Forum: Politik
Richtige US-Strategie in Afghanistan?

Mit General Petraeus wollen die USA in Afghanistan die Wende schaffen. Auch Zivilisten sollen im Kampf gegen die Taliban bewaffnet werden. Kann diese Stratgie Erfolg bringen?

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Gandhi 10.07.2010, 17:44
1. Wenn einem nichte Gescheites mehr einfaellt,

Zitat von sysop
Mit General Petraeus wollen die USA in Afghanistan die Wende schaffen. Auch Zivilisten sollen im Kampf gegen die Taliban bewaffnet werden. Kann diese Stratgie Erfolg bringen?

dann kommen die tollen Einfaelle.
Erst toetet man Zivilisten (weil die bewaffnet waren) und man sie deshalb nicht von Kombattanten unterscheiden konnte und nun sollen bewaffnete Zivilisten zu Kombattanten auf Seiten der USA werden?
Die einzige "Strategie", die Erfolg bringen kann, ist den Sieg zu erklaeren und abzuziehen.
Das fuer Zerstoerung vorgesehene Geld kann zu Hause viel sinnvoller angelegt werden (aber auch das werden les cons bestreiten), denn auch die Infrastruktur hier haette mal eine Ueberholung noetig.

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henningr 10.07.2010, 17:52
2.

Zitat von sysop
Mit General Petraeus wollen die USA in Afghanistan die Wende schaffen. Auch Zivilisten sollen im Kampf gegen die Taliban bewaffnet werden. Kann diese Stratgie Erfolg bringen?
Na klar. Wenn die Afghanen sich gegenseitig für ein paar Dollar abknallen, lassen sie wenigstens die Militärbasen in Ruhe. Und das Chaos nimmt man als Vorwand dort zu bleiben. Mussmna halt auch glaubwürdig rüberbringen. Solche Schlagzeilen wie zuletzt, dass rund 2 US-Steuermillionen die
Woche in die Taschen der Taliban wandern sind zu vermeiden.

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redpirate37 10.07.2010, 18:06
3. Gibts dort auch unbewaffnete Zivilisten?

Auch Zivilisten sollen im Kampf gegen die Taliban bewaffnet werden. Kann diese Stratgie Erfolg bringen?


Je mehr Waffen um so mehr Frieden und Ruhe, klar doch, kann ja nur auf die Weise funktionieren.
Irgendwer muss das Zeug ja schließlich bezahlen und abkaufen das im Westen produziert wird. Am Besten die Steuerzahler der NATO Länder,
also finanzieren wir den Waffenerwerb der afghanischen Zivilisten, die wiederum damit ein Geschäft bei den Taliban und Aufständischen betreiben können. Klingt doch logisch.

Die Taliban lassen sich dann entwaffnen irgendwann und liefern ihre russischen und chinesichen Waffen an Sammelpunkten ab für ein paar Dollar Prämie. ;)


Sieht ja schon nach allergrößter Verzweiflung aus was der Westen dort treibt...

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semir 10.07.2010, 18:40
4.

Zitat von sysop
Kann diese Stratgie Erfolg bringen?
Anscheinend besteht die erfolgreiche Strategie in einem Wunsch nach dem Scheitern in Afghanistan.

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duk2500 10.07.2010, 18:44
5. Dorfmilizen

Dieses Modell kann funktionieren, zumindest dort, wo die Dorfbewohner nicht mit den Taliban sympathisieren.

Zur Zeiten des Terrorbewegung "Leuchtender Pfad" hat der damalige Präsident Alberto Fujimori die in den sogenannten "Rondas Campesinas" organisierten indianischen Dorfbewohner bewaffnet. Das war sehr erfolgreich, die Dörfler konnten sich in den abgelegenen Gebieten des Altiplano und der Selva gegen die Einfälle der Maoisten zur Wehr setzen und haben in Zusammenarbeit mit den Streitkräften sehr schnell für Ruhe gesorgt.

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Rodri 10.07.2010, 18:49
6. Nicht schlecht

Zu meinen Vorrednern: Wenn man keine Ahnung hat...

Die gleiche Taktik hat im Irak super geklappt, dort werden seit Einführung der Milizen kaum noch US-Soldaten und im Gegensatz zu vorher viel weniger Zivilisten getötet. Mittlerweile ist es 40 Mal so gefährlich im Westen Mexikos zu wohnen.

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radwal 10.07.2010, 18:54
7. US-Strategie Afghanistan

Wenn lt.Karzai die ausländischen Truppen die Hauptursache für die Gewalt im Land sind,ist zu fragen,wie lange der Westen noch gegen den Willen der eigenen Heimatländer politisch bereit ist,Menschenleben und Unsummen Dollars zu opfern,um gegen den erklärten Willen von Präsident Karzai dort zu agieren?Strategiewechsel erscheint geboten!

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semir 10.07.2010, 18:56
8.

Zitat von redpirate37
Sieht ja schon nach allergrößter Verzweiflung aus was der Westen dort treibt...
Eine "Niederlage" ist nicht zum Schaden des Westens sondern Russlands, Chinas und Indiens.

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semir 10.07.2010, 19:02
9.

Zitat von Rodri
Zu meinen Vorrednern: Wenn man keine Ahnung hat... Die gleiche Taktik hat im Irak super geklappt,
Sie haben wirklich ne Ahnung.RESPEKT!

Im Irak waren die Kämpfer/Selbstmordattentäter weitgehend Ausländer.In Afghanistan sind die Aufständischen dagegen weitgehend Einheimische.

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