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Richard Grenell: US-Botschafter drängt Deutschland zu höheren Rüstungsausgaben
DPA

Die etwa 44 Milliarden Euro, die Deutschland fürs Militär ausgibt, sind den USA zu wenig. Nun erneuerte US-Botschafter Richard Grenell die Kritik: Berlin müsse kapieren, dass es so nicht weitergeht.

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smokiebrandy 05.05.2019, 19:38
130. es gab mal eine Zeit...mittlerweile 25 Jahre her...

... da gab es eine Wehrpflicht...dìe Bundeswehr stand in der Bundesrepublik... da war die Bundeswehr genau dazu in der Lage, zu erfüllen , was der Bund von ihr verlangte und was sie innerhalb der NATO zu leisten hätte...
Dann kamen die Forderungen , dass die Bundeswehr international eingreifen muss und zeitgleich die Erkenntnis, dass das mit Wehrpglichtigen nicht geht...gleichzeitig gingen die Bewerberzahlen zurück...die Mindestanforderungen an die Rekruten wurden reduziert ...
...Stand jetzt... ungeeignete Rekruten...Material Müll ... diev rößte Zahl an Bundeswehrangehörigen im Ausland... und zur Verteidigung der Republik nicht fähig...
...ich denke das war gewollt...

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carlitom 05.05.2019, 19:38
131.

Zitat von golden-huakl
aber wird hier auch bedacht dass sich D völkerrechtlich zu den 2% BIP Militärausgaben verpflichtet hat und dem nicht nachkommt?
Die NATO und das Völkerrecht sind zwei völlig unterschiedliche Sachen. Und wir haben uns nicht zu 2 Prozent verpflichtet, sondern dazu, diese anzustreben bis 2024. Da wir jedes Jahr unseren Anteil erhöhen, sind wir auf dem richtigen Weg. Außerdem haben wir derzeit das Jahr 2019. Sie wissen doch gar nicht, was wir bis 2024 eingerichtet haben oder nicht.

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mimas101 05.05.2019, 19:41
132. Hmm Tja

Das US-Militär ist ein wundersames Ding und dessen *Militär*-Ausgaben nicht wirklich so hoch wie angegeben.
Denn das US-Militär saugt klassisch schon immer Leute auf die ansonsten keinen Job bekämen, stimuliert und subventioniert massiv die Privatindustrie (mittels Vergabe von Aufträgen außerhalb der Kasernen) damit die Konjunktur gestützt wird, behandelt US-Amerikaner die sich keine KV leisten können und es wird ansonsten außerhalb des Militärs reichlich Forschung & Co subventioniert. Posten also die in anderen Staaten extra laufen.

Außerdem - die USA haben schon immer darauf geachtet keinen der Bündnispartner zu stark werden zu lassen um uneingeschränkt Weltpolizist spielen zu können.

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tadano 05.05.2019, 19:42
133.

Grenell betonte, niemand dürfe sich darüber empören, wenn Amerika irgendwann entscheide, sein Geld ebenfalls im Inneren zu verwenden.
Wenn man sich das Ranking der Rüstungsausgaben der Länder der Welt so ansieht dann erscheint der Vorschlag von Grenell dass sich Amerika eher an den Ausgaben der anderen Nationen orientiert und nicht umgekehrt doch sehr vernünftig.

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quark2@mailinator.com 05.05.2019, 19:47
134.

Zitat von pmf2
Das Problem ist, das die Deutschen denken, es ginge halt immer so weiter. So weiter heißt nämlich seit Jahrzehnten, amerikanische und notwendige Truppenpräsenz zu akzeptieren weil man genau weiß, die Bundeswehr alleine bekommt die Landesverteidigung nicht gebacken. Da unsere Armee über Jahre kaputtgespart wurde, müssen es halt (wie immer) die Amerikaner richten. ...
Die einzigen __theoretischen__ Invasoren Deutschlands sind alles Siegermächte des Zweiten Weltkriegs und sind alles Atommächte. Gegen diese Länder kann Deutschland nicht anrüsten, da uns die Beschaffung entsprechender Waffen praktisch unmöglich ist. Was die USA also wollen, ist ein finanzieller Beitrag Deutschlands, welcher es ihnen erleichtert, ihre eigene weltweite militärische Dominanz aufrecht zu erhalten. Was hat uns das zuletzt gebracht ? Irak und Afghanistan und Syrien und Libyen zum Beispiel. Davon hat Deutschland gar nichts. Wie ich hier schon oft schrieb, hat Deutschland keinen ökonomischen Nutzen aus alten Kolonien. Das unterscheidet uns von Ländern wie Italien, Frankreich, UK. Wir sind nicht bedroht und wir wenden bereits enorme Summen Geldes für Rüstung auf. Mehr als genug, um dieses Stück Boden zu verteidigen. Wenn Deutschland wirklich 2% vom BIP in Waffen stecken und sich dabei nicht ganz dämlich anstellen würde, dann wären in 0,Nichts unsere Nachbarn bedroht. Das brauchen wir nicht. Und wir brauchen auch keine Expeditionskorps irgendwo auf der Welt, von den Piraten vor Somalia vielleicht abgesehen. Die USA haben in den letzten Monaten viele Verträge gekündigt. Ich finde, Berlin sollte sich entsprechend von den 2% ganz offiziell verabschieden.

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karend 05.05.2019, 19:48
135. .

"US-Botschafter drängt Deutschland zu höheren Rüstungsausgaben"

Der Typ kann es einfach nicht lassen. Es wäre angebracht, ihn einzubestellen und ihm endlich Grenzen zu setzen.

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mima84_84 05.05.2019, 19:54
136.

Grenell sollte sich mal um die Demokratie kümmern, sie daheim von seinem Buddy hingerichtet wird!

Wenn diese US Regierung, die von der Rüstungsindustrie installiert wurde, nicht überall auf der Welt Konflilte eskalieren lassen würde, brauchte man keine Rüstung.

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harry099 05.05.2019, 19:54
137. interessant ist eine einzige zahl:

und das sind die rüstungsausgaben pro kopf der bevölkerung:

platz 1: usa, spitzenreiter, zusammen mit
platz 2: saudi arabien. dann, deutlich abgeschlagen, 70% weniger:
platz 3: GB
platz 4: deutschland, ... weit vor russland ... toll, oder?
...
und jetzt wollen wir noch weiter aufrüsten? angesichts heraufziehenden klimakatastrophe? geht es noch?

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damic 05.05.2019, 19:54
138. Na was nu?

War die Nato laut DT also dem Befehlshaber Grenells nicht eh „obsolet“? Wann schmeisst Deutschland den endlich als Persona non grata raus?
Entscheidend wäre aber schon die 50 was auch immer MRD - was eine Menge Geld- dann wenigstens so zu investieren, dass Hubschrauber fliegen, Gewehre treffen und Schiffe schwimmen... da sind wir leider dank unserer Flinten Uschi mit Ihrem hunderte MIO Beraterstab immer noch weit entfernt davon...

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Der Sandwurm 05.05.2019, 19:55
139. Wir haben......

.. nicht die Souveränität, Frau Merkel behauptet das zwar, gegenüber der USA, dass wir selbst bestimmend auftreten können. Denn wir (Deutschland) sind und bleiben bis 2099 eine Kolonie der USA.Aus diesem Grund kann uns die USA dirigieren, wo hin unser politische Weg führt. Das sieht man auch, wie die USA gegen Nord Stream 2 agiert und unser Auftreten in der EU. Deutschland hatte den Vorsitz beim UN Sicherheitsrat. Den einzigen Vorschlag den die BRD in dieser Zeit unterbreitete, wurde auf Grund des Vetorechts der USA x-mal geändert, bis er der USA passte.
Zu was müssen wir, die BRD, die Rüstungsausgaben erhöhen? Wer bedroht uns? Die Russen? Lächerlich.

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