Forum: Politik
Rohstoffe in Syrien: Rebellen verschleudern Öl zu Dumping-Preisen
REUTERS

Viele Ölfelder im Osten Syriens sind in Rebellenhand, die Aufständischen verhökern den Rohstoff billig an türkische Geschäftemacher. Damit graben sie ihrem Nationalrat die wichtigste Geldquelle ab - und verstärken das Chaos in den befreiten Gebieten.

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Izmi 16.05.2013, 18:09
190.

Zitat von adal_
Jetzt wird man schon genötigt, Hörstel-Videos anzuschauen. In Deutschland gilt das absolute Folter-Verbot. :-)
Manchmal habe ich doch das Gefühl, Du hast einfach nur Langeweile und ballerst irgendeinen Käse raus, um Dir die Zeit zu vertreiben. Ernstnehmen kann ich die Beiträge schon lange nicht mehr... tut mir leid... wirklich... sonst ist nichts zu sagen... schade... um meine Zeit...

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Izmi 16.05.2013, 18:11
191. Grins

Zitat von king_pakal
Mit dieser Einschätzung lag ich wohl nicht ganz falsch (siehe den Beitrag #182).
Selbiges dachte ich auch - vor allem, weil gleich darunter der entsprechende Beitrag kam. Ich durfte lachen...
dabei ist dieser Kleinkrieg hier nicht zum Lachen.

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Zeitwesen 16.05.2013, 18:11
192.

Zitat von nichtsnutz2
Das ist schlicht und einfach falsch! Es war eine Einzelmeinung von Frau del Ponte und diese sprach auch nicht von Beweisen sondern von Hinweisen. Die zuständige UN-Kommission ist sich noch nicht einmal sicher das überhaupt Giftgas eingesetzt wurde Immer schön bei der Wahrheit bleiben.
Zitat von nichtsnutz2
Das ist lediglich Ihre Behauptung die Sie durch nichts belegen können. Aber so läuft es ja hier des Öfteren: Renommierte Organisationen werden als unglaubwürdig diffamiert weil einen die Berichte nicht gefallen. Das insbesondere AI und HRW auch westliche Staaten immer wieder an den Pranger stellen wird ignoriert.
Die UN-Vertreterin Frau del Ponte wird im gleichen Atemzug von Ihnen kleingeredet indem sie sich darüber beschweren dass renommierte Organisationen als unglaubwürdig diffamiert werden, sobald die Aussagen nicht passen.
Soso, sehr interessant

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reuanmuc 16.05.2013, 18:17
193.

Zitat von king_pakal
Mit dieser Einschätzung lag ich wohl nicht ganz falsch
Kleine Kinder loben sich gerne selber. Das passt gut zu Ihren sonstigen "Beiträgen";-)

Übrigens: die UNO-Vollversammlung hat gestern die syrische Opposition als legitime Übergangsregierung anerkannt und das Assad-Regime wegen des Einsatzes schwerer Waffen verurteilt.

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adal_ 16.05.2013, 18:20
194.

Zitat von Zeitwesen
In Spanien haben knapp 55% der Jugendlichen keinen Arbeitsplatz, wollen sie da jetzt einmarschieren weil sie der Regierung keine Besserung zutrauen???? lol
Wo ist jetzt der Witz, dass Sie lollen müssen?

Meines Wissens hat die spanische Regierung nicht auf Demonstranten schießen lassen, als die sich im Mai 2011 und später in Massen an der Puerta del Sol versammelt haben. Die Demonstranten dürfen also weiterhin Druck auf die öffentliche und veröffentlichte Meinung ausüben, wie es ihr gutes demokratisches Recht ist und an freien Wahlen teilnehmen dürfen sie auch.

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WinstonSmith. 16.05.2013, 18:20
195.

Zitat von chefchen1
... Hier stellt sich die Frage, ob und wenn ja ab wann bzw. unter welchen Voraussetzungen man Waffengewalt anwenden kann/darf/sollte. Und ob es legitim ist, sich Unterstützung von außen zu holen.
Ich bin nicht der Ansicht, dass es auf diese Fragen eine verbindliche Antwort gibt. Das ist ja auch der Grund, warum hier beide vertretbaren Positionen fest eingenommen wurden.

Zum "kann":
Ob und inwieweit man Waffengewalt anwenden kann, ist eine Frage der eigenen Risikoabwägung. Sie sollten sicherstellen, dass Ihr Gegenüber keine durchschlagenderen oder -stoßenden Mittel hat.

Zum "darf":
Dürfen darf man es nach den jeweiligen Gesetzen des betroffenen Staates sicher nicht, da die Regierung ihr Gewaltmonopol wahren wird. Verlieren Sie, durften Sie es nicht. Gewinnen Sie, werden Sie sich sicher nicht selbst verurteilen.

Zum "sollte":
Das ist eine Frage der eigenen Moral. Man sollte Konflikte nicht mit Waffengewalt lösen, weil es die archaistischte Form von Über- und Unterordnung ist. Eine Gesellschaft lebt gerade davon, dass der Bürger die Gewissheit hat, dass er sich nicht täglich durch sein Leben kämpfen muss, sondern in seinem Stamm/ Volk/ Nation eine Gemeinschaft findet, in der er in bestimmten Teilen Freiheit gegen Sicherheit tauscht.

Dennoch werden Menschen immer wieder der Ansicht sein, dass etwas - eine politische Überzeugung, Glaube, Gefühle - es wert ist, zu den Waffen zu greifen. Mit Sokrates bleibt es dabei, dass man sich weniger vor den Menschen fürchten soll, die bereit sind, für ihre Überzeugungen zu sterben, als vor denen, die bereit sind, für diese zu töten.

Zur Legitimität ausländischer Unterstützung:

Die Frage nach der Legitimität versucht einer politischen Frage einen rechtlichen Anschein zu geben.

Es ist aber schon rein praktisch keine Rechtsfrage, denn es fehlt an einem Weltgericht - und einem Weltgerichtsvollzieher -, der einen Verstoß gegen die Legitimität ahnden könnte, wenn man sich als Staat nicht freiwillig der Entscheidung unterwirft.

Ist es aber eine politische Frage, wird jeder Staat in seiner Außenpolitik nicht danach fragen, ob es rechtens ist, sondern ob die Entscheidung seinen Werten und Interessen entspricht.

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meergans 16.05.2013, 18:20
196. Ihre Unterstellung ist gegenstandslos,

Zitat von adal_
Das glaube ich Ihnen gerne. denken Sie lieber daran, Arabern Mores zu lehren. Wenn nicht Sie , wer dann? :-)
denn diese Arbeit würde ich mir niemals zumuten.
Eher würde ich durch ein Nadelöhr kriechen, als jemanden versuchen
von seiner Kultur abzubringen.

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LeonLanis 16.05.2013, 18:21
197. Sie können

Zitat von reuanmuc
Sie meinen, die syrische Jugend hätte zuerst bei Wiki lesen sollen, was dort unter "Revolution" steht. Das mag in Ihrem preußischen Elfenbeintürmchen so sein, wo nur humanistisch gesinnte und moralisch fleckenlose Staatenlenker vorgesehen sind. Der syrische Staat aber ist eine Bande von Mördern und Kriminellen, der sogar Kinder folterte und weiter foltern und töten wird. Wenn der Staat von Teilen des Volkes nicht mehr Vertrauen und Anerkennung bekommt, dann hat er das Gewaltmonopol verloren. So ist die Realität.
es nennen, wie Sie wollen: Die Aufständischen, ob sie sich FSA, al-Nusra oder sonstwie nennen, sind Verbrecher, die eine faschistische Diktatur in islamistischem Gewand errichten wollen. Ihre Taten beweisen das:
Syrische Islamisten halten Hinrichtung von Soldaten auf Video fest - Syrien - derStandard.at
Wer diese Faschisten unterstützt, egal in welcher Form, macht sich mitschuldig.

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Zeitwesen 16.05.2013, 18:25
198.

Zitat von adal_
Sie sollten gelegentlich mal Zeitung lesen. Es ist die Mindest-Forderung sämtlicher Rebellengruppen seit Jahr und Tag.
Schade nur dass die sogenannten Rebellen meist keine Syrer sind sondern islamistische Fundamentalisten aus verschiedenen Ländern, Saudi-Arabische Strafgefangene und Söldner.
Achja, eine Nationalregierung in London die scheinbar mit den Rebellen nichts zu tun hat gibts auch noch....
aber auf diese Gruppen muss man unbedingt eingehen....unbedingt

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copperfish 16.05.2013, 18:26
199. verstehen

Zitat von adal_
Ich bezweifle, dass sie irgendetwas verstehen. In Syrien streben keine paschtunischen Koranschüler (Taliban) an die Macht und schon gar nicht "wieder", als ob sie dort schon mal an der Macht gewesen wären. :-)
Ich hab jetzt auch gar nicht Syrien, sondern Afghanistan, das Land, in dem sie nach ihrer "Argumentation" ja den Taliban die Stange halten würden, gemeint.
Sorry, wollte ihren "Intellekt" wirklich nicht überstrapazieren.

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