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Rot-Rot-Diskussion: Kurswechsel der SPD stößt auf Skepsis
dapd

Mit der Kehrtwende in Sachen Linkspartei hat der SPD-Vorsitzende Gabriel eine Diskussion losgetreten, die an Fahrt gewinnt. Noch überwiegt die Zahl der Skeptiker in den Stellungnahmen, Linken-Chef Riexinger hält den Schwenk bloß für ein taktisches Manöver.

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prologo1 17.11.2013, 15:14
70. Nach unten haben sie schon fast 9 Mio .......

Zitat von spielerisch
MADAM, ganz toll geschrieben! Das Problem liegt auch an der „VERGLEICHSSKALA“, die uns immer öfter auch in den Polit-Talks hemmungslos präsentiert wird. Die ausgebeuteten Niedriglohn-Arbeiter dieses Landes geht es wunderbar, WEIL sie eine Arbeit haben. Die Hartz IV-Empfänger leben im Überfluss, wenn sie mit Bangladesch oder mit irgendeinem Slum Afrikas verglichen werden. Und so geht es immer weiter und weiter . . . nach unten.
Hallo spielerisch

.....fast 9 Millionen Gerningverdiener, Niedriglöhner und Aufstocker gedrückt. Und all diese werden von ihrer Rente auch niemals leben können.

Und 8,50 € Std. ist nur die Eintrittskarte in die Arbeitsarmut und dann gleich in die Rentenarmut. 8,50 bringen nach 45 Jahren nur eine Rente von mtl. 593,91 €!!

Diese Politelite arbeitet ständig an der sozialen Bombe, und nur für sich selbst. Bestes Beispiel ist immer wieder diese SPD.

In meinen Augen steuern wir damit unweigerlich in extreme, soziale Auseinandersetzungen. Die Linke ist die einzige soziale Partei, die hierzu noch die Wahrheit verkündet.

Die SPD kann deshalb nur noch überleben, wenn sie sich mit Links verbündet, ansonsten geht sie unter. Die Basis weis das, aber Gabreil und Nahles wollen das nicht wahr haben.

prologo

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Kurt2.1 17.11.2013, 15:54
71. #67

Zitat von kone
Meine Perspektive auf die LINKE ist etwas anders. Ich sehe sie, nach dem Ausfall der SPD unter der Schröder-Clique, in ihrer Rolle als politische Vertretung der "kleinen" Leute inzwischen als wichtigstes Korrektiv im Parteienspektrum, was Gerechtigkeitsfragen angeht! Die LINKE vertritt in der Hauptsache ehemals sozialdemokratische Positionen ...
Der Forist carlitom hat schon recht mit seinen Ausführungen.
Es kann auch nicht sein, dass sich jeder seine eigenen Perspektiven zusammenzimmert und sich danach seine Wahrheiten schnitzt - und zuletzt, werter Forist, sei Ihnen noch gesagt, dass sozialdemokratische Positionen wie stets in der SPD vertreten werden.
In der "Linkspartei" wird die eigene Perspektive vertreten, wie Sie sie auch schon so schön für sich selbst reklamieren, je nach Bedarf.

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naklar? 17.11.2013, 16:17
72. Ich gebe Ihnen in den meisten Punkten Recht ...

Zitat von prologo1
Hallo spielerisch .....fast 9 Millionen Gerningverdiener, Niedriglöhner und Aufstocker gedrückt. Und all diese werden von ihrer Rente auch niemals leben können. Und 8,50 € Std. ist nur die Eintrittskarte in die Arbeitsarmut und dann gleich in die Rentenarmut. 8,50 bringen nach 45 Jahren nur eine Rente von mtl. 593,91 €!! Diese Politelite arbeitet ständig an der sozialen Bombe, und nur für sich selbst. Bestes Beispiel ist immer wieder diese SPD. In meinen Augen steuern wir damit unweigerlich in extreme, soziale Auseinandersetzungen. Die Linke ist die einzige soziale Partei, die hierzu noch die Wahrheit verkündet. Die SPD kann deshalb nur noch überleben, wenn sie sich mit Links verbündet, ansonsten geht sie unter. Die Basis weis das, aber Gabreil und Nahles wollen das nicht wahr haben. prologo
... ein platzen lassen der möglichen GroKo würde der SPD Zeit bringen. An eine Rettung der Partei glaube ich nicht. Da ist zu viel in die Zukunft hinein als Sprengsatz angelegt. Und da sind die 8,50€ eher ein Hohn für alle Arbeitnehmer und ändern Null
Komma Null an der drohenden Altersarmut. Nein, es muß eine Lösung gefunden werden für die veränderte Arbeitswelt. Die sogenannte Vollbeschäftung (womit man sein Leben bestreiten kann) ist als Märchen einzustufen.

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max.flügelschmied 17.11.2013, 22:36
73. Verlass

Zitat von sysop
Mit der Kehrtwende in Sachen Linkspartei hat der SPD-Vorsitzende Gabriel eine Diskussion losgetreten, die an Fahrt gewinnt. Noch überwiegt die Zahl der Skeptiker in den Stellungnahmen, Linken-Chef Riexinger hält den Schwenk bloß für ein taktisches Manöver.
Auch wenn die SPD sich der Linkspartei geöffnet hat ist auf den Hass der Linken vor allem in Westdeutschland verlass. Diese Leute müßte Positionen schleifen die ihnen sehr lieb gewonnen sind. Vor allem müßten sie dann etwas für ihre Wähler tun. Vielen in der Linkspartei ist es nun mal wichtiger SPDler mit totschlagargumenten aus den letzten 100 Jahren zu verprügeln. Im Westen ist das ganz besonders beliebt. Jeder der in der Linkspartei was werden will muß peinlich drauf achten das er nicht mit der SPD gemeinsame Sache macht. Das hatten wir alles schon mal. Man möge sich bitte nicht vergessen, dass sie KPD und die NSDAP in der Weimaer Zeit immer sehr einig waren wenn es gegen die SPD ging.

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max.flügelschmied 17.11.2013, 22:38
74. Taktik

Zitat von dieter-ploetze
nichts anderes als taktik um bei den koalitions verhandlungen eine drohung in der hinterhand zu haben.das kann nicht ernsthaft sein,weil die SPD nicht links ist,der abstand ist zu gross.da müsste sich die SPD erst eine andere führung geben um auch wieder glaubwürdig.....
politk ist auch immer Taktik wer das nicht wahr haben will sollte sich auch dem Geschäft verabschieden.

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max.flügelschmied 17.11.2013, 22:44
75.

Zitat von keinuntertan
Die sPD und Grüninnen haben während ihrer Koalition unter Schröder und Fischer den Sozialstaat demontiert und dem Neoliberalismus Tür und Tor geöffnet. Ein größerer Verrat an der eigenen Wählerschaft ist eigentlich kaum noch denkbar. Die moralische Überheblichkeit gegenüber der Linken ist völlig unangebracht.
und dann wählt diese Wählerschaft CDU ? Das ist doch ein Scherz aber leider wahr. Die Zeiten werden sich gewaltig ändern. Nicht die Parteien sind neoliberral sondern wir die Wähler.

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max.flügelschmied 17.11.2013, 22:47
76. Sehr gut

Zitat von energiewende-jetzt
Die LINKE mus einige konkrete Vorrausetzungen umsetzen, dann ist alles möglich: 1. Öffentliche, uneingeschränkte Entschuldigung bei ALLEN Opfern des SED-Unrechtsregimes von 1949 bis 1989, ein gutes Vorbild dafür ist der Kniefall von Willy Brandt in Warschau......
Leider ist die Wählerschaft zu alt in diesem Land man will Mutti. Mal sehen wie lange das geht.

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Worldwatch 18.11.2013, 11:39
77. Ex-SPD

Zitat von interessierter Laie
wann lernt sie SPD endlich dass sie so den Status Volkspartei endgültig verliert. ... was bleibt ist eine Rumpf-SPD die irgendwo zwischen Union, Grünen und linken zerrieben wird. Das gab's schon zweimal in ihrer Geschichte und hat jedes mal dramatische Folgen gehabt...
Die Ex-SPD hat doch gelernt! Sie ist heute einer der Opportunistenparteien der Einheitspartei der Bundesabwicklungsrepublik.
Und, noch weniger "Rumpf", als die SPD zu Zeiten von Kurt Schumacher, Carlo Schmid, Herbert Wehner, Karl Schiller, Gustav Heinemann, u.v.a., glaubhaften Sozialdemokraten mehr, ist ja kaum noch machbar.

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