Forum: Politik
Romney gegen Obama: Wahlkampf der Lügner
REUTERS

Fakten sind im US-Präsidentschaftswahlkampf Mangelware. Sowohl Demokraten als auch Republikaner lügen unverfrorener denn je. Konsequenzen müssen sie kaum fürchten - auch weil Amerikas Medien ihre Kontrollfunktion immer schlechter erfüllen können.

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forkeltiface 04.09.2012, 08:39
30. optional

"Jede zehnte Aussage von Romney und Co. ist falsch, jede 50. der Demokraten"

Ähh ... Nein.
Aber die Statistik sagt viel über die Berichterstattung in den USA und hier. Es wird bei den Republikanern 5 mal genauer hingeguckt ...
Denn gerade die Democrats Ideen von "grünen Jobs", die wie in der DDR (oder in Griechenland ;) vom Staat geschaffen werden, sind wohl Lügen, die ungern überprüft und widerlegt werden. Weil man nicht "den Falschen" Argumente liefern will.

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rskarin 04.09.2012, 08:40
31. Wer ist nun demokratischer? Obama oder Castro?

Vielleicht darf man in Cuba nicht wählen. Trotzdem dürfen sich die cubanischen Machthaber nicht alles erlauben - wenn sie es übertreiben, steigt ihnen das Volk auf die Füße! Sie stehen sozusagen auch unter Kontrolle des Volkes. In den USA darf man wählen - zwischen Pest und Colera. Und entscheiden darf man sich für den, der einen besser angelogen hat. Ich seh keinen prinzipiellen Unterschied. Oder doch: Cuba ist ehrlicher! Dort behauptet man erst gar nicht, das Volk könne wählen.

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pschaaf 04.09.2012, 08:41
32. Spiegel, wie immer

Die Kommentare des Spiegel sind wie immer einseitig und Links!
Objektivität ist diesem Magazin anscheinend fremd.

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Atheist_Crusader 04.09.2012, 08:41
33.

Zitat von sysop
Konsequenzen müssen sie kaum fürchten - auch weil Amerikas Medien ihre Kontrollfunktion immer schlechter erfüllen können.
Konsequenzen haben sie kaum zu fürchten, weil die politische Mitte immer kleiner wird. In der Politik selbst gibt es nur zwei Extreme, die immer weiter auseinanderdriften. Was im Volk als politische Mitte gilt, wird immer kleiner. Die Parteizugehörigkeit der Kandiadten ist so Vielen bereits wichtiger als ihr Programm. Romney könnte zum Satanismus übertreten und eine Rückgabe des Landes an die Amerindianer und Mexikaner fordern - aber allein die Tatsache, dass er Republikaner ist und kein Demokrat würde ihm immer noch massig Stimmen bescheren.

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berglicht 04.09.2012, 08:42
34. Wie bei uns.

Zitat von sysop
Fakten sind im US-Präsidentschaftswahlkampf Mangelware. Sowohl Demokraten als auch Republikaner lügen unverfrorener denn je. Konsequenzen müssen sie kaum fürchten - auch weil Amerikas Medien ihre Kontrollfunktion immer schlechter erfüllen können.
DIE Schlagzeile oben, braucht der Spiegel"unbedingt" bei den nächsten Landtags und Bundestagswahl!
Ob er sich traut?

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akege 04.09.2012, 08:48
35. Manupilation

Es ist schon enttäuschend, dass ein Artikel über Lügen und Wahrheiten in der politischen Diskussion selbst die Fakten manipuliert. Die Kombination von Überschrift „Wahlkampf der Lügner“ mit dem Foto von President Obama scheint vermitteln zu sollen, dass President Obama als der größte Lügner im amerikanischen Wahlkampf erkannt wurde. Dies ist eine unfaire (wenn vielleicht auch unbeabsichtigte) Manipulation, die SpOn korrigieren sollte.

Die Demokraten sind nicht ohne Lügen im Wahlkampf, aber wenn man die Wahlkampf reden verfolgt, stellt man fest, dass die Republikaner erheblich freizügiger mit der Wahrheit umgehen und Fakten häufig einfach ignorieren. Der SpOn Artikel gibt dies auch zu, allerdings erst im zehnten Absatz. Wer jedoch nur den Anfang des Artikel wahr nimmt, bekommt ein manipulierte „Wahrheit“ gereicht.

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gercon 04.09.2012, 08:49
36. optional

Es ist WAHLKAMPF. Da wurde schon immer gelogen. Adenauer hat gelogen, JFK hat gelogen, Gerhard Schröder hat gelogen, Bill Clinton hat gelogen. Wahlkampfgetöse hatte noch nie was mit der Realität zu tun. Wie naiv kann man eigentlich sein? Und dass SpON die Kontrollfunktion der Presse anprangert ist schon ein hartes Stücke, da sollten die sich mal an die eigene Nase fassen. Das fängt bei der schlichtweg falschen Berichterstattung über den Syrien Konflikt an und endet mit der stetig einseitigen Anti-Romney/Anti-Republikaner Hetzkampagne bei der Berichterstattung über den US Wahlkampf. SpON ist auf dem besten Wege jede Glaubwürdigkeit zu verlieren.

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Trouby 04.09.2012, 08:51
37.

Zitat von rakatak
Lieber SPIEGEL, falls Sie Lust haben einen Artikel über Deutschland zu schreiben, können Sie diese Sätze wiederverwenden. Austausch der Namen reicht. Denn Gottseidank ist der Wähler doof, der deutsche Wähler genauso wie der Amerikanische.
DAS ist das Hauptproblem. Die amerikanischen wie die deutschen Wähler hören eben gerne Lügengeschichten ihrer Lieblinge und glauben diese dann. Erschwert wird die Kontrolle natürlich dadurch, dass es oft Halbwahrheiten sind, wo ein Teil weggelassen wurde, aber auch Dinge, wo mehrere Ansichten wahr und richtig sind.

Es ist weniger ein Problem der Medien, es gibt durchaus noch große Zeitungen, die kritisch und tiefgründig hinterfragen und auch mehrere Seiten beleuchten. Aber diese Zeitschriften sind eben auch anstrengend zu lesen.

Die breite Masse der Wähler versteht das eben nicht und liest lieber die Zeitung, die eine eigene Meinung bildet. Ist ja so schön plakativ und einfach. So, wie die Welt eben ist ...

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5(077y 04.09.2012, 08:52
38. ...auch weil Amerikas Medien ihre Kontrollfunktion immer schlechter erfüllen können... LOOOOL

Als ih den o.a. Text las war der Tag für mich wieder in Ordnung; auch der Kaffee schmeckte mir besser als sonst... Ich musste sooo lachen... :D

Diese Kritik an den amerikanischen Medien könnte glatt aus dem Text eines Politkabarettisten sein. Die Objektivität und der Wahrheitsgehalt von SPON in Sachen Syrien und Iran müsste mindestens genau so bewertet werden. Auch die deutsche Wirtschaftspolitik (ich sag nur ESM) das völlige Ausbleiben von kritischen Berichten über Apparaturen wie INDECT, GEMA und GEZ. Es ist wirklich traurig, wie "Pressefreiheit" in unserem schönen Land umgesetzt wird. Es müsste vor Kritiken nur so Hageln, das die Mitwirkenden sich tagsüber nicht mehr aus dem Hause trauen. Statt Dessen muss man sich mühsam die Tatsachen und Neuigkeiten mühsam aus dem Netzt selbst "zusammenkratzen". Das hier auch Fehlinformationen wahrgenommen und extremistische Gedanken auf fruchtbaren Boden fallen ist dann nicht weiter verwunderlich.

Ich bitte euch, besinnt euch auf eure Pflicht auf gute Recherche und wahrheitsgemäße Berichterstattung; aus "allen" Perspektiven der jeweiligen Situation. Nehmt euch die Zeit und steht zusammen; lasst euch doch nicht diktieren, was veröffentlicht werden soll und mit welchem Inhalt.

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mr_supersonic 04.09.2012, 08:54
39. Lügen und belogen werden....

Zitat von sysop
Fakten sind im US-Präsidentschaftswahlkampf Mangelware. Sowohl Demokraten als auch Republikaner lügen unverfrorener denn je. Konsequenzen müssen sie kaum fürchten - auch weil Amerikas Medien ihre Kontrollfunktion immer schlechter erfüllen können.
"Das Volk" oder zumindestens ziemlich viele davon wollen doch belogen werden. Anders kann ich mir jedenfalls die Erfolge von Verschwörungstheorien und Realitätsbeschreibungen mit komplett anderen Ergebnissen wie z.B. über Iran und Syrien nicht erklären.

Das Politiker Lügen ist nichts neues....und trotz allem gibt es auch noch einigermaßen gute Medien aus den USA...
Offener Journalismus hat es immer am schwersten, was man auch daran sieht wie oft und wo Journalisten getötet werden. Dass hier dann einige zynisch kommentieren, bestätigt nur die Annahme dass es auf "beiden" Seiten kein so großes Interesse an der Wahrheit gibt.

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