Forum: Politik
Rot-Rot-Grün: Game Over
DPA

Auf ihrem Parteitag wollte sich die Linke fitmachen für den Bundestagswahlkampf. Tatsächlich hat sie gezeigt, wie unfit sie fürs Regieren ist. SPD-Kanzlerkandidat Schulz sollte jetzt die Konsequenzen ziehen.

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Bertha H. 11.06.2017, 16:44
10. Die hörte sich an wie Genosse Funzionär

Mich erinnerte die Rede diese Frau an die Meinung eines von seiner Kollegin gequälten Kriminalkommissars in einem Ruhrpott-Tatort: "Sie reden ja sonst auch viel Unsinn, aber dies jetzt übertrifft das bei weitem".

Politische Rede ist kein vorgelesenes Poesiealbum, sondern die Skizzierung des Möglichen. Die hat doch nur ihre Hoffnungen, die langst zu Phrasen verkommen sind, wiederholt.

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Gunnar Erichsen 11.06.2017, 16:45
11.

niemand braucht eine kompromißbereite Linke, wie sie hier gefordert wird. Wir haben einen ganzen Sack voll Parteien, die sich immer weniger unterscheiden und sich immer mehr auf ein 'weiter so wie bisher' geeinigt haben. Eine sozialdemokratisierte Linke braucht kein Mensch.

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maxgil 11.06.2017, 16:46
12. Na

Ein Glück! Was RRG so anrichtet können wir gerade live in Berlin betrachten. Von Gendertoilletten bis rechtsfreie Räume in öffentlichen Parkanlagen, die Sharia Staatsekretärin darf natürlich auch nicht fehlen.
Danke, Sarah, gut gemacht, kannst mit Oskarchen weiterspielen!

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kraftmeier2000 11.06.2017, 16:46
13. Diese Partei

ist noch lange nicht soweit, als das Sie Bundespolitisch Regierungsverantwortung übernehmen könnte, und nach dem Geschwafel der Frau Wagenknecht würde ich behaupten die wollen es auch gar nicht, denn in der Opposition lässt sich viel leicht unrealistisches verbreiten.
Kein Ton, von Niemanden wie denn z. B. die ganzen Wohltaten Gegenfinanziert werden sollen.
Auch bin ich gegen dieses Grundeinkommen, denn warum sollen alle die sich Ihr Geld und Ihre Rente redlich verdienen bzw. verdient haben, und mittlerweile nur noch geschröpft werden, auch noch dieses nichts tun finanzieren. Das einzige was ich bei diesen ganzen Forderungen bejahen kann, ist ein wesentlich höherer Mindestlohn, alles andere Mumpitz.

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prof.unrat 11.06.2017, 16:46
14. Lieber Herr Fischer

wenn es nach Ihnen ginge, ist der reine Opportunismus das Gebot der Stunde. Es soll möglichst alles so bleiben wie es war bzw. ist. Bloß niemandem weh tun, ausser die sozial abgehängten, die Hartz IV Empfänger, die Kinder, die in Armut leben, denen darf man weiter weh tun. Die haben bei Ihresgleichen keine Lobby. Wenn man etwas verbessern will, muss man dieses System auch in Frage stellen dürfen. Aber dazu fehlt vielen das Vorstellungsvermögen. Dazu gehören auch Sie, Herr Fischer und Frau Merkel und Herr Schulz und Herr Lindner und Frau Göhring und Herr Gauland. Merken Sie was?

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yvowald@freenet.de 11.06.2017, 16:46
15. Kein Kniefall vor dem Großkapital

Nicht erst seit der Schulz-Kandidatur hat sich gezeigt, daß die SPD in keiner Weise bereit zu sein scheint, etwa auf DIE LINKE zuzugehen, um gemeinsame Politikfelder auszuloten.
Am Ende würde die SPD alles daransetzen, DIE LINKE bei Koalitionsverhandlungen "über den Tisch zu ziehen".
Das wäre dann wiederum keine Regierungspolitik für die Kleinen Leute, sondern erneut ein Kniefall der SPD vor dem Großkapital und den Finanzkonzernen.
Den sollte sich zumindest DIE LINKE ersparen, wenn sie weiterhin eine glaubwürdige Politik vertreten will.

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Putenbuch 11.06.2017, 16:46
16. Planspiele statt Inhalte?

Die SPD ist nur noch eine CDU für Arme, mehr nicht.

Wenn sich die SPD weiter wie eine Aushilfs-CDU benimmt, ist sie keine politische Alternative zur CDU/CSU. Das kann man einfach nicht der Linken ankreiden.

Letztendlich schadet die Politik der GROKO den Solidarsystemen und der Zivilgesellschaft. Ich unterstütze jeden, der sich nicht an dieser perversen Politik beteiligt.

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von_hintendrop 11.06.2017, 16:46
17.

Das Linken-Bashing von SPON nervt. Entweder wird nicht korrekt berichtet, oder direkt draufgehauen. Unglaubwürdig macht sich dadurch allenfalls die Presse. Die Zustimmung der Bevölkerung jedenfalls liegt ganz bei den formulierten Zielen der Linken. Von der Abschaffung von Hartz 4 über die Anhebung des Mindestlohns bis zur Erkenntnis, dass die USA und die Türkei keine verlässlichen NATO-Partner sind, was das Bündnis insgesamt in Frage stellt.

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Paul-Merlin 11.06.2017, 16:46
18. Ein unnützes Gedankenspiel

Rot-Rot-Grün hat bei der nächsten BT-Wahl keine Chance. Deshalb sind alle Überlegungen in diese Richtung sinnlos. Dank der geballten Medienmacht ist die Wiederwahl der ewigen Kanzlerin Merkel und ihres SPD-Anhängsels schon heute nahezu sicher. Ein paar Prozent weniger bei CDU/CSU, eine Klatsche für die SPD, aber für die Fortsetzung der großen Koalition wird es problemlos reichen.

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kascnik 11.06.2017, 16:47
19. Anmaßend

Die Artikel des Spiegels werden von mal zu mal anmaßender! Fast all die genannten Kritkpunkte des Autors sind von den Linken richtigerweise so vorgebracht worde. Hartz4 ist menschenunwürdig, die NATO-Osterweiterung in Zusammenhang mit der Ukraine der Grund für die russische Intervention auf der Krim. Die Linken machen auf dem Parteitag lediglich das, was der Spiegel seit Jahren versäumt. Ausgewogene und komplette Berichterstattung über die Zustände. So gesehen ist es ja auch nicht verwunderlich, dass SPON Herrn Macron lieber Liebesbriefe schickt anstatt einmal herauszuarbeiten, was Macron mit dem Ausnahmezustand vorhat.

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