Forum: Politik
Reparationsforderung: Polnische Bischöfe bangen um gutes Verhältnis zu Deutschland
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Es geht um bis zu 840 Milliarden Euro: Die Regierung in Warschau erhebt Reparationsforderungen an Deutschland - 72 Jahre nach Kriegsende. Keine gute Idee, findet die polnische Bischofskonferenz.

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samcastro 08.09.2017, 17:05
1. Fast

eine Billion fordern sie. Das wird niemals passieren! Laecherlich diese polnische Forderung. Polen sollte mit den rebillierenden Visegrad Staaten aus der EU austreten und ihr eigenes kleines Reich gruenden. Ich sehe mittlerweile nichts was die Visegrad Staaten an den gemeinsamen EU Tisch bribgen ausser Geldforderungen jegler Art.

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acitapple 08.09.2017, 17:09
2.

Polen möchte 840Mrd., Griechenland begnügt sich mit 280Mrd., wer möchte noch ? Bin gespannt wann Frankreich oder England mal nachrechnen. Die EZB sitzt ja zum Glück in Frankfurt. Soll Draghi mal die Inflation auf 80% hochschrauben, dann können sie in wenigen Jahren ihre Zahlungen haben. Was soll dieses Geschacher ? Man sollte die EU gründlich überdenken.

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Alexander Del Large 08.09.2017, 17:10
3. Sowjetische Besetzung Ostpolens

Werden von den Russen auch Reparationsforderungen verlangt oder geht das auch mal wieder am Thema vorbei?

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micromiller 08.09.2017, 17:10
4. Der Kampf unserer Medien gegen

die Polnische Regierung und Frau Merkels Politik .. Flüchtlinge für Europa..sind mitverantwortlich für das sich verschlechternde Lage. Dumpfes draufklopfen bringt dumpfes Erwidern. Die Bischhöfe werden aus Rom gesteuert und sollten sich um das Wohl der Menschen kümmern, die Jungens haben keine politische Legitimation.

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ambulans 08.09.2017, 17:13
5. wenn

ich von diesem vorsitzenden seiner "eigenen" PiS(ich hab mich nicht vertippt!)-partei so höre, denke ich immer wieder mal an diesen - ich glaube, mathematik-dozenten da in den USA - mit einem ziemlich ähnlichen nachnamen. ted hieß er, mit vornamen, und einige nannten ihn auch den "una"-bomber ...

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ebertw 08.09.2017, 17:13
6. Wow

840 Milliarden Euro, nicht schlecht, Herr Specht! Populismus ist doch immer eine feine Sache. Das hatte ja auch schon der Herr Tsipras erkannt. Wie sich Rechts- und Linksaußen doch in ihrer Argumentation gleichen.

Und: so entstehen Kriege. Man stachele das Volk auf (es gibt leider immer wieder genug Dumme, die so ein Geschwätz glauben), und irgendwann kann man nicht mehr weiter eskalieren. Und dann knallt es. Und ich Dummerchen dachte, man könne aus der Geschichte lernen.

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mantrid 08.09.2017, 17:13
7. Ewig gestrig

Solche Forderungen sind keine gute Idee. Dann müsste man auch über die Rückgabe deutscher Ostgebiete und Reparationsansprüche deutscher Vertriebener sprechen. Und was ist mit der Wiederherstellung des Freistaates Danzig, der erst von den Nazis überrannt und dann von den Polen annektiert wurde? Wir sollten nach vorn schauen, unsere Zukunft gestalten, statt alte Wunden wieder aufzureißen.

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Epsola 08.09.2017, 17:16
8.

Ich bin für Reparationen und zwar in Form eines EU-Fonds in den Deutschland 2,5 Billionen einzahlt (50 Jahre x 50 Mrd). An den Topf kommt dann aber nur wer sich an die EU-Spielregeln hält.

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fottesfott 08.09.2017, 17:16
9. Ich würde Verhandlungen erst eröffnen,...

...wenn alle geklauten Autos wieder vor der Tür stehen.

Im Ernst: dass sowohl in links-populistisch regierten (Griechenland), als auch in rechts-national-populistisch regierten Ländern (Polen) 70 Jahre nach Kriegsende Reparationsforderungen hochpoppen, zeigt, dass Donald Tusk mit seiner Einschätzung zur deutschen Rolle in Europa (in seiner vormaligen Funktion) eher eine Minderheitenmeinung vertreten hat.
Im Moment scheinen die Nationalstaaten auf dem Weg zu einem konstruktiven Miteinander in Europa eher zu stören, aber für die Vision "Regionen + Europäisches Parlament mit Befugnissen" ist es wohl zu früh.

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