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Romneys Steuererklärung: Kandidat Superreich beugt sich dem Druck
REUTERS

1.935.708 Dollar Einkommensteuer: Der Multimillionär und Republikaner Mitt Romney hat nach herber Kritik seinen aktuellen Ministeuersatz offengelegt und auch eine Zusammenfassung seiner Zahlungen seit 1990 präsentiert. Kann das Manöver den Präsidentschaftskandidaten retten oder schadet es noch mehr?

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cassandra106 22.09.2012, 10:52
60.

Zitat von Palmstroem
Mitt Romney hat die Steuern bezahlt, die zu bezahlen sind! Die meisten Amerikaner verstehen das ganz gut, denn der "American Dream" kennt anders als in Deutschland keinen Neid. Im übrigen sind diese 14% nur die Bundessteuer, daneben zahlt man auch in den einzelnen Bundesstaaten eine Einkommenssteuer und selbst lokale Gebietskörperschaften können eine solche erheben.
Genau genommen ist das Neid sogar weit näher, als jede noch so harte Kritik. Denn Neid bedeutet ja, dass man etwas selbst haben will, was ein andere hat. Der Kritik will ja dagegen, meist aus sehr plausiblen Gründen, dass es niemand hat, auch er selbst nicht, wonach es eben kein Neid sein kann.

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lezel 22.09.2012, 10:52
61.

Zitat von Koana
Würde man eine Bilanz aufstellen - Nutzen den der Millionär aus den staatlichen Leistungen zieht - Steuern die er zahlt - die Mär von den nützlichen, ach so staatstragenden, steuerzahlenden Spitzenverdiendern würde rasch entlavt.
Machen Sie das doch mal, wenn das so leicht geht. Zeigen Sie, daß Romney den Staat mehr kostet, als er an Einkommensteuer zahlt.

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Dumpfmuff3000 22.09.2012, 10:56
62.

Zitat von wkko
, als sie im Hochsteuerland Deutschland schon heute gefordert werden, .
Stammtischgeschwätz ohne Realitätsbezug. Ein Hochsteuer- und Abgabenland ist Deutschland für Durchschnitts- und Geringverdiener. Für Gutverdiener und insbesondere Unternehmer ist Deutschland ein Niedrigsteuerland. Der Spitzensteuersatz ist im internationalen Vergleich eher niedrig, ebenso die Unternehmenssteuern (Körperschafts- und Gewerbesteuern), ebenso die Steuern auf Kapitalerträge. Vermögenssteuern gibt es nicht, was international selten ist. Dazu kommen zig Abschreibemöglichkeiten und Steuerschlupflöcher, von denen ausschließlcih Gutverdiener profitieren, und die deren effektiven Steuersatz weit unter den nominalen Steuersatz drücken. Dazu kommen Megasubventionen, von denen vor allem große Betriebe profitieren.

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Liberalitärer 22.09.2012, 10:58
63. Punkt für Romney

Zitat von Palmstroem
Mitt Romney hat die Steuern bezahlt, die zu bezahlen sind! Die meisten Amerikaner verstehen das ganz gut, denn der "American Dream" kennt anders als in Deutschland keinen Neid. Im übrigen sind diese 14% nur die Bundessteuer, daneben zahlt man auch in den einzelnen Bundesstaaten eine Einkommenssteuer und selbst lokale Gebietskörperschaften können eine solche erheben.
Stimmt, außerdem sind die Gewinne durch die corporation tax gelaufen - wie einige bereits richtig geschrieben haben. Das wissen die Amerikaner und außerdem kommen seine Spenden auch gut an. Punkt für ihn würde ich sagen. Wahlentscheidend ist aber der Arbeitsmarkt in den USA.

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linx 22.09.2012, 10:58
64.

Zitat von Palmstroem
Die meisten Amerikaner verstehen das ganz gut, denn der "American Dream" kennt anders als in Deutschland keinen Neid.
Aha, Neid ist es also, wenn man asoziales Verhalten kritisiert?

aber vermutlich haben Sie Recht, immer mehr Menschen denken nur noch an sich und ihr auskommen, dass wir als Menschen in sozialen Gesellschaften Leben müssen, ist denen nicht mehr bewußt.

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spon-facebook-1425926487 22.09.2012, 11:00
65.

Zitat von lezel
Was genau leisten Sie denn, wenn Sie am Geldautomaten stehen? Und lenken Sie nicht ab, indem Sie behaupten, Sie hätten vorher etwas dafür geleistet. Das hat Familie Romney auch getan. Sobald Sie am Geldautomaten stehen, beziehen Sie leistungsloses Einkommen. Dennoch würde ich Sie dafür nicht Zecke nennen. Daß Sie selbst sich so nennen, ist Ihre Entscheidung.
Falsch, bezogen hat er schon vorher z.B. mit dem Gehalt auf seinem Konto. Er transformiert am Geldautomaten lediglich das virtuelle Vermögen in Papiergeld. Und auch das nicht "leistungsfrei", denn für das Konto verlangen die meisten Banken ja Gebühren (oder versuchen einem durch andere Tricks das Geld aus der Tasche zu ziehen, durch die Zusendung der Kontoaauszüge z.b.)

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lezel 22.09.2012, 11:01
66.

Zitat von freidimensional
Jeder "Normalverdiener" zahlt prozentuell mehr Steuern als jeder (?) dieser Mega-Verdiener.
Das ist ja interessant. Wenn also jemand einen durchschnittlichen Steuersatz von unter 14,1% hat, verdient er weniger als normal? Da freue ich mich, daß es den Normalen so gut geht.

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kuehlmeister 22.09.2012, 11:04
67.

Zitat von martin09
"Zur Wahrheit gehört aber auch, dass mindestens 1,2 Millionen Dollar an Romneys Glaubensgemeinschaft gehen" Wann werden unsere blinden linken Medien endlich erkennen, dass diese Gemeinschaft soziale Projekte überall auf der Welt unterstützt?
hehe, ziemlich blauäugig sind sie. zuallerst wird der prunk dieser sekten bezahlt, danach kommen die eigenen verwaltungskosten, dann neue kirchenbänke, stühle und propaganda und wenn dann noch 3,5 $ übrig sind werden die an soziale projekte gespendet. natürlich zuvorderst den abtreibungsgegnern und projekte die der kirche passen. so bleibt das geld im haus.

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lezel 22.09.2012, 11:04
68.

Zitat von donnerfalke
An die Macht sollen Menschen kommen die sich ausschließlich für Politik interessieren, denen ihr Land und Menschen darin nicht egal sind.
Da sagen Sie was Wahres, und auch ich bevorzuge die deutschen Regelungen, nach denen Parteien und Spitzenpolitiker genügend Geld aus öffentlichen Quellen erhalten, um eben nicht auf eigenen Reichtum und private Zuwendungen angewiesen zu sein.

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redebrecht 22.09.2012, 11:05
69.

Zitat von grover01
14% ist kein Steuersatz der zu niedrig ist. Das Problem ist vielmehr, dass die Steuern für die Mittelschicht bei weitem zu hoch sind. Da bringt uns aber auch Neid den Reichen gegenüber nicht weiter.
Wirklich zu niedrig?
Wenn sie Chef der USA währen und die USA führen würde wie eine Firma, zum Beispiel McDonalds, wieviel wäre dann die Erlaubnis in den USA Geld zu verdienen wert?
Um einen Laden für McDonald, "selbständig" führen zu können, bezahlen sie etwa 80% Steuern, ähhh, nein, Gewinnabführung an die Muttergesellschaft.
Viel Einwanderer würden sofort einem Steuersatz von 50% und mehr zustimmen, nur um in den USA Geld verdienen zu dürfen. Dies gilt auch für die reichen Kapitalanleger. Damit würden sie aber die einheimischen vom Markt drängen und deren Preise, Gewinne und Löhne, drücken. Um vor dieser Invasion geschützt zu sein, unter anderem durch Einwanderungsgesetze, das sollte einem doch schon mindestens 14% Steuern wert sein?
Der Staat der USA verkauft sich unter Wert. Die Lizenz zum Geldverdienen in diesem Land ist wesentlich mehr wert als nur 14%. Nur sind die Profiteure dieses System gleichzeitig an der Regierung, während die Mittelschicht deren Anteil mitfinanzieren muss.

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