Forum: Politik
Rot-Rot-Grün: Game Over
DPA

Auf ihrem Parteitag wollte sich die Linke fitmachen für den Bundestagswahlkampf. Tatsächlich hat sie gezeigt, wie unfit sie fürs Regieren ist. SPD-Kanzlerkandidat Schulz sollte jetzt die Konsequenzen ziehen.

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ahoiiiiiiii 12.06.2017, 15:38
610.

Zitat von garfield53
Wer gegen den lähmenden politischen Stillstand, die weitere soziale und wirtschaftliche Spaltung des Landes und gegen die weitere "Privatisierung" der sozialen Verantwortun g in Deutschland ist, hat also nichts "gelernt", hat keine "Verantwortung" und wird nie regierungsfrähig? ... Jedenfalls, wenn man den Schwachsinn der Politiker vernimmt oder den endlosen Ergüssen der freien Medien folgt, ist Deutschland das Paradies auf Erden, jedenfall für die rund 20%, in dessen Interessen wir täglich mit dem Schwachsinn überschüttet werden.
Klingt ja alles sehr schön, aber was ändert eine 9%-Partei daran, die den größeren mutmaßlichen Koalitionspartner auf 23% klein zu halten versucht? Baut sie auf die Grünen, dass sie RotRotGrün rgierungsfähig machen?

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ahoiiiiiiii 12.06.2017, 16:42
611. Arroganz ist kein geeigneter Politikratgeber

Zitat von ulrich_loose
Eigenverantwortung ist offenbar nicht jedermanns Sache - viele hoffen wohl auf den "fürsorglich vorsorgenden Sozialstaat" der von jeder Eigenverantwortung entbindet.
Eigenverantwortung ist ganz sicher nicht jedermanns Sache. Weil Eigenverantwortung Luxus ist und daher leider nicht ohne vorhandenes Geld zu haben. Sie sollten sich ein anderes Thema für Ihre unrealistischen und überflüssigen Kommentare suchen. Mit Arroganz kommen die Betroffenen jedenfalls nicht zu Eigenverantwortung.

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ulrich_loose 12.06.2017, 17:01
612. Was ist an der Feststellung

Zitat von ahoiiiiiiii
Eigenverantwortung ist ganz sicher nicht jedermanns Sache. Weil Eigenverantwortung Luxus ist und daher leider nicht ohne vorhandenes Geld zu haben. Sie sollten sich ein anderes Thema für Ihre unrealistischen und überflüssigen Kommentare suchen. Mit Arroganz kommen die Betroffenen jedenfalls nicht zu Eigenverantwortung.
arrogant, dass die kapitalgedeckte Vorsorge zum Ausgleich des anvisierten sinkenden Rentenniveaus möglich ist, ohne real wirklich zu sparen. Durch die Absetzbarkeit der Sozialversicherungen plus die staatlichen Zuschüsse ist das Ansparen möglich ohne wirklich sein Netto angreifen zu müssen. Das war genau der Kernpunkt dieses zaghaften Versuchs der reinen Umlagerente ein zweites Standbein zu verpassen. Das ist weder unrealistisch noch überflüssig. Überflüssig ist eher die verbreitete "Verunsicherung" samt linker Parolen "Da stopfen sich die Konzerne die Taschen voll" damit die Leute NICHT vorsorgen. Das hat natürlich den für Linke netten Nebeneffekt dass man die zukünftigen Rentner die nur die gesetzliche Rente haben, zum Heer der Armutsrentner hochstilisieren kann.

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mostly_harmless 12.06.2017, 17:07
613.

Zitat von joomee
Natürlich haben Sie Recht. Sie landen nie bei null. Trotzdem werden alle Vermögende nch rund 20 Jahren soweit enteignet sein, dass diese eben nicht mehr vermögend sind.
Sie haben offenkundig nicht nur enorme Defizite in Mathematik, sondern gleichermaßen bezüglich Steuern auf Einkommen. Die werden nämlich nur 1x erhoben. Bei Steueren auf Kapitalrenditen übrigens auch.

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qgg100 12.06.2017, 17:13
614. ...dann nochmal nur für Sie !

Zitat von joomee
Natürlich haben Sie Recht. Sie landen nie bei null. Trotzdem werden alle Vermögende nch rund 20 Jahren soweit enteignet sein, dass diese eben nicht mehr vermögend sind.
a) ist in der Regel niemand Vermögend der nicht über die Arbeit vieler anderer Menschen sein Vermögen "gemacht" hat !
b) es verbleiben einem Vermögenden nach 20 Jahren ~36% des Anfangskapitals !
c) reden wir hier über Vermögende die Geld "gelagert" haben dass sie nicht für den eigenen Konsum / das überleben benötigen, und die über 20 Jahre in der Regel weitere Einnahmen haben dürften !
d) wenn man einem Teil dieser Vermögenden Geld über eine Vermögenssteuer wegnehmen würde, um z.b. kostenloses Frühstück und Mittagessen in sämtlichen Schulen zu ermöglichen, wäre niemandem geschadet aber vielen genutzt.

Eine weitere Umverteilung von unten nach oben - wie in den letzten 20 Jahren - wird auf Dauer potentiell Verwerfungen produzieren die sich nur Vermögende (in Form von Gated Communities) leisten können. Ich möchte das nicht, und bin deswegen ein Befürworter einer Vermögenssteuer !

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gammoncrack 12.06.2017, 17:21
615. Ich gebe Ihnen ja Recht, was die Mathematikkenntnisse

Zitat von mostly_harmless
Sie haben offenkundig nicht nur enorme Defizite in Mathematik, sondern gleichermaßen bezüglich Steuern auf Einkommen. Die werden nämlich nur 1x erhoben. Bei Steueren auf Kapitalrenditen übrigens auch.
dieses Foristen betrifft.

Allerdings nehme ich ihn an einer Stelle in Schutz. Er spricht wohl die Vermögenssteuer und nicht eventuell vorhandene Kapitalrenditen an. Und wenn jedes Jahr auf das (Rest)vermögen Steuern zu zahlen sind, dann kommt allerdings die unendliche geometrische Reihe zur Anwendung. Die NULL wird nie erreicht werden, was dem Betroffenen aber in Wirklichkeit nicht weiterhilft. :-))

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ahoiiiiiiii 12.06.2017, 17:30
616. Die Absetzbarkeit muss man sich auch erst erwirtschaften, ...

Zitat von ulrich_loose
arrogant, dass die kapitalgedeckte Vorsorge zum Ausgleich des anvisierten sinkenden Rentenniveaus möglich ist, ohne real wirklich zu sparen. Durch die Absetzbarkeit der Sozialversicherungen plus die staatlichen Zuschüsse ist das Ansparen möglich ohne wirklich sein Netto angreifen zu müssen. Das war genau der Kernpunkt dieses zaghaften Versuchs der reinen Umlagerente ein zweites Standbein zu verpassen. Das ist weder unrealistisch noch überflüssig. Überflüssig ist eher die verbreitete "Verunsicherung" samt linker Parolen "Da stopfen sich die Konzerne die Taschen voll" damit die Leute NICHT vorsorgen. Das hat natürlich den für Linke netten Nebeneffekt dass man die zukünftigen Rentner die nur die gesetzliche Rente haben, zum Heer der Armutsrentner hochstilisieren kann.
...das sollten Sie als Versicherungsmakler wissen. Das heißt, 12 Monate Abstrich vom Netto, um beim Lohnsteuerjahresausgleich oder der Einkommensteuererklärung von der Absetzbarkeit zu profitieren, um damit dann das entstandene Loch im Jahres-Netto wieder auszugleichen? Bedenkt man, dass die Tarifabschlüsse in der Vergangenheit und wahrscheinlich auch in der Zukunft über 2 Jahre laufen und der zunächst hoch anmutende Abschluss durch 2 geteilt am Ende sich unter der Inflationsrate befindet, ist Ihr Vorschlag der Altersvorsorge gut geeignet, um die Betroffenen über das Jahr verteilt unter der Inflationsrate zu halten. Das ist eine Rechnung, die gut ist, um damit in die Schuldenfalle zu geraten, hat aber mit Altersvorsorge nichts zu tun.

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