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Repressionen gegen NGOs: Kreml brandmarkt Bürgerrechtler als "ausländische Agenten"
AP

Russlands Präsident Putin hat ein neues Mittel gegen unliebsame Gegner gefunden: Bürgerrechtler und Umweltschützer werden künftig als "ausländische Agenten" behandelt. Die Kreml-Partei rechtfertigt die Gängelung ausgerechnet mit einem US-Gesetz von 1938 gegen Nazi-Propaganda.

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...und gut ist`s 04.07.2012, 06:23
1. Wir in Deutschland bezeichnen

solche Leute, die mit unserem System nicht einverstanden sind doch auch als Rechtsextrem und habenParagraphen im Gesetzbuch, die so ausgelegt werden können, dass man nicht einmal die Wahrheit sagen darf, ohne eine Straffälligkeit untergejubelt zu bekommen. Ist wohl heute überall so: Meinungsfreiheit ja, Aussprechen Nein!

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DMenakker 04.07.2012, 06:36
2.

Zitat von sysop
Russlands Präsident Putin hat ein neues Mittel gegen unliebsame Gegner gefunden: Bürgerrechtler und Umweltschützer werden künftig als "ausländische Agenten" behandelt. Die Kreml-Partei rechtfertigt die Gängelung ausgerechnet mit einem US-Gesetz von 1938 gegen Nazi-Propaganda.
Mein Gottchen, was muss das Kerlchen Angst haben. Dabei ist sein Verhalten schlicht dumm. Hätte er seine zwei Amtszeiten als Präsident durchgezogen, von mir aus auch die eine als Regierungschef, sein Haus ordentlich bestellt, so dass er auch noch Einfluss auf seinen Nachfolger gehabt hätte, wäre er als einer der ganz großen Russen in die Geschichte eingegangen.

So aber stellt er sich jetzt schon charakterlich schlechter dar, als es die Geriatrie des Politbüros jemals geschafft hätte und wird in die Geschichte eingehen, als jemand der vor lauter Paranoia an seinen eigenen Zielen und Idealen gescheitert ist. Eigentlich ist Putin als kleines bisschen etwas nur noch bedauern. Nur die Russen, die mit ihm wohl noch ein paar Jahre leben müssen, tun mir leid.

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kanadasirup 04.07.2012, 06:46
3.

Der Kreml handelt nach altem KGB Muster. Wer sich dafür interessiert sollte mal die Vorlesung von Yuri Bezmenov auf Youtube suchen; Thema: Subversion.
Dort wird erklärt, wie der KGB vorging (vorgeht) um ein feindliches Land von innen heraus zu zerstören.
Erster Schritt: Demoralisation durch Implementation und Unterstützung "zersetzender" Bewegungen wie z.B. Homosexuelle Rechtsbewegungen, Sekten und politischer Randparteien (Grüne).

Im umgekehrten Fall sieht der Kreml jetzt diese Bewegungen im eigenen Land und zieht daraus natürlich die Schlussfolgerung, dass es sich um feindliche Subversionstechniken handelt, mit dem Ziel Russland zu destablisieren. Ob's stimmt?

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Anton T 04.07.2012, 07:00
4. Niveau

Zitat von sysop
Russlands Präsident Putin hat ein neues Mittel gegen unliebsame Gegner gefunden: Bürgerrechtler und Umweltschützer werden künftig als "ausländische Agenten" behandelt. Die Kreml-Partei rechtfertigt die Gängelung ausgerechnet mit einem US-Gesetz von 1938 gegen Nazi-Propaganda.
Seine neosowjetischen Maßnahmen werden Putin auch nichts nützen. Die Wirtschaft Russlands läuft schlecht, und der bisher politische Protest wird bald in massenhaften sozialen Protest umschlagen. Und spätestens dann ist Putins Zeit abgelaufen. Umweltschützer und andere NGOs werden darauf gar keinen Einfluß haben. Putin hat ein Verständnis von Russland auf Lernbehindertenniveau.

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unangepasst 04.07.2012, 07:02
5. Es kann der Frömmste....

Zitat von sysop
Russlands Präsident Putin hat ein neues Mittel gegen unliebsame Gegner gefunden: Bürgerrechtler und Umweltschützer werden künftig als "ausländische Agenten" behandelt. Die Kreml-Partei rechtfertigt die Gängelung ausgerechnet mit einem US-Gesetz von 1938 gegen Nazi-Propaganda.
Zugegeben, wirklich friedlich und gerecht mag es ja in Russland nicht zugehen. Aber würden wir uns Einmischung, jedweglicher Form vom Ausland gefallen lassen? Wieso lassen wir es nicht dabei bewenden nur unsere Meinung kundzutun. Ändern müssen die Russen (und nicht nur die) -so sie es denn wirklich wollen- ihre Situation selbst!

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oneil57 04.07.2012, 07:08
6. Wie

sagte unser Bundeskanzler a.D. Herr Schröder einst "Ein lupenreiner Demokrat" .

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Wunderläufer 04.07.2012, 07:25
7. Ewiggestrig

Immer wieder auf's Neue unterstreicht Putin, dass er zu den Ewiggestrigen gehört. Jede Art von anderer Meinung oder gar Kritik / Opposition wird standardmäßig und immer böswilligen Agenten eines feindlichen Staates angelastet. Solche Reflexe sind noch aus den Zeiten der UdSSR bestens bekannt: damals hatten die Verantwortlichen ihre eigenen Chimären auch noch geglaubt und damit die Zukunft des Landes auf's Spiel gesetzt: das Resultat ist bekannt.

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MrStoneStupid 04.07.2012, 07:26
8. Wie viele wissen um die Wahrheit?

z.B. dass böse Mächte ganz gezielt Unruhen und Terroristen fördern, um ihnen zu gute Staaten zu sabotieren? Libyen und Syrien sind aktuelle Paradebeispiele aber bei weitem nicht die einzigen Ländern, die vom Bösen belästigt werden. Besonders bedenklich, dass nicht wenige korrupte Journalisten das Volk täuschen und das Böse fördern. (imho)

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jotka26 04.07.2012, 07:35
9. Dieser

Ex-Geheimdienstler ist nur noch peinlich!
Wer so etwas zum Präsidenten hat, braucht keine Feinde mehr!

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