Forum: Politik
Richtungsstreit: Wie soll die CDU mit der AfD umgehen?
DPA

Die guten Umfragen für die AfD führen in der Union zu einem Richtungsstreit. Die Parteiführung will die Rechtspopulisten am liebsten ignorieren, doch mächtige Landesverbände begehren auf.

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kjartan75 18.05.2014, 13:20
1. Erfolgsverwöhnte Unionsparteien?

Kurze Frage an SPON:
CDU/CSU haben BTW und in Bayern gewonnen...okay, aber die Niederlagenserie davor scheint schon vergessen zu sein, nicht wahr?

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hajo..1 18.05.2014, 13:26
2. An die SPON Redaktion

Zitat von sysop
Die guten Umfragen für die AfD führen in der Union zu einem Richtungsstreit. Die Parteiführung will die Rechtspopulisten am liebsten ignorieren, doch mächtige Landesverbände begehren auf.
Liebe Rdaktuere, warum stellt ihr die AFD in die rechte Ecke ?
Seht euch doch mal das Parteiprogramm an und plappert nicht immer den selben Mist wie die Bild-Zeitung nach.
Ihr seid doch bestimmt besser aufgestellt wie Bild, dann schreibt doch nicht immer den selben Blödsinn wie Bild über die AFD.

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blurps11 18.05.2014, 13:27
3.

Ein eigenes politisches Profil statt der Raute als einzigem Zweck und Inhalt wäre schon mal ein Anfang. Macht aber wahrscheinlich zuviel Arbeit...

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Zereus 18.05.2014, 13:27
4.

Jaja, bei der "sogenannten" Alternative für Deutschland handelt es sich natürlich um "Populisten", weil alles was rechts von der CDU ist natürlich nur rechtspopulistisch sein kann und deswegen nicht links, sondern natürlich rechts liegen gelassen werden muss.

Man merkt, dass nächste Woche Wahlen sind. Da darf natürlich der dauernde Hinweis, wie weit rechtsaußen die AfD ist, natürlich nicht fehlen, am besten wird er irgendwie krampfhaft in jeden zweiten Satz eingebaut. Und Nachweise über die Behauptung lassen wir gleich mal ganz weg, wieso sollte man sich mit sowas igittipfuibahem wie der AfD denn auch ernsthaft auseinandersetzen?

Berichte über die AfD sind ja sowieso selten bis nie neutral, im Spiegel erst recht nicht, aber der Artikel hier ist durchaus hohe Kunst der plumpen Propaganda.

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Cotopaxi 18.05.2014, 13:28
5. Rechtspopulisten?

Wieso Rechtspopulisten?

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OskarVernon 18.05.2014, 13:29
6.

Zitat von sysop
Berichte in den Tageszeitungen, wonach ausländische Saisonarbeiter für ihre Kinder im Ausland in Deutschland Kindergeld kassieren, seien brandgefährlich, warnte die Regierungschefin. Denn das treibe vor allem einer Partei neue Wähler zu - der AfD.
Da könnte Frau Kram-Karrenbauer recht haben - was aber will sie uns damit sagen? Dass sie gleichgeschaltete Medien herbeisehnt, die nur veröffentlichen, was genehm(-igt!) ist...? oO

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mimas101 18.05.2014, 13:31
7. Bin mal gespannt

wie lange es dauern wird bis diese Ex-Christlichen-Parteien mitbekommen das Hinterzimmer-Politik, Totschweigen von Problemen pp nicht dazu führen kann das der Wähler als tumbes Schaf in der Herde agiert und brav sein Kreuzchen bei der Partei macht die sich am bravsten gibt.

Anders: Ein Partei muß sich immer auch mit aktuellen Problemen beschäftigen und dazu Stellung beziehen und Rezepte anbieten. Scheint wohl in diesen beiden verschwisterten Parteien undenkbar zu sein. Daher wohl gibt es auch den Politik-Verdruß.

Ach ja - Die beiden EWG-Politiker (der eine wird mit Korruption und Vetternwirtschaft in Verbindung gebracht, der andere soll, so las man hier im Forum, ein trockener Alkoholiker sein der als Bürgermeister seine Gemeinde herunterwirtschaftete), die man sich ausgesucht hat und zur sog. ähem "Wahl" stehen, treffen kaum bis nicht des Dt. Michels Geschmack und stehen beide für Beharren, Aussitzen, Weiterwurschteln, Unfähigkeit und Selbstbedienung.
Für den Fall das das in den Parteien auch noch nicht angekommen sein sollte.

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hessenhenner 18.05.2014, 13:32
8. Die CDU hat ein Problem

Es gibt in Deutschland (lt. Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung) ein Wählerpotential von ca. 25-30% rechts der Mitte. Die wurden früher von der Union bedient. Und nachdem die "Segnungen" der EU-Freizügigkeit, des Euro und der Masseneinwanderung nun auch in der bürgerlichen Mitte angekommen sind, dürfte dieses Potential nicht gerade kleiner werden. Trotz linksgrüner Dauerberegnung durch die Medien. Man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung. Ein Blick auf die Entwicklungen der SPD und der Linkspartei dürfte da für Prognosen recht aufschlußreich sein.

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marthaimschnee 18.05.2014, 13:33
9.

Zitat von sysop
Damals lehnte die CDU jede Zusammenarbeit mit Extremisten .. ab
heute gehören sie selber dazu. Sie haben zusammen mit der SPD einen massiven Schwenk Richtung rechtspopulistisch-marktradikal hingelegt. Und der sich verraten vorkommende Wähler ist so brunzblöd, daß er dies damit würdigt, noch viel weiter in diese Richtung bis zum äußersten Rand zu gehen!

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