Forum: Politik
Richtungsstreit: AfD-Führung in NRW tritt bis auf drei Mitglieder zurück
DPA / Swen Pförtner

Im AfD-Landesverband in Nordrhein-Westfalen entlädt sich auf einem Parteitag der Streit zwischen dem gemäßigten und dem völkisch-nationalen Lager. Nun zieht sich ein Großteil aus der Parteiführung zurück.

Seite 1 von 12
thor.z1367 06.07.2019, 21:44
1. Brauen Pakt schlägt sich ,braunes Pack verträgt sich

Was will man zu dieser Antidemokratisch Partei sagen. Da läuft doch von jeder Poritze die braune Fülle heraus.Braun bleibt Braun egal wer der Partei vorsteht. Diese Partei hat eine menschenverachtenden Ideologie und Hass gegenüber Andersdenkenden. Sowas gehört nicht zu Demokratie, noch zu Deutschland noch auf die Welt.

Beitrag melden
dasistzukommentieren 06.07.2019, 21:48
2. immer weiter so, oder?

je mehr sich der Laden streitet, umso höher die Chancen die Partei untergeht. Ich befürchte jedoch, da wird noch was ganz anderes auf uns zukommen, wenn Höcke weiter relativ geschickt agiert. Hat sich wohl gut eingelesen. Die Groko und die EU leisten ja weiter fleissig Schützenhilfe, da braucht man in D bald eine „starke Führung“. Die Sprache des „Flügels“ geht ja schon in die Richtung ...

Beitrag melden
spon_12 06.07.2019, 21:49
3.

Das Traurige an der Geschichte ist, dass man all das schon kommen sehen kann. Etwas überrascht bin ich, dass der Richtungsstreit schon jetzt relativ offen zu Tage tritt - allerdings kann man davon ausgehen, dass der gemeine AfD-"Protest"-Wähler entweder nicht begreift oder es gar nicht so genau wissen möchte.

Beitrag melden
p-touch 06.07.2019, 21:51
4. Tag für Tag

wandert die AfD weiter nach rechts. Wenn die Ost-Verbände nach denn kommenden Landtagswahlen vor Kraft kaum noch laufen können wird es wohl nur noch eine Frage der Zeit sein bis die letzten Gemäßigten AfD-Vertreter aus ihren Postionen verdrängt werden. Die AfD die zur nächsten Bundestagswahl antritt wird mit der jetztigen nicht mehr viel gemein haben. Wer dann immer noch sein Kreuzchen bei dieser Partei macht soll sich bloß nicht mit Unwissen herausreden.

Beitrag melden
spiegeleix 06.07.2019, 21:53
5. Vielleicht muss die AfD sich tatsächlich nochmal neu gründen

sie könnte dann die Aufnahme solche Mitglieder verhindern, die bisher als rechtsextrem aufgefallen sind. Dann käme vielleicht auch ein Zusammenschluss mit Bernd Luckes LKR in Frage und die Partei wäre dann wirklich bürgerlich-konservativ. Sie müsste nur ganz klar die Bedingungen für die Mitgliedschaft festlegen: keine Verleugnung oder Verharmlosung der Verbrechen des 3. Reiches, keine Judenfeindlichkeit, kein Rassismus. Verstöße gegen diese Grundsätze müssten den sofortigen Ausschluss zur Folge haben. Man kann auch unter Berücksichtigung dieser Grundsätze eine solide rechts-konservative Politik machen.

Beitrag melden
ahloui 06.07.2019, 21:57
6. Alles klar...

...sie zeigt ihr wahres Gesicht immer deutlicher.
Hoffentlich kapieren das auch die Wähler bei den Landtagswahlen im Osten. Wahrscheinlich wohl nicht...

Beitrag melden
s.l.bln 06.07.2019, 22:06
7. sehr schön

Ich hoffe sehr, daß sich der rechte Flügel in der AFD insgesamt durchsetzt. Dann werden sie für gemäßigte Protestwähler und Konservative unwählbar und schrumpfen auf NPD Niveau.

Beitrag melden
wauz 06.07.2019, 22:09
8. Dem Verbot einen Schritt näher

Das Bundesverfassungsgericht hat ja die NPD mit der merkwürdigen begründung, sie wäre nicht relevant, laufen lassen. Aber die AfD ist eben noch nicht irrelevant, aber demnächst auf den gleichen Positionen. Dann werden die verbotenen AfDler zur NPD wechseln und dann fällt auch für diese Partei die Klappe.

Beitrag melden
wauz 06.07.2019, 22:11
9. Die Tausender-Partei

Zitat von spiegeleix
sie könnte dann die Aufnahme solche Mitglieder verhindern, die bisher als rechtsextrem aufgefallen sind. Dann käme vielleicht auch ein Zusammenschluss mit Bernd Luckes LKR in Frage und die Partei wäre dann wirklich bürgerlich-konservativ. Sie müsste nur ganz klar die Bedingungen für die Mitgliedschaft festlegen: keine Verleugnung oder Verharmlosung der Verbrechen des 3. Reiches, keine Judenfeindlichkeit, kein Rassismus. Verstöße gegen diese Grundsätze müssten den sofortigen Ausschluss zur Folge haben. Man kann auch unter Berücksichtigung dieser Grundsätze eine solide rechts-konservative Politik machen.
Wenn man die Filter, die Sie vorschlagen, wirklich schalten würde, kämmen kaum über eintausend Mitglieder zusammen. Es gibt einfach keinen rechten Rand ohne Faschisten!

Beitrag melden
Seite 1 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!