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Rheinland-Pfalz: Auch FDP will über Ampelkoalition verhandeln
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SPD und Grüne wollen eine Ampelkoalition in Mainz, nun ziert sich auch die FDP nicht länger. Der Landesvorstand sprach sich für Koalitionsverhandlungen aus.

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haarer.15 29.03.2016, 22:20
1. Verantwortung übernehmen

Die Ampel - eigentlich konsequent. Das Farbenspiel passt. Hat in Rheinland Pfalz ja schon einmal gut funktioniert. Die Liberalen geben sich dort wenigstens nicht so verbohrt wie in Baden Württemberg. Nun ja, wer zu spät kommt, hat eben das Nachsehen. Die CDU mit ihrem größten Absturz aller Zeiten gehört im Ländle jedenfalls nicht ins Regierungsboot. Schon gar nicht mit dieser arroganten Einstellung. Demut müssen die dort erst lernen.

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Krapotnik 29.03.2016, 22:26
2. Inkompatibel

Die politischen Inhalte von rot-grün sind mit den freiheitlichen Inhalten der FDP nicht vereinbar. Die FDP sollte sich nicht als Steigbügelhalter für dogmatische Politikansätze von gestern hergeben.

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Mann mit Gedächtnis 29.03.2016, 22:35
3. Richtige Entscheidung

Es ist Aufgabe aller Parteien zur Regierbarkeit des Landes beizutragen. Und gerade die FDP wird in dieser Rolle gebraucht. Dass sie dabei hart verhandeln muss, ist klar. Aber sich in ideologischem Fundamentalismus grundsätzlich verweigern - das passt nicht zu Liberalen. Gut, dass sie wieder da sind.

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nolabel 29.03.2016, 22:47
4. Auftrag

Auch wenn viele FDPler am liebsten ewiger Wurmfortsatz der CDU bleiben möchten: Besser für ihre Partei wäre ein gewisser Pragmatismus - und die Verhinderung großer Koalitionen (wobei die SPD ja keine große Partei mehr ist, abgesehen von Ausnahmen wie in RP).

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OlMan 29.03.2016, 22:51
5. Das ist JoJo

Irgendwie wusste ich dass schon, mal kurz für 5 Jahre den Plenum-Geruch geniessen und dann wieder in der Versenkung verschwinden. Es gibt keine Schnittmengen zwischen Gelb und Grün in RLP und das weiss auch der Wähler.
Wie sagte ein Freund (jetzt noch FDP-Mitglied): "Wenn man fragt, wer braucht die FDP, habe ich keine Antwort".
Ich schon: "Keiner (mehr)".

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reflexxion 29.03.2016, 22:51
6. schade wenn die FDP gewählt wird

eigentlich war das Thema doch schon durch. Aber interessant ist nun die Umfallfrist zwischen programmatischer Entrüstung und Postengeilheit. Hat ja nicht lang gedauert bis die Umfallerpatrei mal wieder umgefallen ist.

Mein pragmatisches Fazit: Klöckner verhindern, egal wie und zur Not schluckt man halt auch die FDP-Kröte.

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reflexxion 29.03.2016, 22:51
7. schade wenn die FDP gewählt wird

eigentlich war das Thema doch schon durch. Aber interessant ist nun die Umfallfrist zwischen programmatischer Entrüstung und Postengeilheit. Hat ja nicht lang gedauert bis die Umfallerpatrei mal wieder umgefallen ist.

Mein pragmatisches Fazit: Klöckner verhindern, egal wie und zur Not schluckt man halt auch die FDP-Kröte.

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freddygrant 29.03.2016, 22:56
8. Nach dem ...

... Wählerwillen ist gegen diese Ampelkoalition nichts einzuwenden. Hoffentlich wird die FDP dabei nicht zum
Bremzklotz in dieser Ampelkoalition. Wenn die FDP mit ihren gut 6 % Stimmen eine "andere Politik" haben möchte, kann das ja definitiv nicht gut gehen.

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Will_Fry 29.03.2016, 23:13
9. Schwere Verhandlungen

Zitat von haarer.15
Die Ampel - eigentlich konsequent. Das Farbenspiel passt. Hat in Rheinland Pfalz ja schon einmal gut funktioniert.
Es wäre die erste Ampel in RLP. Zwischen 91 und 2006 gab es immerhin 3 Legislaturen eine erfolgreiche und stabile Koalition zwischen SPD und FDP. Viele Übereinstimmungen in den Wahlprogrammen zwischen Grün und FDP gibt es allerdings nicht - alle, natürlich auch die SPD, werden Zugeständnisse machen müssen. Inwieweit dies möglich ist, wird spannend. Gerade was die Infrastruktur-Projekte angeht, sind Kompromisse zwischen "ja" und "nein" kaum möglich. Bleibt nur, sich auf Prestige-Projekte zu fokusieren und den Wählern in Erinnerung zu rufen, wie Demokratie funktioniert.

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