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Richtungsstreit: AfD-Führung in NRW tritt bis auf drei Mitglieder zurück
DPA / Swen Pförtner

Im AfD-Landesverband in Nordrhein-Westfalen entlädt sich auf einem Parteitag der Streit zwischen dem gemäßigten und dem völkisch-nationalen Lager. Nun zieht sich ein Großteil aus der Parteiführung zurück.

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Erwinthal 06.07.2019, 22:11
10. Pack schlägt sich,.....

Pack verträgt sich.
Jetzt schlagen Sie sich. Wenn Bernd Höcke mit seinem Trupp dann den ganzen Laden gekapert hat, dann bleiben die Mitläufer bei der Stange und das letzte bürgerliche Deckmäntelchen flattert davon.
Das ist das Traurige, dass man diese Zündler erdulden muss. Was wurde seit den 50ern alles getan, um die radikale Linke zu stoppen, KPD Verbot, Radikalenerlass, und viel mehr.
Wenn heute nur halb soviel Energie da wäre, um diese Wirrköpfe zu stoppen, wäre dem Gesellschaftsfrieden sehr geholfen.

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Wal-Ire 06.07.2019, 22:11
11. Ist doch alles normal

Nachdem in den fuenf neuen Laendern die Partei kraeftig und mutig geworden ist, tritt sie jetzt auch an den Westen mit solider volksdeutscher Politik zu versorgen. 75 Jahre Frieden sind un wirklich genug. Da muss man doch auch mal wieder als "echter Deutscher[tm]" seinen Herrschaftsanspruch aus dem Deutschlandlied vertreten duerfen. Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt!

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haarer.15 06.07.2019, 22:13
12. Das ist bereits der Anfang vom Ende

Nur zu - zerrupft euch weiter. Egal, welcher Flügel was will, sowas verträgt eine Partei wie die AfD am wenigsten. Es geht abwärts mit dieser Truppe - nur eine Frage der Zeit. Nicht nur in NRW, auch in BW knirscht es doch bereits gewaltig im Getriebe. Mit eurer Selbst-Demontage könnt ihr unserem Land keinen besseren Dienst erweisen.

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hasselblad 06.07.2019, 22:13
13.

Und trotz all dieser Peinlichkeiten, konsequenter Nichtleistung und permanent nachgewiesenen Inkompetenz werden die einfach Gestrickten, die von ihrem eigenen Lebensversagen Frustrierten, die "Deutschland den Deutschen"-Hutbürger und die Ewiggestrigen diesen Hasspredigerverein, diese rechtsextreme Sekte weiterhin wählen, weil sie in ihrer intellektuellen Einfachheit glauben, es handele sich dabei tatsächlich um eine "Alternative", oder auch nur weil sie schlicht dumme Rassisten, Deutschtümler und Menschenfeinde sind. Je mehr die AfD offen zur NPD light wird, desto weniger kann man sich mit "Protestwahl" rausreden. Wer den Dackelkrawattenmann und seine Spießgesellen wählt, sollte genau wissen, wen er da unterstützt, iauf welch niederstes Niveau er sich damit begibt.

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jujo 06.07.2019, 22:16
14. ...

Ich billige jedem zu seinen Unmut durch eine Protestwahl Ausdruck zu verleihen.
Wenn sich aber eine Protestpartei so entwickelt wie es bei der AFD den Anschein hat, sollte sich darüber im klaren sein was eine erneute Wahl der AFD bedeuten könnte.
Wenn es ganz böse kommt wir er dann nicht mehr einen Wahlprotest
machen können.

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Siebengestirn 06.07.2019, 22:17
15. Kann man nach diesem Geschehen eigentlich noch

von einem "Flügel" sprechen? Der "Neonazi -Flügel" übernimmt offensichtlich gerade diese Partei in NRW, dem größten Landesverband der AfD. Wer für sich in Anspruch nimmt, ein deutscher Demokrat zu sein, der sollte diese Partei umgehend verlassen. Um den Rest wird sich früher oder später das BVerfG zu kümmern haben.

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clint east wood 06.07.2019, 22:18
16. Ich hätt da mal ne blöde Frage: Wenn ich vor geraumer Zeit lese,...

....dass der "neue" Trumpsche US-Botschafter rechte Parteien und Bewegungen in Deutschland besonders fördern will, wenn ich lese, dass der Ex-Breitbart Chef Stephen Bannon in den
Alpen ein altes Kloster zur Kaderschmiede für Rechte Politiker ausbauen will - könnte es da sein, dass solche Einflüsse gerade fleissig daran arbeiten, die zurück getretenen (im doppelten Sinn des Wortes) AfD-Vorstände durch das passende Ganz-Rechts-Außen-Personal zu ersetzen und so den NRW-Landesverband quasi von Osten aus zu übernehmen und in Zukunft zu führen ? Wie Vasallentreu solch Personal in Ämtern und Institutionen die Strategien eines parteiinternen Ideologie-Netzwerkes umsetzen, dass kann man sich ja fast täglich im US-Senat anschauen. Kaum vorstellbar, dass diese Machtstrategien hier in dieser Klientel nicht bekannt sind....

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Hörbört 06.07.2019, 22:20
17. Smiley

Eine eherne Regel lautet: Der Wähler mag keinen Streit. In diesem Sinne kann man diesem Haufen nur wünschen, dass er sich auch weiterhin an die Gurgel geht. Wobei das bei diesen verkrachten Existenzen ja eigentlich ein Naturgesetz ist, denn wer so abgrundtief aggressiv gepolt ist, kann eben nicht aus seiner Haut.

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abschoepfer 06.07.2019, 22:22
18. Das Problem liegt woanders!

Es sollte jedem Angst machen, dass diese menschenverachtenden Gesinnungen von so vielen Menschen in Deutschland gewählt werden. Das braune Geschwätz und die dazugehörigen Straftaten haben wir doch schon seit Jahren. Mittlerweile sind aber über 15 % Der Wähler der Meinung, dass das völlig ok sei. Die CDU im Osten überlegt, ob sie mit dem braunen Mob koalieren soll. Wo soll das noch hinführen?

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clint east wood 06.07.2019, 22:25
19. Für die Strategie, die NRW-AfD durch neue Mitglieder in Richtung ....

Zitat von spiegeleix
sie könnte dann die Aufnahme solche Mitglieder verhindern, die bisher als rechtsextrem aufgefallen sind. Dann käme vielleicht auch ein Zusammenschluss mit Bernd Luckes LKR in Frage und die Partei wäre dann wirklich bürgerlich-konservativ. Sie müsste nur ganz klar die Bedingungen für die Mitgliedschaft festlegen: keine Verleugnung oder Verharmlosung der Verbrechen des 3. Reiches, keine Judenfeindlichkeit, kein Rassismus. Verstöße gegen diese Grundsätze müssten den sofortigen Ausschluss zur Folge haben. Man kann auch unter Berücksichtigung dieser Grundsätze eine solide rechts-konservative Politik machen.
bürgerlich konservative Mitte zu ziehen, sehe ich schwarz... Denn es war doch gerade der Sinn der Übernahme der parteiinternen Schaltstellen durch Weigel, Höcke, Storch, Gauland und Konsorten, die Lucke-ähnlichen bürgerlich- "konservativen" aus der Partei zu drängen und den Laden als braunen Laden zu übernehmen und zu gestalten. Neue Mitglieder müssen ja ganz professionell geworben werden - die kommen nicht von allein. Und wer bestimmt über Art, Inhalt und Zielgruppen solcher Werbemaßnahmen ? Richtig: Nicht die "bürgerlich-konservativen" ....

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