Forum: Politik
Richard Grenell: US-Botschafter drängt Deutschland zu höheren Rüstungsausgaben
DPA

Die etwa 44 Milliarden Euro, die Deutschland fürs Militär ausgibt, sind den USA zu wenig. Nun erneuerte US-Botschafter Richard Grenell die Kritik: Berlin müsse kapieren, dass es so nicht weitergeht.

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burlei 05.05.2019, 17:49
40. @peter.braun1@gmx.ch, #17

Zitat von peter.braun1@gmx.ch
Es geht nicht nur darum, einen fest vereinbarten Betrag zu investieren, Hauptsache das Geld ist weg. In Deutschland geht es schlicht um die Wiederbelebung einer praktisch toten Armee, bei der es Mängel an allen Ecken und Enden gibt. Zu Wasser, zu Land und in der Luft besteht keine Einsatzbereitschaft. Im Prinzip ein Alptraum. Nicht nur durch unsere lasch-liberale Justiz geben wir uns der Lächerlichkeit hin und werden nicht für voll genommen, auch militärisch nimmt uns schon lange keiner mehr ernst.
Soll uns (mal wieder) einer ernst nehmen, weil wir wieder bis an die Zähne aufgerüstet haben? Reicht es nicht, dass wir Europa schon zwei mal in Schutt und Asche gelegt haben? Diese 44 Milliarden Euro, die wir Jahr für Jahr raus schmeißen, sind verlorene Gelder. Die könnten wir genau so gut verbrennen oder in der Nordsee versenken. Was soll man mit dem Schrott, der für Armee, Marine und Luftwaffe hergestellt wird? Der ist zu nichts zu gebrauchen. Wer heute nach mehr Rüstung schreit, hat entweder Aktien der Rüstungsfirmen im Schrank, wird also nur von Gier getrieben oder ist einfach nur ein Militarist, der bisher nur seine Bestimmung verpasst hat, ein Name auf einem Kriegerdenkmal.

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alpha0711 05.05.2019, 17:49
41. Dann sollen die USA doch endlich

Statt Geld ins Militär zu pumpen das Geld für die Bevölkerung ausgeben. Das wollen die wirtschaftsnahen Vertreter der USA aber gar nicht. Wieder einmal nur heiße Luft und Drohungen , sonst nichts. Sind wir ja bzgl. USA mittlerweile gewohnt. Allerdings meine ich mit Bevölkerung nicht die Millionen welche zeitnah zu uns gekommen sind sondern welche das ganze Leben lang gearbeitet haben und trotzdem eine schlechte Rente haben. Es ist so das in D eben die eigene Bevölkerung nicht die oberste Priorität hat , auch nicht die Bundeswehr.

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Abahallo! 05.05.2019, 17:49
42. Wir müssen u s verteidigen könnenn ...

... und uns war in der Vergangenheit nicht immer klar, dass dies auch die USA umfasst. Mit der derzeitigen Spaltungspolitik der Russen, und der unilateralen Destabilisierungspolitik der USA sowie der auch militärischen Expansionspolitik der Chinesen wird ein starkes und einiges Europa immer notwendiger für eine gute Zukunft in Europa. Wir brauchen Frieden in Europa, und soviel Frieden wie möglich um Europa. Die Überhrifgigkeit von Grenell macht das erneut deutlich! Wir dürfen uns nicht vor den Karren der Aussenpolitik der miteinander konkurrierenden Grossmächte spannen lassen: wir brauchen kein Militär, das besetzen kann, wohl aber eines, das auch militärisch die Unversehrtheit Europas verteidigen kann. Macron hat recht: unsere Zukunft ist Europa, ohne sogenannte "Schutzmächte".

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adieu2000 05.05.2019, 17:50
43. Schöne Freunde!

Glauben die wirklich so ihr Außenhandelsdefizit zu senken? Überteuertes Flüssiggas und überteuerte Waffensysteme aus den USA, Handelsverbot mit Russland, Iran, Nordkorea, Venezuela und Kuba, Strafzölle ohne Ende.

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schulz.dennis.84 05.05.2019, 17:53
44. Mehr Geld bringt absolut nichts!

Nach mehren persönlichen Gespräche mit Bundeswehrsoldaten habe ich den Eindruck bekommen, dass die Kampfmoral der Truppe gegen Null geht. Die Soldaten haben kein Rückhalt von der politischen Führung oder von der schwarz-roten Regierung. Kein normaler Mensch würde für diese Regierung sein Leben opfern. Und wenn ein Bundeswehrsoldat öffentlich sagen würde, dass er für Deutschland sein Leben gäben würde, wäre er sofort entlassen. Viele sagten mir hinter vorgehaltener Hand, das sie bei einem möglichen Krieg sofort die Uniform ausziehen und verschwinden würden.
Die Kampftruppen in Afghanistan sind da eine Ausnahme. Die sind dort nicht wegen Deutschland, sondern wegen den extrem hohen Zuwendungen und aus Abenteuerlust, aber keinesfalls um unser Land zu schützen.

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Forumbeitrag 05.05.2019, 17:55
45. Vertrag ist Vertrag

Vertrag ist Vertrag, so sagt man in Deutschland doch. Also wenn Deutschland dies unterschrieben hat, dann muessen wir uns dran halten. Oder, wir kuendingen den Vertrag, so wie die USA aus dem (nicht ratifizierten) Klimaabkommen ausgestiegen ist. Das wird hier wohl schwierigen, wenn der Vertrag ratifiziert wurde. Welche deutsche Regierung hat den Vertrag denn unterschrieben? Gibt es eine Kuedigungsvereinbarung?

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solynieve 05.05.2019, 17:55
46.

Wer kommt eigentlich auf für die Kosten, die Kriege verursachen. Wiederaufbau, Flüchtlinge etc. Gibt es denn nicht schon genug Waffen? Die rüstungsausgaben des westlichen Paktes sind doch jetzt schon um ein Vielfaches höher als die des vermeintlichen Gegners. Wieviel zahlen eigentlich Rüstungskonzerne in den Wahlkampf.?

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yvowald@freenet.de 05.05.2019, 17:56
47. Wir Deutsche machen da nicht mit

Warum sagen die USA nicht klipp und klar, wozu höhere Rüstungsausgaben notwendig sind? Wo soll Kriegsgerät eingesetzt werden? Wo lauert der "böse Feind", den die NATO besiegen sollte?
Den USA geht es einzig um ein weiteres Aufblähen der Rüstungsbranche, und bei der Rüstungsproduktion hatten die USA schon immer die Nase vorn. Sie geben zur Zeit etwa 90 Prozent mehr Geld für den Mililtärisch-industriellen Komplex aus als etwa die Russische Föderation. Wo ist hier eine vernünftige Relation? Wir in Deutschland und in der NATO sollen hier klar sagen, das wir da nicht mitmachen werden, US-Imperialismus hin oder her.

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scratchpatch 05.05.2019, 17:56
48. Lange Liste von Schulmeisterei

In dem Fall ist es ja nicht nur Grenell, der so denkt, wobei es natürlich an den Haaren herbeigezogen ist, dass sich irgend jemand darüber beschweren würde, wie die USA ihren eigenen Haushalt gestalten und ob sie lieber Geld für innere Angelegenheiten ausgeben. Das tut natürlich niemand, weil das Verhältnis zwischen den USA und ihren Bündnispartnern eben nicht auf Augenhöhe ist. Schon gar nicht mit Deutschland, das mit Siegermentalität betrachtet wird. Nicht nur die Militärausgaben sollen ja steigen. Das könnte man noch mit dem gemeinsamen Bündnis Nato erklären. Auch die Wirtschaftspolitik soll sich ja ändern. Das war auch anfangs so zu Zeiten Obamas, als der damalige amerikanische Finanzminister Geithner Ratschläge erteilte, Forderungen stellte und sich selbst zu einem Gipfel der EU-Finanzminister einlud. Dann wurde das Verhältnis freundschaftlicher unter Obama. Inzwischen kommen wieder verstärkt Forderungen an Deutschland, dass mehr Schulden gemacht werden müssten und der Euro-Wirtschaftsraum mit Investitionen angekurbelt werden solle. Dann diese Erpressungen, dass man Gas gefälligst aus den USA beziehen soll, sich im Verhältnis zum Iran nach den amerikanischen Entscheidungen zu richten hat und endlich mehr amerikanische Agrarprodukte zu verzehren hat. Als ob das alles Entscheidungen sind, die Berlin nicht alleine für sich treffen darf. Man hat den Eindruck, dass man sich in den USA gar nicht im Klaren darüber ist, wie schulmeisterlich, ja, sogar aggressiv das alles wirkt und welche Aversionen es auslöst. Dann wundert man sich in amerikanischen Medien, wenn in Umfragen das Vertrauen der Deutschen in die USA schon fast genauso gering ist wie in Russland. Eher sollte man sich wundern, dass ein Restvertrauen überhaupt noch da ist.

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walligundlach 05.05.2019, 17:57
49. Die Kosten für die Kriegsfolgen

in Form von Flüchtlingen sind Ausgaben, die dazugerechnet werden müssen! Denn die trägt Deutschland immerhin über Jahrzehnte - vermutlich.

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