Forum: Politik
"Respekt-Rente" in der GroKo: Arbeitnehmerflügel der CDU begrüßt Heils Grundrente
imago/ Klaus W. Schmidt

Die Union verurteilt die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil zu einer Grundrente für Geringverdiener. Der Arbeitnehmerflügel der Partei sieht sie als "vernünftige Diskussionsgrundlage".

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unaufgeregter 04.02.2019, 11:24
1. Wer soll das bezahlen?

Kam heute nicht die Meldung, dass ein großes Einnahmeloch bei den Steuern droht? Respekt-Rente hört sich gut an, wird aber auf Dauer unbezahlbar sein. Was Politiker nicht alles versprechen, damit sie gewählt werden.

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trojanspirit 04.02.2019, 11:27
2. Richtig!

Die Grundsicherung in der Rente ist richtig. Die Lebensleistung in Arbeit muss anerkannt werden und es muss einen (deutlichen) Unterschied machen ob ich ein Keben gearbeitet habe oder nicht. Zur Finanzierung hätte ich einen Vorschlag zu Unterbreiten. Arbeitgeber sollten für diejenigen Arbeitnehmer, die Lohn unterhalb der Grenze zahlen die zur Rentenaufstockung führen, eine Sonderabgabe leisten. Es kann nicht sein das auch hier das Geschäftsmodell "Dumpinglohn" solidarisch ausgeglichen wird während die Unternehmen die Gewinne auch aus Billiglöhnen abgreifen.

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claus7447 04.02.2019, 11:29
3. Wenn die bedürtigkeitsprüfung

Dann bereits die abbezahlte 3-Zimmer Eigentumswohnung, das Sparbuch mit 15.000 Euro als Ablehnung sieht, bringt es nichts. Dieser Rentner steht nach drei Jahren vor dem nichts.

Wieviele Niedrigrentner haben wir wirklich? Das Beispiel von der Zahnarztgattin hinkt, die drei oder vier rechtfertigen keinen zusätzlichen Aufwand. Und wo sollen die Grenzen sein?

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unaufgeregter 04.02.2019, 11:33
4. Falscher Ansatz

Zitat von trojanspirit
Die Grundsicherung in der Rente ist richtig. Die Lebensleistung in Arbeit muss anerkannt werden und es muss einen (deutlichen) Unterschied machen ob ich ein Keben gearbeitet habe oder nicht. Zur Finanzierung hätte ich einen Vorschlag zu Unterbreiten. Arbeitgeber sollten für diejenigen Arbeitnehmer, die Lohn unterhalb der Grenze zahlen die zur Rentenaufstockung führen, eine Sonderabgabe leisten. Es kann nicht sein das auch hier das Geschäftsmodell "Dumpinglohn" solidarisch ausgeglichen wird während die Unternehmen die Gewinne auch aus Billiglöhnen abgreifen.
Finden Sie es richtig, dass die Arbeitgeber, die Billiglöhne zahlen, mit Steuergeldern subventioniert werden? Ich finde, dass das ein Skandal ist. Die Politik hätte durchaus die Möglichkeit, den Mindestlohn zu erhöhen.

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view3000 04.02.2019, 11:36
5.

Das ist wieder einmal ein SPD-Murks. Wenn schon, dann bitte eine Mindestrente von 1100-1200 Euro + jährlichen Inflatonsausgleich für jeden Bürger. Die Finanzierbarkeit wäre möglich, wenn die Rente ausschließlich steuerfinanziert wäre. Dann könnten sich auch Politiker, Beamte und gutverdienende Selbständige an der Solidarrente beteiligen. Das wäre doch einmal ein richtiges Programm gegen Altersarmut und gegen die Entsolidarisierung der Gesellschaft.

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Mikrohirn 04.02.2019, 11:39
6. Die Arbeit pauschal

ist nichts ehrenhaftes an sich. Sie ist es, die unsere Erde zerstört als Ursache für Umweltverschmutzung, Resourcenverschwendung und Klimawandel. Also sollten die "ich habe mein ganzes Leben lang gearbeitet Leute" mal nachdenken, was sie ihr Leben lang vielleicht angerichtet haben und wenn das Ergebnis positiv ist, erst dann können sie ohne schlechtes Gewissen ihre Stimme erheben.

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hpkeul 04.02.2019, 11:40
7. Die Politik hat für alles Geld

was sie liebt. Auch SPD Bürgermeister die immer sorgenvoll die Kassenlage verkünden. Aber die Kleinst-Renten sind ein unwürdiger Anachronismus. Und sogar Scholz gefällt es, vordergründig auf dem Staatssäckel zu sitzen. Und es ist gut, dass es in der Union wenigstens ein par Menschen gibt, denen der jetzige Zustand nicht egal ist. Die Pläne von Herrn Gröhe, die Rentenbezugszeiten noch weiter zu verkürzen, zeigen nur seinen Abstand von der Wirklichkeit.

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KlausMeucht 04.02.2019, 11:42
8. Skalierbarkeit

Was mich an dem Kon6ept nervt ist dass es nicht skaliert.
Wer 35 Jahre gearbeitet hat, hat Ansprüche. Wer 34 Jahre gearbeitet hat, geht leer aus.

Über dem Gerechtigkeitsbegriff lässt sich streiten. Verdient jemand wenig kann das viele Gründe haben. In strukturschwachen Regionen ist es schwieriger gut bezahlte Arbeit zu finden. Wer krank ist, hat doppelt Pech gehabt. Respekt hat zunächst mal jeder verdient.

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thequickeningishappening 04.02.2019, 11:47
9. Die Grenze soll sein

Das Arbeit sich weiterhin lohnt, Rentenpunkte angemessen ausbezahlt werden und gleichzeitig ein BGE eingeführt wird Das Den Niedriglohnsektor austrocknet !

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