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Riexinger vs. Wagenknecht: Die Linke streitet über Haltung zu "Gelbwesten"
DPA

Sahra Wagenknecht sieht in den Protesten der französischen Gelbwesten ein Vorbild für Deutschland. Nun widerspricht Linken-Parteichef Bernd Riexinger der Fraktionsvorsitzenden - und warnt vor Ultrarechten.

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vorsicht 05.12.2018, 11:03
40.

Zitat von diorder
ist zumeist ein Machtkampf von Personen. Sarah du bist selbst rechts, will heißen, du gehörst nicht mehr zu uns an die Spitze der Partei. Das hat mit links oder rechts nichts zu tun. Machtgeilheit wie in allen Parteien . Siehe CDU. Nur dass die das nivht so offen austragen. Denn Streit geht gar nicht.
Sie scheinen völlig die Orientierung verloren zu haben, denn machtgeil würde ich Riesxinger,Kipping bezeichnen, denn sie scheinen ja auch zu organisieren, dass der Streit von Spiegel online begleitet wird, ekelhaft. Sahra mit einer wirklichen Linken wäre besser.

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arvin 05.12.2018, 11:04
41. Frau Wagenknecht hat recht

Natürlich gefällt einen Salonsozialisten wie Herrn Riexinger das franzöische Vorgehen der Gelbwesten nicht. In der warmen finanziell gut abgesicherten Opposition lässt es sich vortrefflich leben. Was bitte schön sollen denn die Menschen die es betrifft machen? an die Demokratie und den Segnungen des globalisierten Marktes glauben? Nein es ist zu einfach von Herrn Riexinger die rechte Keule um so das Gespenst der Unterwanderung heraufbeschwören.
Wie es bei uns mit der Wirkung von Demonstrationen bestellt ist, konnte man bei der Kohledemo in Berlin sehen. Nett bunt und brav am Samstagmittag am leeren Bundestag vorbeimaschieren mt tollen Losungen und bunten Fahnen und nichts bewegt sich, gar nichts. Es ist wie der Ausflug am Sonntagnachmittag bei der Schwiegermutter zum Kaffeekränzchen . Da sind mir die Gelbwesten aber lieber, auch das ist Demokratie sich gewaltsam Gehör zu verschaffen, denn die Macht des Kapitals ist tausendmal gewaltsamer in der Durchsetzung Ihrer Interessen, das sollte Herr Macron endlich begreifen.

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mandelkow 05.12.2018, 11:07
42. Die Gelbwesten

sind weder links noch rechts, sie bestehen zum größten Teil aus politikfernen Männern aus dem ländlichen Raum, die sowohl mehr Staat als auch weniger Steuern fordern und sich über schwindende Kaufkraft beklagen. Jetzt werden sie sowohl von Links- als auch vonm Rechtspopulisten (Mélenchon und Rufin, Le Pen) hofiert. Dass Wagenknecht das gut findet, wundert mich nicht.

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henninghuno 05.12.2018, 11:08
43. Riexi wieder

Solange sich die berechtigten Proteste von außen in links und rechts aufspalten lassen, kann sich die frz. Elite zurücklehnen. Das Prinzip: teile und herrsche hat sich noch immer bewährt und verhindert systemgerecht jeden gesellschaftlichen Fortschritt. Lasst euch von Riexi nicht beirren und tragt weiter gelbe Westen.

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Haywood Ublomey 05.12.2018, 11:18
44. Und wo ist jetzt der Streit?

Da äußern sich zwei prominente Mitglieder der Linken in unterschiedlichen Zusammenhängen über „Gelbwesten“. Daraus wird hier „Die Linke“ streitet. Merkste selba, wa?

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tomrobert 05.12.2018, 11:18
45. Riexinger macht den Schröder

Es ist schon bedenklich wie der ehemalige Sparkassen Angestellte und Verdi vertraute den Rechten Hammer nutzt um die Linke zu spalten und den Leuten zu suggerieren, wie sie zu denken haben.
Hat der noch nicht gemerkt das es nicht um Rechts und Links geht, sondern ein sozialer Protest weil die Leute die Last der Reichen bald nicht mehr tragen können?
Es scheint,der Schröder ist in Form eine Riexinger wieder in der Linken auferstanden.

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jubelyon 05.12.2018, 11:20
46. Guter Rat

Die Bewegung der "gilets jaunes" ist derart chaotisch und diffus, dass jeder in der politischen Landschaft Frankreichs glaubt, daraus Kapital schlagen zu können. Von ganz links bis ganz rechts beteiligen sich alle am Chor der Aufständischen und wollen doch nur eins : den Sonderling Macron aus dem Amt jagen und die vorherigen Machtstrukturen zurückerobern. Deutsche Parteien sollten sich hier eher raushalten; es könnte ihnen auf die eigenen Füße fallen.

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nickellodeon 05.12.2018, 11:23
47.

Hat wohl einen Grund, warum sich aufstehen von der linken abgekoppelt hat. Mit den Riexingers dieser Welt, die vermutlich nicht einmal die Forderungen der Gelbwesten gelesen hat. Danach kann es gar keine Rechte Revolte sein, weil deren Ziele null Prozent mit denen der Gelbwesten vereinbar sind.

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böseronkel 05.12.2018, 11:23
48.

Zitat von puc
Die Wucht der französischen Straßenproteste kumuliert dank mehrerer Verstärker: Rechte und linke Extreme können anonym (alle haben dunkle Kleidung und gelbe Westen an) gemeinsam auf die Presse auf sich aufmerksam machen, ohne......
Deutschland und den Deutschen geht es gut! Sollte in der Bundesrepublik ein charismatischer Typ auftauchen, der die Interessen der Hartzer und dank Hartzerei in Billigarbeit Zwangsvermittelte medienwirksam vertritt, kann das nur ein rechter oder linker Extremer sein. Dass die Binnenkonjunktur durch die großartige schrödersche Hartzerei zerstört und ein äußerst schädliches außenwirtschaftliches Ungleichgewicht erzeugt wurde, sollte tunlichst unter den Teppich gekehrt werden. Für charismatische Vertreter "Derer da Unten" ist in der durch Schröder modernisierten Bundesrepublik einfach kein Platz.

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g_bec 05.12.2018, 11:26
49. Warum

Zitat von butzibart13
... Dabei wären Demos gegen sie (Merkel), zwar nicht in dieser Extremform, angebracht. ...
Warum um alles in der Welt sollte das so sein? Bitte, bitte, bitte: nur ein einziges klitzekleines Argument, warum sich die Bevölkerung in MASSEN (nicht Maßen!) auf die Straße bewegen sollte, um gegen die Kanzlerin zu demonstrieren. Selbst die Pegidisten scheinen langsam zu begreifen, dass sie nicht das Volk sind, den Altennaiven scheint es auch langsam zu schwanen.

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