Forum: Politik
Richtungsstreit in der CDU: Sommergewitter über Merkel

Abgehoben, beliebig, leidenschaftslos:*In der CDU ist der Richtungsstreit voll entbrannt. Angela Merkels treue Mitstreiter versuchen die Debatte einzudämmen - ohne Erfolg. Der CDU-Chefin droht ein ungemütlicher Parteitag im Herbst.

Seite 1 von 6
deppvomdienst 05.08.2011, 10:17
1. Sie kann's einfach nicht!

Zitat von sysop
Abgehoben, beliebig, leidenschaftslos:*In der CDU ist der Richtungsstreit voll entbrannt. Angela Merkels treue Mitstreiter versuchen die Debatte einzudämmen - ohne Erfolg. Der CDU-Chefin droht ein ungemütlicher Parteitag im Herbst.
Spätestens seit heute wissen wir, dass die nächste Krise da ist. Zum Glück werden wir ja aus der vergangenen gestärkt hervorgehen, wie uns Angie versprochen hat. Schade, dass die Finanzkrise 2008 noch nicht vorbei war, bevor die nächste angefangen hat.

Es ist die Unfähigkeit zur richtigen Standortbestimmung, die jeden Politikansatz fragwürdig macht: wenn ich nicht weiß, wo ich bin, kann ich auch nicht wissen, wohin ich steuern muss. Und "Krise" ist dabei kein Standort, sondern ein Zustand!

Die völlige Fehlinterpretation unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lage füht natürlich zu völlig falschen Handlungen: Da werden Milliarden versenkt, um Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser darzustellen - aber der Mangel an Kindern wird immer größer. Da werden Rettungsschirme aufgespannt, die nur dazu führen, dass die Finanzlöcher immer größer werden. Die Wehrpflicht wird abgeschafft, damit der Zivildienst auch, ohne auch nur ansatzweise zu sagen, aus welchen Kassen denn die nötigen Ersatz-Vollzeitarbeitskräfte zu finanzieren sein sollen, ...

Der gesamten Führung von CDU und CSU mangelt es schlicht an den nötigen kognitiven Fähigkeiten, um zu verstehen, was man eigentlich macht - die sind zu doof dazu!

Aber als gute Anführerin hat Frau Merkel ein untrügliches Gespür dafür, jeden, der ihre Position mit Intelligenz gefährden könnte, wegzumobben. Wenn die CDU/CSU das nicht alsbald angeht, wird die Parteikrise bis 2013 dazu führen das gesamte Demokratiegefüge Europas an die Wand zu fahren: Dann wird es nur knapp 4 Jahre gedauert haben, 50 Jahre erfolgreiche Europa-, Wirtschafts- und Sozialpolitik abgewickelt zu haben! Fazit: Die Frau muss weg - schade, dass wir keinen Gulag haben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Roßtäuscher 05.08.2011, 10:18
2. Sommergewitter über Merkel

Zitat von sysop
Abgehoben, beliebig, leidenschaftslos:*In der CDU ist der Richtungsstreit voll entbrannt. Angela Merkels treue Mitstreiter versuchen die Debatte einzudämmen - ohne Erfolg. Der CDU-Chefin droht ein ungemütlicher Parteitag im Herbst.
Der Abgesang für Merkel. Ihre tatenlose Streitkoalition ist am Ende angelangt. Die CDU verliert mit dieser Kanzlerin die Bundestagswahl 2013. Es reicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Psychotic 05.08.2011, 10:20
3. die Katze aus dem Haus

springen die Mäuse auf dem Tisch herum.
immer das gleiche mit den Schwarzen,wenn Merkel erst wieder da ist,wird wieder alles schön glatt gebügelt.
erst wenn eine zwei in den Umfragen für die Union auftaucht und es um die Existenz geht,wird es richtig Interessant werden in der Union.
vorerst wird die Beliebigkeit der Entscheidungen fortgesetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tlogor 05.08.2011, 10:34
4. alternativlos?

Ist die ganze Diskussion nicht eher ein Ablenkungsmanöver, um weitere Rettungspakete beschliessen zu können? Viele CDU-Wähler dürften noch immer nicht gemerkt haben, was gespielt wird, aber es soll ja auch noch die Einäugigen unter den Blinden geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dillerjohann 05.08.2011, 10:34
5. Keine Volkspartei mehr.....

Welche Richtung denn ?
Lobbyistenpartei sonst nichts!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hubert Rudnick 05.08.2011, 10:35
6. Sommertheater

Zitat von sysop
Abgehoben, beliebig, leidenschaftslos:*In der CDU ist der Richtungsstreit voll entbrannt. Angela Merkels treue Mitstreiter versuchen die Debatte einzudämmen - ohne Erfolg. Der CDU-Chefin droht ein ungemütlicher Parteitag im Herbst.
Es ist doch immer wieder das gleiche Spiel, ist die Chefin außer Haus dann wagen sich andere enttäuschte Parteimitglieder auch mal was zu sagen, aber danach halten sie alle wieder brav ihren Schnabel.
Sturm im Wasserglas und mehr nicht.
HR

Beitrag melden Antworten / Zitieren
onkel hape 05.08.2011, 10:39
7. Genau.

Abgehoben, beliebig, leidenschaftslos, keine Volksnähe, kein Profil, keine Richtung, besser kann man Angie, Mutti, unsere derzeitige Kanzlerdarstellerin nicht beschreiben.

Es wird höchste Zeit, dass die CDU sich endlich von dieser lavierenden, drögen Dame, die ihre Richtlinienkompetenz als Kanzlerin nicht wahrnimmt, verabschiedet.

Hoffentlich werden ihr auf dem nächsten Parteitag die Leviten gelesen.
Bleibt die Frage, wer aus der Union kann es besser?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eva B 05.08.2011, 10:44
8. ...

Zitat von
Alle wichtigen inhaltliche Weichenstellungen der vergangenen Jahre seien "von oben verordnet" worden: die Neuausrichtung der Familienpolitik, die Abschaffung der Wehrpflicht, die Abkehr von der Hauptschule, die Steuersenkungspläne.
Merkel regiert über die Köpfe der Wähler, über die Köpfe der Parteibasis, nur auf Zuruf aus den jeweils betroffenen Lobbygruppen.

Die Achtung demokratischer Strukturen fehlt bei ihr bis heute völlig. Ein ungeklärtes Rätsel unserer Zeit, wie diese Person es jemals ins Kanzleramt schaffen konnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
walter_e._kurtz 05.08.2011, 10:49
9. Spannende Zeiten angebrochen

Energiewende und Finanzkrise, Nato- und EU-Außenpolitik:
Die Gegenwart erfordert Antworten, denen die aktuelle Regierungskoalition nicht gewachsen ist. Und Merkel muß dafür selbstverständlich den Kopf hinhalten. Als Ziehtochter von Kohls Gnaden war ihre Politik bisher von abwartendem Taktieren und Machterhalt geprägt. Diese Politik geht nun nicht mehr auf. Egal, was sie anpackt, entweder die CDU/CSU-Basis muckt auf, oder sie spielt mit ihren Entscheidungen der Opposition in die Hände. Die FDP ist mit ihrem Steuersenkungsgeschrei auch keine Stütze mehr.
Merkels Umfragewerte sind in den Keller gefallen.
Alles in Allem bedeutet dies nicht weniger, als daß sich Aasgeier (jede Menge vorhanden) und potentielle Nachfolger (soweit noch vorhanden) in Position bringen, erste Fühler ausstrecken und die Lage sondieren mit der Fragestellung: Wie fest sitzt Honis Rache noch im CDU-(Vor-)Sitz hinsichtlich der BT-Wahlen 2013?
Merkels letzte Amtszeit als BK ist angebrochen, so sehen es viele. Hinter vorgehaltener Hand sicher auch in der CDU. Nun stellt sich langsam die Frage für die CDU: Geht man 2013 mit Merkel als BK-Kandidatin baden, oder wagt man den Aufbruch in eine post-Merkel Ära?
Das derzeitige Sommerpausen-Geplänkel ist dieses Jahr mehr als nur "Sommerloch Stopfen".
Man darf gespannt sein, wie die Koalition und insbesondere Merkel diese Phase übersteht. Ob sich erste Nachfolger herauskristallisieren. Oder ob Merkel bei ihrer "Schwarze-Wittwe-Taktik" bleiben kann. Oder anders ausgedrückt:
Kann die CDU ihre verkrusteten Strukturen aufbrechen um ein zukunftsweisendes Programm mit entsprechenden Personalien aufzustellen, oder wird sie an ihrem konservativen Flügel zerbrechen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6