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Republikaner-Parteitag in Tampa: Doppelpackung für Mitt
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Mitt Romney wirkt kühl, sein Programm ist vage - mit zwei Reden zur besten US-Sendezeit versuchten die US-Republikaner, die Defizite ihres Kandidaten auszugleichen. Ehefrau Ann sprach von Liebe, Ex-Rivale Chris Christie hielt eine Grundsatzansprache. Und ging dabei ein bisschen zu weit.

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hubertrudnick1 29.08.2012, 09:03
2. Romney

Zitat von sysop
Mitt Romney wirkt kühl, sein Programm ist vage - mit zwei Reden zur besten US-Sendezeit versuchten die US-Republikaner, die Defizite ihres Kandidaten auszugleichen. Ehefrau Ann sprach von Liebe, Ex-Rivale Chris Christie hielt eine Grundsatzansprache. Und ging dabei ein bisschen zu weit.
Es findet eine Glorifizierung eines Mannes statt, der es aber nie verdient hat.
Wer so einen Mann zu seinem Präsidenten haben will, der hat dann kein besseres Amerika verdient.
HR

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pikup 29.08.2012, 09:09
3. So ist das in USA,

erst beschäftigen sie sich mit sich selbst. Dann kommt lange nichts... und dann der Rest der so so bodenschatzreichen Welt. Zu wenig für ein Volk dass über die Welt und das Universum herrschen will.

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saiber 29.08.2012, 09:12
4. Chris Christie ist der naechste Kandidat

Natuerlich hatte Chris Christie keine Lust gehabt dieses mal zu kandidieren. Zu sehr wuerde er dieses mal verlieren und der Job des Praesidenten der USA ist in Zeiten Finanzkrise und Wirtschaftstumulten auf der Welt der schwerste in der Geschichte der USA nach der 1. Weltwirtschaftskrise. Hindert ihn aber nicht daran, sich mal schon in Position zu bringen fuer die naechsten Praesidentschaftswahlen in 4 Jahren, denn da ist er ein (gefaehrlicher) ernstzunehmender Kandidat und alles spricht dafuer dass er diese auch gewinnen wird. Zumindest die Vorwahlen. Ein Hinderniss wird nur sein Gewicht sein, wenn er nicht vorher abnimmt. In modernen Zeiten ist zu fett sein, nicht gerade ansprechend und zeugt von ungesunder Ernaehrung. 4 Jahre hat er ja Zeit dafuer. Ich hoffe nur die Demokraten werden dann einen haben, der es mit Christie aufnehmen kann.

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quantosoph 29.08.2012, 09:14
5. ????

Warum der Seitenhieb auf Sigmar Gabriel????

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andre_jordan 29.08.2012, 09:19
6. Bei solchen Veranstaltungen muß ich....

....immer an den Kölner Karneval denken!

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rabula_raser 29.08.2012, 09:28
7. Die Lichtgestalt der Plutonomy und der Plutocrats

Hier finden über den Atlantik hinweg wieder solche "Elitarier" zu einander, die bereits zwischen 1925 und 1939 als damalige Hoffnungsträger der damaligen Besitzstandsfeudalterrorgesellschaftselite für Wohlstand, Ruhe und Ordnung gesorgt hatten.

Können? Können musste auch damals nicht sein. Kennen! Kennen war schon damals das entscheidende Kriterium für Karriere, Wohlstand und Macht.

Behalt haben es schon damals jene, die zu den sogen. bildungsfernen und vermögenslosen Schichten gezählt wurden und die sich damals schon jeden Mist erzählen ließen, damit sie sich wie schon 1914, damals aber nicht für Führer, Reich und Vaterland, sondern für Kaiser, Reich und Vaterland haben abschlachten und ausplündern lassen.

Heute steht diese Schauspiel unter dem Titel "Neue Soziale Marktwirtschaft" in Deutschland und "Plutonomy, Plutonomics, and Plutocrats" in den USA schon wieder auf dem Spielplan und schon wieder scheint die Mehrheit der Deutschen, diesem Lied vom Tod ganz fasziniert zuzuhören, wenn Ursula von der Leyen von der "Arbeitsfreude und Arbeitslust" der immer zahlreicheren Minijobrentner schwadroniert und diese moderne Form der Vernichtung durch Arbeit zum Abbau des Rentnerberges instrumentalisiert.

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b.oreilly 29.08.2012, 09:47
8.

Zitat von hubertrudnick1
Es findet eine Glorifizierung eines Mannes statt, der es aber nie verdient hat. Wer so einen Mann zu seinem Präsidenten haben will, der hat dann kein besseres Amerika verdient. HR

was sie da wieder schreiben! Romney wird Präsident, weil die Wirtschaft nicht in Schwung kommt, die Einkommen zurück gehen und die Arbeitslosigkeit so hoch ist. Es wird mit Romney sicher besser. So schlecht wie Obama kann er alle male.

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Le Commissaire 29.08.2012, 10:09
9.

Gut geschriebener Artikel, ich fühle mich richtig in die Situation hineinversetzt.

Es ist sehr löblich, dass SPON ausführlich über den US-(Vor-)Wahlkampf berichtet. Es geht hier um die mächtigste Nation die Welt, die uns wie keine andere beeinflusst.

Trotz mancher Merkwürdigkeiten: In Sachen Demokratie können wir noch viel von den USA lernen. Hier werden die Kandidaten von den Parteiführungen ausgekungelt und dem Wahlvolk vogesetzt. Undenkbar in den USA, dort können die jeweiligen Parteimitglieder, in manchen Bundesstaaten sogar alle Wahlberechtigten, die Kandiaten wählen -- und sich selbstverständlich auch selbst zur Wahl stellen.

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