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Rheinmetall-Personalie: Empörung über Wechsel von Ex-Minister Niebel in die Rüstungsi
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Der Wechsel Dirk Niebels zum Rüstungskonzern Rheinmetall sorgt quer durch die Parteien für heftige Reaktionen. Die Grünen werfen ihm vor, "Ministeramt und Geschäft zu vermengen", SPD-Vize Stegner nennt die Personalie einfach nur "dreist".

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Andalusier 02.07.2014, 11:59
1. Geld regiert die Welt

Ob das Geld sofort fließt oder erst 1 oder 2 Jahre später dürfte dabei keine große Rolle spielen

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waswuerdeflassbecksagen 02.07.2014, 12:01
2. SPD, Grüne, alle wollen ...

Ich freue mich schon, wenn Gabriel oder ein Grüner ein Mandat bei einem Energiekonzern oder Maschinenbauer, natürlich nicht Waffenbauer - nur einem Zulieferer für Waffenbauer!, annimmt, diese Diskussion unter Politikern ist so heuchlerisch - meiner Meinung nach war Niebel nie eines Ministers würdig - aber er hat aus Nichts eine ganze Menge gemacht... Warum erlässt mein kein Gesetz dagegen? Warum nicht ...? Die Antwort kennt jeder! Also Schluss mit dieser Heuchelei!

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Herr_Peter 02.07.2014, 12:03
3. Geschäfte von mir aus, aber nicht SOLCHE

erstens sieht das Ganze wie eine Belohnung für geleistete Entscheidungen aus, sozusagen BEstechung ex-post. Zweitens passen EZ und Rüstungsexporte nicht zusammen, wir wissen doch ganz genau, dass Diktatoren (auch z.B. in Saudi-Arabien) ihr Volk in Armut stecken lassen und sich gleichzeitig aufrüsten, nicht zuletzt gerade gegen die eigene Bevölkerung.

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Immanuel_Goldstein 02.07.2014, 12:03
4.

Zitat von Andalusier
Ob das Geld sofort fließt oder erst 1 oder 2 Jahre später dürfte dabei keine große Rolle spielen
Da mögen Sie Recht haben. Es ist und bleibt Korruption und nichts anderes. Niebel verkauft seine Informationen aus dem Bundessicherheitsrat faktisch an die Rüstungsindustrie und das stinkt zum Himmel.

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Wunderläufer 02.07.2014, 12:03
5. Entwicklungsminister

Heute wird nun auch dem letzten Einfaltspinsel klar, was sich hinter diesem Amt für den Herrn Niebel verborgen hat: Mittel und Wege, seine eigene Zukunft kreativ weiter zu entwickeln. (Wie so viele bereits vor ihm, quer durch alle Parteien)

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paulahner 02.07.2014, 12:04
6. Was soll er denn machen ....

.... mit so einem Lebenslauf? Feldwebel bei den Fallschirmjägern, Verwaltungsoberinspektor beim Arbeitsamt, Politiker im Stadtrat und im Bundestag. Minister. Damit könnte er noch mal bei SPON unterkommen.

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paulahner 02.07.2014, 12:04
7. Was soll er denn machen ....

.... mit so einem Lebenslauf? Feldwebel bei den Fallschirmjägern, Verwaltungsoberinspektor beim Arbeitsamt, Politiker im Stadtrat und im Bundestag. Minister. Damit könnte er noch mal bei SPON unterkommen.

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Reinhardt Gutsche 02.07.2014, 12:06
8. Corporatocracy

Nach der Causa Pofalla ist nun die Causa Niebel ein weiterer exemplarischer Beleg für die auch hierzulande obwaltende Corporatocracy. (Vgl. Jeffrey Sachs „The Price of Civilization. Economics And Ethics after the Fall“; Bodley Head, 2011.) Es ist das um sich greifende Phänomen in der politischen Klasse, eine temporäre Politikerkarriere als eine Art Praktikum für das eigentliche Berufsziel zu betrachten: eine ungleich höher dotierte Position in der Bel Etage der Wirtschaft, vorzugsweise in selbiger Branche, die zuvor in dem eigenen legislativen oder gar exekutiven Zuständigkeitsbereich lag. „In die Politik gehen“ wäre somit nicht viel mehr als das Synonym für eine grassierende Karrierestrategie, sich durch Antichambrieren in einem politischen Amt ein sicheres Plätzchen in der Arche Noa der Wirtschaftseliten zu ergattern und angesichts des markttotalitären Liberalismus-Tsunami seine Schäfchen ins Trockene zu bringen: Nach mir die Sintflut!

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