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Röttgen und die NRW-Wahl: Stunde der Heuchler
DPA

Berlin oder Düsseldorf, Minister oder Oppositionsbank? Der zögernde Norbert Röttgen soll sich entscheiden, fordern sogar CDU-Parteifreunde mit Blick auf die Neuwahlen in NRW. Die Kritiker schaden so dem eigenen Spitzenkandidaten - dabei ist dessen Verhalten absolut verständlich.

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Fritze_1955 19.03.2012, 15:20
1.

Zitat von sysop
Berlin oder Düsseldorf, Minister oder Oppositionsbank? Der zögernde Norbert Röttgen soll sich entscheiden, fordern sogar CDU-Parteifreunde mit Blick auf die Neuwahlen in NRW. Die Kritiker schaden so dem eigenen Spitzenkandidaten - dabei ist dessen Verhalten absolut verständlich.
Die Beispiele die hier aufgezeigt werden, sind alles CDU Politiker. Da zeigt doch wie sehr die an ihren Pöstchen kleben. Ich könnte kot*en....

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frubi 19.03.2012, 15:21
2. .

Zitat von sysop
Berlin oder Düsseldorf, Minister oder Oppositionsbank? Der zögernde Norbert Röttgen soll sich entscheiden, fordern sogar CDU-Parteifreunde mit Blick auf die Neuwahlen in NRW. Die Kritiker schaden so dem eigenen Spitzenkandidaten - dabei ist dessen Verhalten absolut verständlich.
Röttgens Verhalten soll verständlich sein? Das ist ein Paradebeispiel für die Gier der Politiker. Mit möglichst wenig Risiko will man trotzdem den maximalen Erfolg. Ich nenne das nicht klug sondern feige. Röttgen ist NRW total unwichtig (keine Angst ihr kalten Krieger - ich wähle weder SPD, FDP, Grüne oder die Linke) und das zeigt er mit jeder Äußerung. Daher wird er zwar das übliche schwarze Stammpublikum abgreifen aber mehr auch nicht und dann geht es wieder nach Berlin.

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R_Winter 19.03.2012, 15:32
3. Medien-Manipulation

Die Medien-Manipulation des Spiegels (eigene Feststellung) mit BP Gauck hat ja so hervorragend geklappt.
Warum sollte man es in NRW nicht noch einmal versuchen?
Wenn er sich als Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag festlegt, wäre ein Mitbewerber für Merkel ausgeschaltet......

.....dann lachen Frau Merkel, Frau Mohn und Frau Springer gemeinsam.....

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wasabiroshi 19.03.2012, 15:35
4.

Zitat von sysop
Berlin oder Düsseldorf, Minister oder Oppositionsbank? Der zögernde Norbert Röttgen soll sich entscheiden, fordern sogar CDU-Parteifreunde mit Blick auf die Neuwahlen in NRW. Die Kritiker schaden so dem eigenen Spitzenkandidaten - dabei ist dessen Verhalten absolut verständlich.
Verdammte Heuchler,die von anderen fordern, was sie selber auch nicht besser machen würden! Pfui,pfui! Pöse,pöse!! Ich versteh nur nicht warum sich der Spiegel so über den Ex-BuPrä aufgeregt hat. Dessen Verhalten war doch auch absolut verständlich! Aber klar,das ist doch ganz was anderes,das kann man doch nicht miteinander vergleichen, das geht doch nicht,...

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zickezackehoihoihoi 19.03.2012, 15:40
5. Ach

Zitat von Fritze_1955
Die Beispiele die hier aufgezeigt werden, sind alles CDU Politiker. Da zeigt doch wie sehr die an ihren Pöstchen kleben. Ich könnte kot*en....
Frau Kühnast ist zur CDU übergetreten? Macht zwar Sinn, hab ich aber gar nicht mitbekommen.

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Claudio Soriano 19.03.2012, 15:43
6. Die

Zitat von frubi
Röttgens Verhalten soll verständlich sein? Das ist ein Paradebeispiel für die Gier der Politiker. Mit möglichst wenig Risiko will man trotzdem den maximalen Erfolg. Ich nenne das nicht klug sondern feige. Röttgen ist NRW total unwichtig (keine Angst ihr kalten Krieger - ich wähle weder SPD, FDP, Grüne oder die Linke) und das zeigt er mit jeder Äußerung. Daher wird er zwar das übliche schwarze Stammpublikum abgreifen aber mehr auch nicht und dann geht es wieder nach Berlin.
CDU, wird erhebliche Stimmverluste einfahren. Diese Wahl in NRW wird auch ein Stimmungsbarometer für die Politik in Berlin sein! Eher jedenfalls als die gekauften Umfragewerte. Bürger wollen aber auch keinen politischen Einheitsbrei, wie er z.Z in Berlin aufgetischt wird, und auch das wird der SPD und den Grünen vertrauensverlust eingebracht haben. Linke und Piraten werden besser abschneiden als viele glauben, und das ist gut für unsere Demokratie. Man benötigt mehr Opposition nicht nur in Berlin!

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althus 19.03.2012, 15:45
7. Unverständlich !

Zitat von sysop
Berlin oder Düsseldorf, Minister oder Oppositionsbank? Der zögernde Norbert Röttgen soll sich entscheiden, fordern sogar CDU-Parteifreunde mit Blick auf die Neuwahlen in NRW. Die Kritiker schaden so dem eigenen Spitzenkandidaten - dabei ist dessen Verhalten absolut verständlich.
Ich finde es unsäglich, wenn Politiker an Ihren Posten kleben : In diesem Falle möchte ein Bundespolitiker zwar Ministerpräsident werden, aber bitteschön ohne Risiko, der Rückfahrschein nach Berlin muss dabeisein.
Wäre das in der realen Wirtschaft möglich. Einen Posten anstreben und bei nicht bestandener Probezeit den alten Arbeitsplatz wieder einzunehmen ? Wohl kaum !

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inqui 19.03.2012, 15:46
8. Röttgen für immer nach NRW?

Zitat von R_Winter
Die Medien-Manipulation des Spiegels (eigene Feststellung) mit BP Gauck hat ja so hervorragend geklappt. Warum sollte man es in NRW nicht noch einmal versuchen? Wenn er sich als Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag festlegt, wäre ein Mitbewerber für Merkel ausgeschaltet...... .....dann lachen Frau Merkel, Frau Mohn und Frau Springer gemeinsam.....
also wenn Merkel sich den Luxus gönnen kann
und schon Röttgen als größten Mitbewerber zu sehen,
dann ist die Beissliste ja schon total abgegrast.

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Procurator 19.03.2012, 15:51
9. Verständlich vielleicht...

Zitat von sysop
Berlin oder Düsseldorf, Minister oder Oppositionsbank? Der zögernde Norbert Röttgen soll sich entscheiden, fordern sogar CDU-Parteifreunde mit Blick auf die Neuwahlen in NRW. Die Kritiker schaden so dem eigenen Spitzenkandidaten - dabei ist dessen Verhalten absolut verständlich.
...aber ehrlich gegenüber dem Wähler ist es nicht, sich den Rückzug nach Berlin offenzuhalten.

In Nordrhein-Westfalen sieht es die Landesverfassung (anders als andere Länderverfassungen oder das Grundgesetz) vor, dass der Landtag den Ministerpräsidenten aus seiner Mitte wählt. Wenn Röttgen Ministerpräsident werden will, muss er also ein Landtagsmandat anstreben, d.h. in einem Wahlkreis erfolgreich direkt kandidieren oder zumindest einen Sitz über die Landesliste erringen. Natürlich wird er die Landesliste anführen. Ist es nicht Wählertäuschung, sich zur Wahl (als Bewerber für ein Abgeordnetenmandat) zu stellen mit dem Vorsatz, dieses in dem - nicht unwahrscheinlichen - Fall, dass es für den Chefsessel nicht reicht, gar nicht annehmen zu wollen?

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