Forum: Politik
Roma-Morde in Ungarn: Das Elend der Éva Kóka
Barakonyi Szabolcs

Vor fünf Jahren ermordeten Rechtsterroristen in Ungarn sechs Roma und verletzten Dutzende schwer. Die Überlebenden und Angehörigen der Opfer leben bis heute in bitterster Armut. Die Regierung versprach Entschädigungen - doch bei den Betroffenen kam bisher nichts an.

Seite 1 von 2
gerkaiser 16.02.2014, 16:47
1. Stimmungsmache

Warum die Grunderkrankung der Frau aufgeführt werden, wenn es darum geht die Notsituation aufzuzählen ist einfach Stimmungsmache. Auch in Ungarn werden Renten nicht nach ethnischer Zugehörigkeit gezahlt, sondern nach Rentenpunkten. Die Durschnittsrente liegt bei ca. 200 Euro. Die Mindestrente bei 100 abhängig von Arbeitsjahren. Die Mindestente bekommen alle Ungarn, auch die, die nicht zu einer Minderheit gehören.

Beitrag melden
passepastous 16.02.2014, 17:12
2. Ungarn zeigt seine faschistische Fratze

Der Bericht zeigt einmal mehr, dass die EU viel zu zahm mit einem immer mehr zum Faschismus mutierenden Ungarn umgeht. Die Regierung Orban forciert und legitimiert schlimmste Auswüchse einer menschenverachtenden Politik.

Beitrag melden
leser-fan 16.02.2014, 17:23
3. Ein nicht lösbar erscheinendes

Zitat von sysop
Vor fünf Jahren ermordeten Rechtsterroristen in Ungarn sechs Roma und verletzten Dutzende schwer. Die Überlebenden und Angehörigen der Opfer leben bis heute in bitterster Armut. Die Regierung versprach Entschädigungen - doch bei den Betroffenen kam bisher nichts an.
Problem. Die EU zahlt Millionen, die Kinder werden nicht in Schulen geschickt ..man lebt unter Bedingungen, die den Slums von Soveto gleichen. Selbst anpacken, kein Thema. Ich war voriges Jahr in Tschechien. Den Romafamilien wurden leere Plattenbauten zur Verfügung gestellt; nach wenigen Wochen waren Türen und Fenster ausgebaut ...verkauft ..eine unvorstellbare Verwahrlosung folgte. Wer dieses Problem löst, verdient Nobelpreis ...hier reicgt Geld zahlen nicht aus.

Beitrag melden
fotowilly 16.02.2014, 17:26
4. Elend in der EU

"Hätte es nicht so viele Schlampereien bei den Ermittlungen gegeben, wären die Täter früher gefasst worden - Geheimdienste hatten Hinweise auf sie, gaben diese aber nicht weiter." Das kennen wir doch. Übrigens ist Ungarn in der EU.

Beitrag melden
Promet 16.02.2014, 17:55
5. Wer hätte ernsthaft etwas anderes erwartet.

"Trotz des Eingeständnisses staatlichen Versagens erhielten die Überlebenden der Mordserie - bei den Anschlägen wurden insgesamt 55 Menschen zum Teil schwer verletzt - und ihre Angehörigen keine Entschädigungen. Auch zu öffentlichen Gesten des Mitgefühls oder zu einer Entschuldigung konnte sich kein hochrangiger Vertreter des Staates entschließen." Die Vertreter des Staates sind damit beschäftigt die Fördergelder der EU für sich zu privatisieren. Da bleibt kein Cent für Entschädigungen und keine Zeit für das Bedauern der Opfer. Das sind failed states die neuen EU-Hoffnungsträger. Jetzt werden sie auch noch durch Auswanderung ausgeblutet. Wie soll es dort jemals besser werden?

Beitrag melden
kukac 16.02.2014, 18:40
6. Frage

weshalb hat die Regierug in deren Regierungszeit die Roma Morde fielen, denn nicht schneller gehandelt?sowohl bei der Aufklärung der Morde und auch bei den Entschädigugen.Waren die auch gerade dabei ihre Gelder zu privatisieren(evtl ein Simon? )

Beitrag melden
fairness.lohnt.sich 16.02.2014, 19:04
7. Faschistische Fratze oder "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil"

Zitat von passepastous
Der Bericht zeigt einmal mehr, dass die EU viel zu zahm mit einem immer mehr zum Faschismus mutierenden Ungarn umgeht. Die Regierung Orban forciert und legitimiert schlimmste Auswüchse einer menschenverachtenden Politik.
Im Artikel selbst ist davon die Rede, dass die unsäglichen Morde während der sozialistischen Regierungszeit geschahen. Ebenso das unerträgliche Versagen der Geheimdienste und der Ermittlungsbehörden. Die Orban-Regierung will erstmals den Hinterbliebenen helfen und die Erbschaft ihrer Vorgänger gegenüber den Opfern, soweit möglich, abtragen. Passepastous verdreht Tatsachen und verhetzt.

Beitrag melden
slartibartfass2 16.02.2014, 23:13
8. Tendenziöser Artikel

Man könnte fast meinen, dass die arme Frau "Rheuma, Arthrose, einen kaputten Rücken, Gallensteine und eine Unterleibserkrankung" aufgrund der gesellschaftlichen Umstände erlitten hätte, was mit Sicherheit nicht der Fall ist. (Fast) jede Witwe in einem fortgeschrittenen Alter, die gesundheitlich angeschlagen ist, wird mit so wenig Rente auskommen müssen, weshalb die besondere Erwähnung hier irgendwie seltsam anmutet.

Beitrag melden
bertholdalfredrosswag 17.02.2014, 00:24
9. Das Elend der Éva Kóka.

Wenn es möglich wäre sollte man der Frau das Geld für die Einreise nach Deutschland geben. Ist niemand von den Fürsorglichen in der Lage dafür eine Sammlung vorzunehmen? 500 Euro müssten doch aufzutreiben sein? Diese Frau hat ja ihr Elend nicht selbstverschuldet.

Beitrag melden
Seite 1 von 2
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!