Forum: Politik
Republikaner gegen Trump: Bush-Berater Wolfowitz will Clinton wählen
AFP

Er ist einer der führenden republikanischen Neokonservativen und unterstützte den Irakkrieg. Nun sagt Paul Wolfowitz dem SPIEGEL: Er werde die Demokratin Hillary Clinton wählen, Donald Trump finde er "verstörend".

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snucky 26.08.2016, 21:52
60. Glaubt Ihr(alle hier)))wirklich..

..dass die 320 Millionen Amerikaner zu dumm sind um selbst, und ohne fremde(deutsche) Hilfe einen richtigen Präsidenten zu wählen?
Dann ist es eben so.. Jeder kriegt das, was Er verdient))

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federicodeaston 26.08.2016, 21:54
61. Erschreckend

Erschreckend wie viele Trump für gut halten. Wenn Trump präsident wird, wird das Chaos ausbrechen. Die Republikaner werden sich zerlegen, der Kongress wird wohl noch unregierbarer sein, weil die Republikaner sich zersplittern und dieser Mann hat noch die Knöpfe. Und wo war Clinton eine Kriegstreiberin? Den Irak-Krieg den wollten auch viele Amerikaner, da war Al Qaida und 9/11 mit im Kopf, bei denjenigen die dafür waren. Im Nachhinein sehen viele ein, dass er falsch war, weil man keinerlei Konzept für danach hatte. Bei dem Einsatz in Libyen, den Clinton wollte, sei gesagt, dass sehr viele ihn wollten. Gadhafis Truppen standen vor Benghazi und es gab zu diesem Zeitpunkt massive Menschenrechtsverletzungen, seitens des libyschen Regimes, Gadhafi selber droht, die Bevölkerung Benghazis und jeden der gegen ihn ist auszulöschen. Nur mal so als Info für die vergesslichen.

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emo.alberich 26.08.2016, 21:54
62.

Zitat von Fleckensalz
Was ist denn das für eine Empfehlung, wenn ein ehemaliger Bush-Vertrauter die Dame Clinton wählen will ????
Eine sehr passende Empfehlung auf jeden Fall. Gleich und gleich gesellt sich gerne, sagt der Volksmund.

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hugahuga 26.08.2016, 21:55
63.

Zitat von neu_im_forum
Wollen die Foristen hier etwas lieber Trump?
Ganz offensichtlich und wenn Sie den Beitrag des Foristen #16 lesen und verstehen, dann ist das auch eine durchaus berechtigte Entscheidung.

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hugahuga 26.08.2016, 22:02
64.

Zitat von dale_gribble
Ich "bashe" Clinton weil HC für mich der personifizierte politische Alptraum ist. Und übrigens schon immer war. Und Ihre jämmerlichen und beleidigenden Beiträge gegen alle die nicht Ihrer Meinung sind bestätigen mich in meiner Meinung. Trump ist ein Tölpel; aber ein irgendwie liebenswerter. Ich halte ihn für eine weitaus kleinere "Gefahr" als die widerwärtige Kriegstreiberin Clinton.
Dem kann man nur zustimmen, denn, dass aus einer Bevölkerung von ca 320 Millionen letztlich genau diese beiden "zur Wahl" übrig geblieben sind, sagt eine Menge über das us amerikanische System. Ich frage mich, womit haben die anderen 319999998 US Amerikaner das verdient?
Wenn also nur diese beiden ausgeguckt wurden, dann dürfte die Wahl doch recht simpel sein. Man entscheidet sich für die friedfertigere Person, da jeder Krieg fast ausschließlich Verlierer zur Folge hat. Fast - den militärisch industriellen Komplex müssen wir ausnehmen. (Wir sehen z.Zt. in Syrien, dass sowohl US amerikanische Waffen auf türkischer, als auch auf kurdischer Seite eingesetzt werden. Das nennt man Doppel-Strategie die den Doppelertrag zur Folge hat. Dazu passt $Clinton - aber wer will das von den Bürgern?

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perikles61 26.08.2016, 22:08
65. Die

Trump Fans hier projizieren ihre Wünsche und scheinen - wie Trump - nicht in der Lage zu sein, zuzuhören. Trump will, dass alle Naturschutzgebiete für die Ausbeutung durch Rohstoffkonzerne geöffnet werden, das Klimaabkommen will er künden und zurück zu Kohle, Öl und Gas, er will freie Fahrt für den Verkauf von noch mehr Waffen, die Steuern für Reiche noch mehr senken und über die 20 Bio. Staatsschulden mit den Gläubigern verhandeln. Er will grausamere Foltermethoden anwenden und an Angehörigen von Terroristen Racheaktionen vornehmen. Ich kann schon verstehen, dass Wolfowitz das verstörend findet.

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der-junge-scharwenka 26.08.2016, 22:12
66.

Das Clinton-Bashing ist in diesem forum deutlich wahrnehmbar. Ich glaube nicht, dass die Geschlechterfrage dabei eine tragende Rolle spielt; sie verstärkt die Einstellung vielleicht bei dem einen oder anderen Foristen, ist aber wohl nicht der vor dringlichste Aspekt. Der vornehmlichste Grund für die Clinton-Ablehnung dürfte in einer instinktiven Anti-Haltung liegen, die zurzeit auch die deutsche Stimmungslage beeinflusst. Es ist die emotional gesteuerte Ablehnung dessen, was man selbst "dem Establishment" (oder: "denen da oben") zuordnet. Das "Establishment" ist in dieser Gedankenwelt aus Prinzip böse. Im Umkehrschluss ist dann jeder, der gegen das "Establishment" ist, seinerseits ein Held. Und zwar schon aus diesem Grund. Weitere Qualifikationen - beispielsweise Fachkenntnisse oder gar Erfahrung - braucht dieser Held nicht. Und wahrscheinlich würden sie sogar stören, denn mit Qualifikation wäre der Held ja selbst wieder dem "Establishment" nahe. Es ist die Gedankenwelt des Negierens um jeden Preis, in der komplette Ahnungslosigkeit, geballte Unverschämtheit und über die Maßen gehende Arroganz eines totalen Vollpfostens noch als "liebenswert" empfunden wird. Diese Einstellung lässt sich sowohl auf die USA als auch auf die deutsche Innenpolitik projizieren. Es sind immer die gleichen: selbsternannte Wutbürger, die gegen alles sind und dabei gerne "wir sind das Volk" schreien. Zum Glück haben sie selbst mit dieser Einschätzung unrecht. Der Kollege Fleischhauer hat einmal staunend festgestellt, dass man zum Verkauf von Speiseeis einer Genehmigung samt Mindestintelligenznachweis bedarf, während über Politik buchstäblich jeder entscheiden darf. In der tat ein bemerkenswerter Wertungswiderspruch. Umgekehrt wäre es mir lieber.

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hugahuga 26.08.2016, 22:23
67.

Zitat von snucky
..dass die 320 Millionen Amerikaner zu dumm sind um selbst, und ohne fremde(deutsche) Hilfe einen richtigen Präsidenten zu wählen? Dann ist es eben so.. Jeder kriegt das, was Er verdient))
Das könnte uns hier in Deutschland auch weitestgehend gleichgültig sein, wenn da nicht die Weisungsbefugnis der US Administration in Sachen NATO und gegenüber Merkel und unserer Regierung wäre. Wir sind nach wie vor williger Lakai - zumindest die US indoktrinierte Polit-und Wirtschaftselite in Deutschland. Der Bürger spielt dabei keine Rolle - und wenn, dann eine Statistenrolle.

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hefe21 26.08.2016, 22:27
68. This should be the End

"Natürlich hätten wir einen anderen Ansatz verfolgt, wenn wir gewusst hätten, dass Saddam Hussein keine Massenvernichtungswaffen hortet, sondern es nur plant", sagt Wolfowitz, "Wir wären nicht einmarschiert."
Aus welchem Erdloch der Erbärmlichkeit wurde diese "Ansatzverfolgungstype" für dieses "Interview" eigentlich gezogen? Wenn Saddams sie jahrelang "gehortet" hätte, die "Mass Destructions Weapons", speaking Dämlich George W., ohne sie einzusetzen, warum sollte er dann gefährlicher gewesen sein, als wenn er sie akut zum Einatz "geplant hätte". Die ebenso erbärmliche Wahrheit ist, dass da ein Land ein anderes überfallen hat, das auf der einen Seite durch die Sanktionen (zieht sich irgendwie durch die jüngste US-Geschichte) nach dem Golfkrieg I auch im Hinblick auf die deren jüngste Generation, sprich Kinder, grausam gebeutelt war und die Siegeranspruchsmacht gerade ein wildes Jahrhundertwechselbörsenwechselbetrugskapitel hinter und vor sich hatte. Wolfowitz steht stellvertretend für die Beuteiligten (kein Schreibfehler) an diesem unverzeihlichem Betrugs- und Mordstück, und Allen, die dem damalig opportun medial beigeschlafen haben, sollte sofort die Herzpumpe versagen. Also auch Goodbye H.M.B.

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doomsdaydevice 26.08.2016, 22:31
69. Damit wird es offensichtlich

Clinton ist nicht einen Deut besser als Trump!

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