über China erschöpft sich nicht in der Verhetzung der Chinesen. Wann überwindet sich unsere Presse, mal wieder etwas Positives über China zu schreiben, das gibt es doch bestimmt auch, oder?

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