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Richtungsstreit: AfD-Parteichef Lucke erwägt Vertrauensfrage
DPA

Seit Wochen lähmt ein Streit über Ausrichtung und Führung die AfD, jetzt plant Parteichef Lucke eine PR-Offensive: Nach Informationen des SPIEGEL will er die Mitglieder über seinen Kurs abstimmen lassen.

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Hommunkulus 11.04.2015, 14:54
20.

Zitat von kenterziege
....im Sinne der innerparteilichen Demokratie richtig. Die Delegierten einiger Landesverbände vertreten nicht die Meinung der Mehrheit. Das weiß Lucke nur zu gut. Deshalb ist Lucke zu recht auch für Mitglieder- und nicht für Delegiertenparteitage. Regelmäßig kann Lucke seine Meinung bei Mitgliederparteitagen durchsetzen. Das ärgert viele "Delegierte". Basisdemokratie bezieht die Meinung aller Mitglieder ein. Das unterscheidet die AfD von den etablierten Parteien, die sich den Staat zur Beute gemacht haben und gleichzeitig die mangelnde Wahlbeteiligung beklagen.
Gleichzeitig zeigt die Afd aber auch, wie schwer es ist, basisdemokratisch eine gemeinsame Linie zu finden.
Weswegen er auch gleichzeitig auf eine strengere (und auf ihn zugeschnittene) Hirarchie drängt.

Der Mann ist da durchaus ambivalent. Ein, sich einen basisdemokratischen Anstrich gebender, Patriarch.

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Das Pferd 11.04.2015, 14:56
21.

Zitat von maier-pf
Die AfD entwickelt sich unter Lucke zu einer beliebigen und austauschbaren weiteren Blockpartei. Deutschland braucht alles nur keine zweite weichgespühlte FDP 2.0. weit weg von der Bevölkerung! Der Professor Lucke lebt wie die meisten Politiker der Altparteien in absolut ausländer- und moslemfreien Besserverdienenden-Viertel. Weit weg von den Problemen des Alltages. Von Islam hat er nach eigenen Aussagen keine Ahnung. Wir brauchen keine neue beliebige Blockpartei in Deutschland auf Einheitskurs, sonderen eine echte Alternative zu den faktisch gleichgeschalteten Einheitsparteien. Und da gibt es fast 50 Prozent Nichtwähler zu holen und das Potential das Ruder in Deutschland rum zu reissen! Und deshalb brauchen wir auch keinen Lucke mehr! So einfach ist das!
hm, wenn ich so eine Meinung lese (bin sehr dafür, daß Sie die äußern dürfen), kann ich Lucke verstehen. Möglicherweise steht der für so was wie eine weichgespülte FDP2.0. Was diesem Land ganz offenbar fehlt, würde ich zumindest wohlwollend betrachten. Es gibt also einen grundsätzlichen Richtungsstreit zwischen rechts und liberal. Den Spagat kann die Partei auf Dauer nicht aushalten, also muß eine Entscheidung her. Eine Mitgliederbefragung finde ich ziemlich naheliegend, wenn ich wissen will, was die Mitglieder (also die Partei) wollen.

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DieKritik 11.04.2015, 14:57
22. Bernd Lucke

Wenn ich sein Bild sehe denke ich immer an das Mad-Männchen: Alfred E. Neumann.

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snafu-d 11.04.2015, 15:00
23.

Zitat von stand.40
keine AfD . Einige Mitglieder seiner Partei scheinen es nicht zu wissen oder wollen es nicht wissen.Schade.Zu viele Schlauberger in der Partei ,können nicht die Zeit abwarten bis Stabilität erreicht ist. Sollten sich das Ende der FDP vor Augen halten.
Das ist falsch, wie die Geschichte der UKIP beweist

Auch UKIP wurde von einem Professor gegründet.

Nach ersten Erfolgen und starkem Mitgliederzuwachs fand dieser, dass UKIP zu "rechts" wurde, und verließ die Partei.

Dann kam Nigel Farage der das "rechte" Profil der UKIP ausbaute, und die UKIP zu unglaublichen Erfolgen führte.

Ein Ausscheiden Luckes sehe ich daher nicht als desaströs, eher im Gegenteil.

Denn diese weichgespülte AfD braucht kein Mensch.

Wie es ein Politologe kürzlich treffend formulierte hat die AfD die Wahl zwischen 2 Optionen:

Überflüssig oder radikal.

Mit Luck und Henkel marschiert sie aber direkt in Richtung überflüssig, wie das maue Wahlergebnis in HH belegt.

Und das Ergebnis in HB wird sicher nicht besser.

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big1953 11.04.2015, 15:14
24. Verzweifelte Mehrheitssuche?

Mitte Juni wählt die AfD den gesamten Bundesvorstand neu.
Nachdem (fast) überall Delegierte für den angekündigten Bundesdelegiertenparteitag gewählt wurden
versucht Lucke dann die sich abzeichnende Niederlage noch umzukehren - in dem er einen Mitgliederparteitag versucht - wegen der Demokratie.

Nur sollen die Mitglieder die Kosten selber tragen. Demokratie nur was für Reiche und Parteibedienstete.

Scheint auch nicht zu klappen - vielleicht war der von 2 auch 3 Tage verlängerte Bundesparteitag in Bremen schuld. Und die hohe Mehrbelastung der Mitglieder.

Jetzt dann wieder das altbewährte Mittel - der 'Befragungen' - natürlich mit gaaaanz demokratischer Auswertung.

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NeZ 11.04.2015, 15:24
25.

Egal, ob die AfD in Richtung überflüssig oder radikal marschiert: Keine dieser beiden Richtungen braucht dieses Land. Die AfD ist eine reine Hypepartei. Für die Leute, die sich nicht mehr trauen, FDP bzw. NPD zu wählen, je nach AfD-Flügel.

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amidelis 11.04.2015, 15:50
26. Eurokritiker?

SPON nennt die AFD so ? Das sind reinrassige Deutschnationale! Eine echte vollwertige Rechtsaußen Partei, und ohne den smarten Lucky Lucke wären die ein Fall für den Verfassungsschutz

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Kampfdenker 11.04.2015, 15:51
27.

Dass die Probleme,die der Islam mit sich bringt,offen diskutiert werden,fordern sowohl Lucke als auch Henkel-

und dieses ist der LINKE FLÜGEL der AfD.-

Der rechte fordert,um diese Probleme zu vermeiden,am besten keine Muslime einwandern lassen.-
Das geht mit dem Einwanderungs-Punkt-System und einer Integrationsprognose als wichtigem Punkt.-

Die beiden Seiten sind minimal auseinander -und es geht vor allem darum: Was wird im Wahlkampf nach vorne
gebracht -und was nur theoretisch diskutiert.-

Übrigens:Die AfD hat mW die meisten facebook-fans überhaupt!!

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Wanax 11.04.2015, 16:13
28. Für sie...

Zitat von maier-pf
Die AfD entwickelt sich unter Lucke zu einer beliebigen und austauschbaren weiteren Blockpartei. Deutschland braucht alles nur keine zweite weichgespühlte FDP 2.0. weit weg von der Bevölkerung! Der Professor Lucke lebt wie die meisten Politiker der Altparteien in absolut ausländer- und moslemfreien Besserverdienenden-Viertel. Weit weg von den Problemen des Alltages. Von Islam hat er nach eigenen Aussagen keine Ahnung. Wir brauchen keine neue beliebige Blockpartei in Deutschland auf Einheitskurs, sonderen eine echte Alternative zu den faktisch gleichgeschalteten Einheitsparteien. Und da gibt es fast 50 Prozent Nichtwähler zu holen und das Potential das Ruder in Deutschland rum zu reissen! Und deshalb brauchen wir auch keinen Lucke mehr! So einfach ist das!
..und Leuten ihren Schlages gibts doch schon eine alternative, die sicherlich keine Blockpartei ist: nennt sich NPD...da dürften sie gut aufgehoben sein...nur einfach sich selber eingestehen.
Die AfD muss eher darauf achten, dass sie nicht eine zweite weichgespülte NPD 2.0 wird, die den nach außen braven Biedermännern und geistigen Brandstiftern, den Pegidisten, eine politische Plattform bietet.

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markus.k 11.04.2015, 16:19
29.

Zitat von amidelis
SPON nennt die AFD so ? Das sind reinrassige Deutschnationale! Eine echte vollwertige Rechtsaußen Partei, und ohne den smarten Lucky Lucke wären die ein Fall für den Verfassungsschutz
Unsinn, das waren die Grünen mit ihren Chaoten
damals auch.Nur was ist aus den Grünen geworden?
Lediglich noch ein Teppichvorleger von Merkels Gnaden. Die braucht doch längs keiner mehr.
Eine junge Partei braucht ein wenig Zeit bis sie sich
zusammengerauft hat, und eine gesunde Partei braucht
auch den innerdemokratischen Diskurs. Reine Abnicker gibts schon in den etablierten Parteien, dort herrscht
Grabesruhe.Wer da ausschert ist ganz schnell draussen.

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