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Richtungsdebatte: Union streitet über eigene Ideenlosigkeit

Keine Ideen, kein Profil, kein Gesicht: Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel hat mit seiner Kritik an der CDU offenbar einen Nerv getroffen, etliche Parteifreunde stimmen ihm zu. Mitten in der Sommerpause plagt sich die Union nun mit heftigen Selbstzweifeln.

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Kalaharry 02.08.2011, 10:03
20. Partei Ludwig Erhards???

Zitat von sysop
Keine Ideen, kein Profil, kein Gesicht: Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel hat mit seiner Kritik an der CDU offenbar einen Nerv getroffen, etliche Parteifreunde stimmen ihm zu. Mitten in der Sommerpause plagt sich die Union nun mit heftigen Selbstzweifeln.
In dem Artikel wird behauptet, die CDU "sei und bleibe die Partei Ludwig Erhards". Bekanntlich war aber Ludwig Erhard bekanntlich niemals Mitglied dieser Partei. Das wollen wir doch mal festhalten.

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trackerdog 02.08.2011, 10:03
21. Union streitet über eigene Ideenlosigkeit

Ich wüßte nicht, warum man überhaupt eine der Blockparteien wählen sollte.
Ist doch völlig egal, alle haben mittlerweile im Grunde dasselbe Programm - mit kleinen Abweichungen an unwichtigen Stellen.
Gibt es eine Partei die gegen Euro, gegen Transferunion, gegen Einheitsschule, gegen Atomausstieg, gegen Ökologismus oder gegen unkontrollierte Zuwanderung in unsere Sozialsysteme ist?
Ich bin mir bewußt, dass meine Meinung nicht mehrheitsfähig ist, aber es ist auch keine Einzelmeinung.
Solange alle Parteien dieses Landes gleichartige Ziele vertreten und ein nicht unerheblicher Teil der Wähler ohne Vertretung im politischen Spektrum leben muss, solange ist mir auch schnuppe, welche Befindlichkeiten die Blockpartei CDU hat.

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gersab 02.08.2011, 10:07
22. Richungsdebatte

Die zweite Garnitur oder die die sich dafür halten bzw.die die nicht mehr im Mittelpunkt stehen,melden sich zur Sommerpause.Zu Feststellungen gelangen diese Leute,ohne Ideen einzubringen.Ob die EU Verträge bricht oder sie, den Gegebenheiten entsprechend,auslegt,müsste ein ehemaliger Ministerpräsident und Studierter mal erörtern,dass wäre interessanter,als eine Behauptung aufzustellen.
Die da meinen,die Kanzlerin Ideenlosigkeit vorzuwerfen,weil sie aus den neuen Bundesländern kommt,vergessen mindestens zwei Punkte; in der DDR mußte man Ideen haben, um zum Beispiel in der Mangelswirtschaft zu bestehen bzw. im System menschenwürdig zu leben.Zweitens sei bemerkt,dass die alten Bundesländer so ab 1985 die ersten Krisenerscheinungen hatten,die durch die Einheit erst einmal nicht in Erscheinung trat.Kohl brauchte keine Ideen.
Ideen zur Einheit Deutschland hatten die Bürger der alten Bundesländern nicht,aber die aus der DDR.
Manchen alt Bundesbürger ist das Versenden von Pakten in die DDR lieber gewesen,als die Tatsache das Sachen, Thüringen usw. zur Bundesrepublik gehören und dorthin steuervergünstigte Pakete nicht mehr versendet werden können.
Manche brauchen den Sommer um sich in Erinnerung zu bringen und das sind nicht immer im wahren Leben die Teufel.

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kdshp 02.08.2011, 10:35
23. Keine Ideen

Zitat von chrimirk
Und in 2011 hat das schon ganz gut geklappt! Die nächste Wahl kommt bestimmt. Die schwarz-gelbe Mischpoke muss weg vom Ruder. Die sollen sich "regenerieren" und in paar Jahren wieder.....
Hallo,

na ja parteien bestehen ja aus politikern und da sehe ich weder bei der führung noch beim fußvolk wirklich "gute" politiker bzw. leute die mal wirklich politik für deutschland machen und nicht für eine lobby wie es jetzt der fall ist oder auch schon unter rot-grün war.

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manfred lange 02.08.2011, 10:49
24. Des Teufels Schelte

Ich denke mal, dass das C bei der Union unter Frau Merkel
keine Rolle mehr spielt. Die Bundeskanzlerin betreibt eine
Politik, die an dem Bundestag oft vorbei führt. Sie macht eine Politik nur nach ihren Maßstäben, weil sie auch keine fähigen Berater hat, die ihr neue Denkanstöße geben könnten.
Hinzu kommt als Multiplikator die FDP. Herr Westwelle hat
es geschafft, durch unbedachte Äußerungen und die einseitige
Festlegung auf Steuersenkungen diese „erfolgreiche“ Politik
zu beschleunigen. Herr Rösler hat auch keine Wende gebracht.
Der Wähler ist heute kritischer geworden, beleuchtet auch
mehrere Seiten der Probleme. Frau Merkel übersieht einfach,
welche Informationsquellen der heutige interessierte
Wähler hat. All dieses sind Punkte, die bei der CDU für einen Abzug sorgen. Die Frau Merkel kommt mir schon unheimlich vor.Wer sich nicht fügt wird degradiert oder „in die Wüste geschickt“.Hinzu kommt der Zick-Zack-Kurs, heute so und morgen anders. Ich würde mich freuen, wenn in Berlin bei den Christdemokraten eine Männerquote installiert würde, die auch einmal zu Wort käme. Vielleicht würde ja dann eine Politik entstehen, die nicht alternativlos ist.
Frau Bundeskanzlerin Merkel, seien Sie bitte nicht alternativlos und dulden Sie die Männerquote!

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harmlosarm 02.08.2011, 11:02
25. dem deutschen Volke verpflichtet ?

Zitat von manfred lange
Ich denke mal, dass das C bei der Union unter Frau Merkel keine Rolle mehr spielt......... Frau Bundeskanzlerin Merkel, seien Sie bitte nicht alternativlos und dulden Sie die Männerquote!
...indem Sie freiwillig anerkennen, daß es evtl. doch noch Alternativen gegen Unfähigkeit gibt !!!

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spiegel-hai 02.08.2011, 11:03
26. .

Zitat von chrimirk
Die von Ihnen befürchtete "GröStaVor" (größte Staatsrats-Vorsitzende) lässt sich doch ganz einfach verhindern: durch Abwahl bei der nächsten Gelegenheit! Da braucht es keine Haie, nur Wähler, die aber auch zu Urne gehen und ihre Pflicht tun.
keine Bange. Noch ist der Hai nicht wahlmüde.
Zitat von
Wahlen führen zum großen Parteienstress und daher zu deren Gefügigkeit in Hinsicht auf des Volkes Willen.
Haben Sie zu dieser profunden Aussage in Ihr Kochbuch geschaut?
Zitat von
Es ist der Polit-Klasse sehr bewusst, dass eine Abwahl für die, der Einreihung in eine Art Polit-HartzIV gleichkommt, d. h. für Viele der Polit-Trog-Bonzen gibt es keine Rückkehr zur Macht/Geld/Ansehen usf. Na denn!
aha. Und was will uns der Autor damit sagen?

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freqnasty 02.08.2011, 11:05
27. ...

Zitat von kdshp
Hallo, wenn ich das so lese erinnert mich das an die DDR führung.

Das tut die CDU doch schon immer.
Diese Partei wurde schon immer von einem sehr überschaubaren Personenkreis geführt, und gemacht wurde, was der Kanzler sagte.
Das war unter Adenauer so, unter Kiesinger, und eben auch unter Kohl uind seiner Erbin.
Meinungspluralität war nie ein Ding dieser Partei, die intern schon immer das Prinzip "Es soll so demokratisch als möglich aussehen, ohne daß Demokratie praktiziert wird" kultiviert hat.
Querdenker haben in der Union nie lange überlebt, und wurden schnell kaltgestellt.
Da brauchen die Anhänger gar nicht über Mutti murren, die hat nur gut bei Birne abgeschaut.
Die Kochs und Merz' von gestern heißen Geißler und Biedenkopf.
Auf CDU-Parteitagen gelten Wahlergebnisse unterhalb 90% als miserabel, Beschlüsse werden mit 90% + x gefaßt.
Wo ist denn da der Unterschied zur SED?
Echte demokratische Stukturen begreift die CDU als Chaotentum.

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frnzwltr 02.08.2011, 11:11
28. Nicht nur die CDU hat's gemerkt

...diese Richtungslosigkeit der CDU ist auch in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung komplett angekommen:

http://www.brandigg.de/brand/CDU

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derosa 02.08.2011, 11:12
29. Visionäre,

Angeber und Maulhelden haben die Deutschen dahin geführt, wo sie jetzt sind.
Nehmen wir die Geschichte eines Krankenhauses als Vorbild, daß einige Zeit seinen Betrieb einstellte und daraufhin deutlich weniger Menschen starben.
So wird es auch mit der Politik sein.
Sobald die Politik die Finger von den Dingen läßt, kann es den Deutschen nur noch besser gehen.
Sie haben die Deutschen modernisiert und reformiert, dadurch sind sie leider ausgestorben und pleite gegangen.

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