Forum: Politik
Religionsfreiheit: Wie die chinesische Regierung Christen drangsaliert
AP

Weihnachtsdekoration wird verboten, Gotteshäuser abgerissen: In China sind Christen, die Untergrundkirchen angehören, starken Repressionen ausgesetzt. Es sei denn, sie entscheiden sich für den Glauben nach Parteilinie.

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ditta 24.12.2018, 13:23
80. Danke, "Spiegel",

für diesen Aufklärungsbeitrag zum Fest. Natürlich ist China mit seinen religiösen Traditionen, die Toleranz kennen, immer reserviert gegenüber dem Christentum gewesen, aber immerhin eben weitgehend tolerant. Oder hätte man erfahren müssen, daß keine Kreuze getragen werden , keine christlichen Kirchen mit Kirchenmusik existieren durften oder gar Christen ermordet wurden?
Wenn zum Verhältnis Christentum-Islam in den muslimisch geprägten Ländern gar nichts geschrieben wird, ist diese Berichterstattung tendenziös. Auch hat sich schon manch verblendeter Zufluchtsuchender in unseren Kirchen leider daneben benommen. Aber lassen wir das, es ist schließlich Weihnachten!

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krautkiwi 24.12.2018, 13:30
81. Kann es wahr sein?

Also entweder gibt es sehr viele SPON Leser die totalitäre Staaten und die Unterdrückung von Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit und Demokratie für richtig und gut halten oder die chinesischen Diktatoren haben eine Menge Parteisoldaten mit Deutschkenntnissen zu Forenbeiträgen abkommandiert.

Sollte es das Erstere sein, dann würde ich diesen Menschen gerne dazu auffordern ihren Ars*** aus diesen demokratischen Staat zu befördern und sich in China nieder zu lassen. Da könnten ihr euch dann in bedingungslosem Gehorsam und Unterwürfigkeit ertüchtigen.

Wie China tickt merkt man schon daran das die bereits über Diskussionen in anderen Ländern beschweren und Drohungen abgeben. China versucht dem Parlament vorzuschreiben über was gesprochen werden darf! Und gleichzeitig Einfluss in Wirtschaft und Medien auszuweiten!
China will die totale Kontrolle, erst in China dann in Asien.

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abuhamza 24.12.2018, 13:31
82. @58

Ich dachte weniger an das fundamentalistisch geprägte Amerika und mehr an diverse europäische Länder, die einen entspannteren Umgang mit Religion heutzutage pflegen. Zum Beispiel die skandinavischen Länder.

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bertholdalfredrosswag 24.12.2018, 13:40
83. Meine Meinung zum Thema

Richtig so. Wer an irgendwas glauben will, kann das für sich halten, wenn er es möchte. Richtungweisend für einen Staat muss jedoch auf Menschlicher Vernunft und nachvollziebarer Logik gründen, wenn sie progressiv sein soll. und Geschichtsvergessend sollte eine kluge Regierung wie spezell auch China auf keinen Fall sein. Frau Merkel hätte ohne ihre vernunftlose Gäubigkeit das Imigrations Desaster nicht erzeugen können. Auch den Putsch in Kiev nicht befürworten und den Irak Konflickt ebenfalls nicht unterstützen können.

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trippi111 24.12.2018, 13:40
84. Freie Meinungsäußerung hat auch Nachteile

Zitat von Neandiausdemtal
Ist Ihnen klar, dass man Sie nach diesem Beitrag für einen glasklaren Faschisten halten muß?
Sie haben völlig Recht.
Das ist eben das Risiko einer freien Meinungsäußerung, dass solch wirre Äußerungen, die man nicht einmal mit Halbwissen erklären kann, veröffentlicht werden.

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tom.d@web.de 24.12.2018, 13:42
85.

Zitat von MyMoon
Der Kommunismus ist zwar atheistisch in seiner Ideologie nur ist China auch geschichtlich vorbelastet. Es waren christliche Missionare aus Europa die schon seit ein paar Jahrhundert ins Land gekommen sind um oberflächlich den Glauben zu verbreiten aber in Wirklichkeit den Kolonialmächte England, Portugal ... Den Weg bereitet haben. Das selbe Spiel auch in Afrika oder Südamerika. Erst kommt man mit der Bibel und der "frohen Botschaft" und später kamen die Soldaten und besetzen das Land. Häufig waren auch Soldaten oder Vertreter der Handelsunternehmen (z.b. West Indian Trading company) als Spione unterwegs um getarnt als Missionare Geographie, Menschen, Machtstrukturen und Rohstoffquelle auszukundschaften. Die Kolonialzeit durch die europäischen Mächte und das Leid ist tief im Bewusstsein der Chinesen verankert und das christliche Kirchen allen voran die aus den USA finanzierten Freikirchen und Protestanten in der chinesischen Bevölkerung mit Misstrauen gesehen werden ist verständlich.
Sehr gut, Ich bin voll und ganz ihrer Meinung. Es passt auch zur derzeitigen journalistischen Misslage im SPIEGEL, dass man die Weihnachtszeit nutzt um diese süssliche Verklärung des Christentums zu platzieren. Journalismus, bei dem man vom Glauben abfallen könnte...

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priemer 24.12.2018, 13:44
86. Totalitäre Ideologien

Das Phänomen von Fanatikern gibt es mit jedem Wertesystem. Die religiösen sind davon nicht ausgenommen. Der Vorteil des Gottesglaubens liegt darin, dass es hier eine Instanz gibt, die sich menschlicher Urteilskraft entzieht. D.h. jeder Mensch, jede Partei, jeder Staat, der davon ausgeht, dass er und nur er die Wahrheit sagt, handelt totalitär. Er setzt sich selbst an die Stelle Gottes und damit in den Widerspruch zu den Rechten seiner Mitmenschen. Jeder GottGläubige hat die Möglichkeit, mit den Mitteln seines Verstandes, Werteinhalte anhand den Maßgaben seiner Religion zu überprüfen und eigenständig zu beurteilen. Der Zweifel ist dabei immer Teil des Glaubens, er ist ja nicht Wissen. Jeder der nicht an Gott glaubt, hat es hier ungleich schwerer. Er kann sich aber in Form einer Ethik einen Religionsersatz schaffen. Genau deshalb, weil der Gottesglauben Zweifel schafft, fürchten ihn totalitäre Regime. Die KP Chinas ist hier nicht anders, als andere Regime vor ihr. Sie versuchen den Glauben zu vereinnahmen oder als Folklore zu deklarieren und so als Wertgeber auszuschalten. Letztlich gilt: Würde es Gott nicht geben, müsste der Mensch ihn erfinden!

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hankc 24.12.2018, 13:46
87. China noch nicht so weit?

Zitat von saaman
Der Grund: China ist noch nicht soweit wie wir. Gehen wir nur in unserer Geschichte um einige Zeiteinheiten zurück. Da war es bei uns noch viel schlimmer mit Andersgläubigen als heute in China.
Habe kürzlich den Satz gelesen: "China hat uns schon längst überholt, wir haben es nur noch nicht bemerkt."
War letztens in Taiwan (gut ist nicht exakt China), aber obiger Satz ist mir permanent in den Sinn gekommen, wahrscheinlich weil er stimmt.
Die Chinesen versuchen, mit allen Mitteln Wohlstand für alle zu schaffen, und nicht wir penetrant zu moralisieren.
Die haben alles Recht, Dinge anders zu machen als wir.

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Augustusrex 24.12.2018, 13:46
88. Aber klar

Zitat von udo88
Alle Weltkriege zusammen haben nicht so viele Menschenleben gefordert wie die Religionen dieser Welt und zwar im langfristigen historischen Kontext betrachtet. Es ist an der Zeit dass Gesundheitsbehören auf internationaler Ebene Religion als Krankheit definieren. Was China macht wird eines Tages im Rückblick betrachtet als visionär und avantgardistisch betrachtet werden.
Lieber Mann, die kommunistische Religion hat in China unter Mao ca. 70 Millionen Menschenleben gefordert. In der Sowjetunion unter Lenin und vor allem Stalin rechnet man mit etwas über 30 Millionen Toten durch die kommunistische Religion. Das ist natürlich ein gewaltiger Fortschritt gegenüber anderen Religionen. Der letzte Satz ist Sarkasmus, falls das jemandem nicht auffallen sollte.

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cvdheyden 24.12.2018, 13:49
89. Vollkommen falsch

Zitat von udo88
Alle Weltkriege zusammen haben nicht so viele Menschenleben gefordert wie die Religionen dieser Welt und zwar im langfristigen historischen Kontext betrachtet. Es ist an der Zeit dass Gesundheitsbehören auf internationaler Ebene Religion als Krankheit definieren. Was China macht wird eines Tages im Rückblick betrachtet als visionär und avantgardistisch betrachtet werden.
Sie können nicht zwischen Religion und Ideologie unterscheiden. Letzteres ist für die Dinge verantwortlich, die Sie treffend beschreiben. Tauschen Sie in Ihrem Text Religion gegen Ideologie. Dann gebe ich Ihnen Recht.
Allerdings zeigt mir die Tatsache, dass Sie Religionen als "Krankheit" definieren wollen, dass grade Sie ein glühender Anhänger von eben gewissen Ideologien sind (Ideologien kommen übrigens immer mit einem gewaltigen Maß an Idiotie daher). Damit sind Sie in der gleichen Schublade derer, die Sie kritisieren.

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