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Romney-Dokumentation: Mensch Mitt!
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Aus Romney wird Mitt: Eine Dokumentation zeigt den ergebnislosen Kampf des Republikaners Mitt Romney ums Weiße Haus - aus nächster Nähe. Nöte, Sorgen und Peinlichkeiten machen aus dem Politik-Roboter einen sympathischen Mann. Hat sich Amerika geirrt?

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qvoice 25.01.2014, 12:01
1.

Zitat von sysop
Aus Romney wird Mitt: Eine Dokumentation zeigt den ergebnislosen Kampf des Republikaners Mitt Romney ums Weiße Haus - aus nächster Nähe. Nöte, Sorgen und Peinlichkeiten machen aus dem Politik-Roboter einen sympathischen Mann. Hat sich Amerika geirrt?
Im Nachhinein ist man immer schlauer.
Hoffentlich bekommen die USA nach Bush und Obama endlich einen fähigen Präsidenten.
Verdient hätten sie es.

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wittchen2000 25.01.2014, 12:18
2. Reich + Nett

Das sind im wesentlichen die Voraussetzungen um in den U.S.A. präsident zu werden.
Eine tatsächliche politische Debatte findet nicht statt.

Viel wichtiger ist es, dass der Kandidat auch ein guter Familienvater ist.

Die U.S.A. sind von Grund auf korrupt - ohne massive finanzielle Unterstützung sagt da keiner was.

Von wem kann man da erwarten dass Aussagen die zum Nachteil der benötigten Industriesponsoren ausfallen gemacht werden?

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mmengi 25.01.2014, 12:25
3. Praesidiale Leere

Diese Art von Filmen sagen immer das Gleiche:
im Subtext erkennt man wie unglaublich banal diese Männer sind und wie irrwitzig das US System ist, das dem einen oder anderen dieser Männer soviel Macht einräumt.

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Websingularität 25.01.2014, 12:38
4.

Zitat von sysop
Aus Romney wird Mitt: Eine Dokumentation zeigt den ergebnislosen Kampf des Republikaners Mitt Romney ums Weiße Haus - aus nächster Nähe. Nöte, Sorgen und Peinlichkeiten machen aus dem Politik-Roboter einen sympathischen Mann. Hat sich Amerika geirrt?
Ganz ehrlich.
Die Wahl zwischen Obama und Romney, war eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
Mit Romney würd's den USA und der Welt auch nicht besser gehen.
Eigentlich sind die USA auch keine Demokratie mehr.
Allein die Anwärter sind schon korrupt.

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blurps11 25.01.2014, 12:38
5. Nö.

Relevant sind nur die letzten beiden Abschnitte. Politisch steht der Mann für nichts und diese Leere hätten die Schreihälse in seiner Partei hingebungsvoll mit zwischen Unsinn und Wahnsinn mäandernden Inhalten gefüllt.

Nein, weder "wir" noch die Wähler in den USA haben sich geirrt.

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nojoe 25.01.2014, 12:39
6. Amerika ist sowieso verloren

in diesem Land werden immer nur Idioten und blender gewählt. der einzige, der die Präsidentschaft wirklich verdient hätte, wäre Ron Paul gewesen. dann hätte sich wirklich was geändert. aber überall auf der Welt wird ja Stimmung gegen Freiheit gemacht. ..

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muttisbester 25.01.2014, 13:00
7. George W. war knuddelig

ja, ich mochte den G.W.
Der sah mitunter spitzbübisch und knuffig aus - wie ein süßes Äffchen in den schönsten Momenten. Ab und zu tollpatschig, das machte ihn sympathisch.
Barack Obama ist, nun ja, nicht unbedingt einer, den ich sooo sympathisch finde. Zu technokratisch. Wirkt nicht so selbstsicher, nicht entspannt.

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d.meinung 25.01.2014, 13:07
8.

Amerika hat sich schon vor Jahren geirrt, als es Obama den Vorzug gegenüber Hilary Clinton gab. Wäre Romney der bessere Präsident geworden? Möglich, schlechter als der nicht-Präsident Obama hätte er kaum werden können.

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Thore_S. 25.01.2014, 13:58
9. Präsidentschaftskandidat mit absurdem Glauben

Es ist beängstigend, wenn ein Mann wichtige Entscheidungen für ein Land treffen soll, wenn dieser an viele komische Dinge glaubt.
Er ist Kreationist und Mormone. Diese Religion wurde 1830 gegründet, nachdem Joseph Smith Gott, Gott und Jesus Christus oder ein Engel (es gibt verschiedene, sich widersprechende Versionen dieser „Ersten Vision“) erschienen, um ein paar Jahre später das Buch Mormon zu übersetzen, welches er mit Hilfe eines Sehersteines in einem Hut las, ohne die Goldenen Platten wirklich zu nutzen. Dieses Buch ist im 19. JH. in der Sprache des 16. JH. geschrieben und hat allgemein bekannte Übersetzungsfehler der King James Bibel übernommen. Die Israelische Gruppe, die 600 BC nach Amerika auswanderte und die Vorfahren der Indianer und Indios sein sollen, haben mystischer Weise keine DNA hinterlassen noch irgendwelche sonstigen Dinge. Der Gründer JS heiratete viele Frauen (viele widerwillig). So heiratete er nicht nur Jugendliche (die jüngste Frau war vierzehn), sondern er heirate auch die acht Frauen anderer Männer, während diese auf Mission waren. Seine Nachfolger Propheten propagierten widerwärtigen Rassismus bis in die siebziger Jahre hinein. Wie dem auch sei, es gibt eine Reihe von Widerlegungen dieser absurden Religion und ich finde es beängstigend, wenn jemand ein Land führt und an so einen Quatsch glaubt. Über diese Religion kann noch sehr viel mehr absurdes berichtet werden - ein Blick lohnt sich.
Ob er persönlich nett ist oder nicht, ist eine andere Sache. Das ist aber weder so leicht zu beurteilen (ich finde er hat sehr unsympatische Dinge gesagt), aber das ist nicht mein Hauptkriterium für ein Staatsoberhaupt. Und auch wenn Romney seinen mormonischen Glauben (aus taktischen Gründen?) klein hielt, so vertrat er die Linie anderer radikaler Christen in Amerika. Es ist absurd, wenn unsere Länder von Menschen geführt werden, die Glauben mit Vernunft verwechseln - das gilt allerdings auch für Deutschland. Politik soll anhand allgemein verfügbarer Fakten und Erkenntnissen zum Wohl der Bürger gemacht werden und keine Rechte für Götter vertreten (sie die Homosexuellendebatte in Deutschland).

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