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Republikaner streiten über Trump: Eine Partei setzt sich ab
AFP

Der Krieg zwischen Donald Trump und Fox News um sexistische Ausfälle des Milliardärs schockt die US-Republikaner. Der gesamten Partei droht das Frauenschreck-Image. Inzwischen lädt man ihn schon bei Wahlkampfveranstaltungen aus.

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ro-li 09.08.2015, 08:13
1. Jooo

Wahlkampf, Super Bowl, egal.
Haupsach unterhaltsam.

Wer auch gewählt wird, die Weltpolizeimentalität bleibt.

Die Waffenlobby bleibt sicher auch wieder unangetastet und in Guantanamo wird sich auch nix ändern.

Beiträge über den US Wahlkrampf kann man sich also sparen.

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iasi 09.08.2015, 08:19
2. Clever, dieser Trump

Die Frauen wählen sowieso Demokraten, also kümmert er sich um seine Wählerschaft.
Zudem sind eben auch nicht alle Frauen zu dünnhäutig, wenn es um politische Korrektheit geht. Im Gegenteil: Trump könnte wohl bei vielen durchaus gut ankommen, mit seiner Art, gegen den üblichen Ton zu schreien.

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stefan kaitschick 09.08.2015, 08:23
3. Alles Heuchelei

Es klingt für europäische Ohren plausibel, dass derart sexistische Äusserungen für Abwehrreaktionen der Partei sorgen. Es ist aber nur vorgeschoben. Die Republikanische Partei ist sowie reichlich sexistisch. Und bei ihrem innerparteilichen Auswahlverfahren sagen die Kandidaten traditionell in allen Bereichen den grössten Unsinn. Die wahren Gründe sind andere. Trumps Hauptvergehen ist seine Weigerung zuzusichern, dass er im Fall einer innerparteilichen Niederlage nicht als unabhängiger Kandidat weitermacht. Eine solche Kandidatur würde die ohnehin mageren Chancen der Republikaner auf null reduzieren. Und sein Nebenvergehen ist, dass Rupert Murdoch, dessen Medienimperium auch dass mächtige, stramm rechts gerichtete Fox News beinhaltet, ihn persönlich nicht leiden kann.

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schleuderfritzwaldorf 09.08.2015, 08:33
4. Die Macht der Femisten.

Obwohl Trump mit seinem giftigen Spruch, nur die ihn nervende Moderatorin angesprochen hat und es wohl kein Angriff auf das Frau sein an sich zu werten ist, werden ihm die entsprechenden Kreise einen Strick daraus drehen und seine Kandidatur zerstören. Wenn er sich auch sonst nicht an die Sprache der politischen Korrektheit halten will, was ich gut finde denn sie verhindert in Wahrheit das Denken , hätte er hier aufpassen müssen. Einem männlichen Moderator zu treffen ,indem man vielleicht sagt er wäre womöglich sexuell frustriert ist hässlich aber gegessen, bei einer Moderatorin geht das nicht. Vielleicht hat sie darauf hin gearbeitet.

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freidenker49 09.08.2015, 08:36
5. Aus einer Mücke einen Elefanten machen

Meine Güte! Wenn man investigativ befragt wird und dadurch etwas verärgert ist, dann kann man seinen Ärger zwar so ausdrücken wie es der Psychologe empfiehlt:
"Ich bin verärgert über die Art ihrer Fragestellung."
Nichts anderes bedeutet das Reagieren mit einem Hinweis auf eventuelle Menstruationsprobleme.
Es ist höchstens ein dezenter Hinweis darauf, dass die hormonelle Struktur zwischen Mann und Frau doch sehr unterschiedlich ist. Und das hat mit frauenfeindlich nichts zu tun sondern das ist Fakt, was von den Genderisten aber immer wieder bezweifelt wird

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sucher533 09.08.2015, 08:40
6. Trump entscheidet die Wahl

so oder so. Es wird Donald Trump sein, der die nächste Wahl mit seinen Milliarden entscheidet. Er ist mit seinen kalkulierten (das sind keine Ausrutscher) Provokationen und Tabubrüchen in aller Munde und Medien. Er überstrahlt mit seiner Präsens nicht nur Republikaner sondern auch die Demokraten. Tritt er als unabhängiger Kandidat an, dann gewinnen die Demokrakten. Vielleicht will er das sogar - immerhin war er bisher immer Großspender für Hillery.

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heiko1977 09.08.2015, 08:41
7.

Tja typisch Reps, Latinos und Schwarze dürfen gerne beschimpft werden aber bei der Menstruation einer weißen Frau ist dann doch Schluss. Das geht zu weit!

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pterodactylus 09.08.2015, 08:41
8. Der Artikel zeigt

wie schwierig es ist, sich heutzutage noch politisch korrekt auszudrücken. Die Frauen als "besondere Problemgruppe" zu beschreiben könnte man bestimmt als sexistisch bezeichnen - selbst wenn es in keinster Weise so gemeint ist. Auf dem falschen Fuß erwischt oder von der falschen Person gesagt würde das bestimmt wieder einen Shitstorm auslösen. Auf dem Niveau habe ich die Kampagne von Donald Trump bisher verstanden (wobei ich ihn eher als Phänomen ansehe, nicht als unterstützenswert). Und anscheinend sind auch viele andere Leute von diesen Diskussionen so genervt wie ich.

Was aber diese Aussage von Donald Trump angeht, so ist sie klar daneben. Nicht, weil sie politisch inkorrekt ist, sondern weil sie beleidigend ist. Da hat er klar übertrieben und eine Linie überschritten, indem er ein Thema unter der Gürtellinie angesprochen hat. Wer provokativ arbeitet hat den großen Nachteil, nahe an der Linie zu agieren, die er nicht überschreiten darf und schneller einen Fehltritt zu haben. Kein Wunder gibt es nur noch Weichspülpolitiker.

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jürg gassmann 09.08.2015, 08:50
9.

Dies ist die Partei, in der über "ernsthafte Vergewaltigung" gehadert wird; die sich bemüht, einer Stiftung, die Frauen medizinische Hilfe und Beratung anbietet, das Geld abzuschneiden; die glaubt, daß die Frau beeinflussen kann, ob sie nach einer Vergewaltigung schwanger wird...
Die Republikaner haben sich das Frauenschreck-Image in fleißiger Kleinarbeit redlich verdient. Daß Trump jetzt thematisiert wird, hat mit partei-internem Hickhack zu tun, nicht mit Respekt für Frauen.

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