Forum: Politik
Richtungsstreit nach Wahlpleiten: Linke Loser
DPA

Die Linke hat bei den drei Landtagswahlen alle Ziele verfehlt. Jetzt könnte in der Partei die Debatte über die Flüchtlingspolitik eskalieren. Im Zentrum des Streits: Sahra Wagenknecht.

Seite 1 von 25
women_1900 15.03.2016, 07:19
1. sie sind nicht allein

die grünen haben doch auch verloren, nur in BaWü mit ihrer Gallionsfigur Kretschman haben die Grünen gewonnen. das lag aber weniger an der Partei, sondern in erster Linie an der Person.

Beitrag melden
brotherandrew 15.03.2016, 07:23
2. Schön, ...

... daß sich die Linke derzeit selbst zerlegt. Und wer hört denn noch auf Frau Wagenknecht oder Herrn Lafontaine?

Beitrag melden
pelayo1 15.03.2016, 07:34
3.

Wagenknecht und Lafontaine sind die einzigen in dieser Partei, die die Realität nicht völlig aus dem Blick verloren haben. Kipping hingegen mit ihrer Forderung, jeden der kommen will in Deutschland aufzunehmen ist jenseits von gut und böse und völlig unwählbar.

Beitrag melden
GinaBe 15.03.2016, 07:39
4. Austauschbare Extreme?

Ihre Bestätigung meiner Einschätzung, daß die Partei der LINKEN als DER Verlierer aus den 3 Landtagswahlen hervorgeht, düpiert gleichsam die beiden extremen Flügel jenseits der Mitte und der Volksparteien.
Sind sie derart austauschbar, daß -zigtausende einfach wechseln können?
In Wahrheit ist das doch nicht der Fall.
Die Haltung der Linken gegenüber der Asylpolitik der Kanzlerin sowie zu ihrer eigenen Ideologie IST und BLEIBT eine international fremdenfreundliche. Daser standort tritt auch deutlich in Ihrem Artikel zum vorschein. Haben die Aussagen Frau Wagenknechts für Irritation bei der Stammwählerschaft gesorgt und war die LINKE im Wahlkampf mit ihrer parteipolitischen Haltung zuwenig präsent im Bewusstsein der Bürger?

Beitrag melden
black-mamba 15.03.2016, 07:44
5. Parteienlandschaft

Demokratie ist nicht eine Meinung zu haben und genug Leute zu finden die diese Meinung toll finden und einem dann eine Stimme geben, damit man regieren kann wie man will. So verhalten sich leider aber die gewählten Parteien. Gewählte Partei in einer Demokratie sein heußt mit der Äußerung der eigenen Meinung zeigen, dass man die Interessen der Mehrheit der Bürger teilt, ihre Belange ernst nimmt und diese Interessen vertreten will. Nach der Wahl dann zeigt man, indem man ständig schaut, was die Bürger mehrheitlich wollen und orientiert sich - unabhängig eigener Interessen - an diesem mehrheitlichen wollen. Das wäre dann echte Demokratie und die gewählte(n) Partei(en) echte Volksvertreter. Das ist aber derzeit nicht was die Parteien unter Demokratie verstehen. Nicht der Wähler versteht die Politik nicht. Sondern die Parteien verstehen ihren Auftrag nicht. So wird ein Schuh daraus. Jede KlassensprecherWahl ist demokratischer als das was in den Landtagen und im Parlament passiert,

Beitrag melden
Schwabbelbacke 15.03.2016, 07:44
6. Ein Typisches...

....Deutsches Gesellschaftliches Bild.
Es zeigt Wirkung, das die jahrzehnte lange systematische Entsolidarisierung des Volkes und eine nie da gewesene Politik der sozialen Kälte jetzt Früchte trägt.
Trotz Prekären Arbeitsverhältnissen, trotz einer sozialen Grundsicherung, welche rein für die Wirtschaft Instrumentalisiert wurde, ziehen es die Wähler vor, mit der AFD eine Partei zu Wählen, die mit Sozial, Gerechtigkeiten....etc. nix am Hut hat.
Gerade weil die "Volkspartei" SPD für die größte soziale Katastrophe (Agenda 2010 und Hartz 4) verantwortlich ist und immer noch dafür abgestraft wird, gilt die Linke gerade im Sozialem Bereich Kompetenter, worauf die Linken sich aber immer Berufen müssen, und sich nicht von der Einwanderungs Politik "Einlullen" sollte....

Beitrag melden
bruno_67 15.03.2016, 07:48
7. Irritationen ?

Irgendwie bin ich irritiert.
Gestern versuchte SPON mir klarzumachen, dass nur die Unterstützung von Merkles Flüchtlingskurs Grundlage für Kretschmanns Wahlsieg in BaWü und Drayers Wahlsieg in RP gewesen sei und daher Merkel eigentlich der Wahlsieger wäre.
Wenn dies wirklich so wäre, wieso gilt das nun laut SPON nicht für die LINKE ? Für die LINKE ist es nun ein Niederlage, "...die sich ankündigte: Die Bundesspitze und die Wahlkämpfer in den Ländern hatten an ihrem Refugee-Welcome-Kurs festgehalten...."

Ja was nun ? Wenn Kretschmann das tut ist es prima und Merkel ist die Wahlsiegerin, wenn die Linken das Gleiche tun ist das jetzt die Ursache für ihre Wahlniederlage.
Oder glaubt SPON an seine gestrige Wahlanalyse selbst nicht so richtig ?

Beitrag melden
basecape-man 15.03.2016, 07:53
8. die linke hat auch im osten ihre rolle als protestpartei..

verloren.sie muss eben auch neu lernen das die leute als protest eben denn wählen der am lautesten gegen die regierung wettert.wen es der linken nicht gelingt teil eines alternativ projektes zum neoliberalen mainstream zu werden kann sie sich faktisch auflösen.hier wird spannend sein zu sehen wie sie sich in berlin schlägt.

Beitrag melden
avers 15.03.2016, 07:53
9. Wieviele Nackenschläge

brauchen die beiden weltfremden Parteiführer um die Stimmung der eigenen Mitgliedschaft und Unterstützerschaft zu berücksichtigen oder wollen sie die Partei mit Absicht zugrunde richten?? Bravo Sahra, das unrealistische Rumgeeier der Parteispitze kann es ja nicht gewesen sein. Auch die Linke hat nicht gesagt, bei wievielen Millionen Einwanderern sie Schluss machen will. Das wäre ehrlich gewesen, aber noch verheerender geworden.

Beitrag melden
Seite 1 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!