Forum: Politik
Rückt die Republik nach links?

Die einst bei der SPD verpönte politische Zusammenarbeit mit der Linken ist wieder im Gespräch. Ist eine weitere Annäherung zwischen Sozialdemokraten und der Partei Oskar Lafontaines denkbar? Rückt die Republik nach links?

Seite 122 von 345
heisenberg 09.09.2009, 20:53
1210. Bekommt die CDU endlich mal ihren Denkzettel? Zeit wird es ja...

Zitat von Rosbaud
Da fällt mir nur eines ein:
Dann fangen sie schon mal bei ihre LINKS Phobie an.
Wahrscheinlich ist die schon so weit fortgeschritten das sie im Straßenverkehr schon nicht mehr links überholen können, weil sonst ihren Phobie ausgelöst werden könnte?
Aber vernünftig gehen können sie noch?
Sind ihre RECHTEN Schritte größer als die LINKEN ?
Würde mich nicht wundern wenn es so wäre *fg*

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UweZ 09.09.2009, 20:55
1211.

Zitat von wabalu
Was plustern Sie sich so auf? Die Commerzbank zahlt die Staatsgelder zurück (Rundschau um 18.45 Uhr(BR).
Nach vorgenommener Änderung des Bilanzrechtes hat die Commerzbank ja jetzt auch viel weniger ökonomische Probleme!

Die Commerzbank wurde doch nun LEGISLATIV entschuldet...:-)

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Schreiber5.1 09.09.2009, 20:56
1212. Mit Fug und Recht

Zitat von wabalu
Was plustern Sie sich so auf? Die Commerzbank zahlt die Staatsgelder zurück (Rundschau um 18.45 Uhr(BR).
Und im Übrigen, die HRE mit weit mehr Schulden (als die Commerz-/Dresdener Bank), die der Staat (HRE) ja übernahm und deren Wert immer noch weit unter Null liegt, haben Sie für die auch eine Meldung? ;-)

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coppador 09.09.2009, 20:58
1213.

Zitat von aubrac
Unfug. Wenn hungernde Massen auswandern erleidet das Land keinen Verlust. Wandern aber die Hochqualifizierten ab und bleiben nur die Unqualifizierten ist das sehr wohl ein Verlust. Und nicht nur ein finanzieller.
Schon erstaunlich, erst mit dafür sorgen dass es zu diesen Zuständen hier kommen konnte und als man verstanden hat dass wohl doch nicht zu den Siegern gehört, wurden einfach die Koffer gepackt. Aber vieleicht sind es auch Heuschrecken die sich jetzt ein neues Feld zum abgrasen suchen.

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Nihil novi 09.09.2009, 21:06
1214.

Zitat von wabalu
Besserwisser! Ob Gysi ein IM war, steht auf tönernen Füßen. Nur wenn die Familie zur haute volaute gehörte, dann gehörte er auch zur Nomenklatura, schließlich war der Vater DDR-Kulturminister, Botschafter und Staatssekrtär für Kirchenfragen, hier ist sein Lebenslauf: Zur Nomenklatura gehören nicht nur Parteibonzen! Aber ich gönne Ihnen, das sie alles besser wissen. "Nichts Neues" für mich.
Naja, wenn das so ist, dann gehörte die Familie Kasner ja auch zur Nomenklatura der DDR. Und die wikk immerhin Kanzler sein und können. Proteste von Ihnen deshalb, oder gar eine andere Wahlentscheiung deshalb, wie Sie das hier von Anderen erwarten, habe ich jedenfalls noch nichts von Ihrer Seite vernommen...

Ach ja, die Kasner Family:

http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Dorothea_Merkel

Nomenklatura allererster Güte....

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Nihil novi 09.09.2009, 21:11
1215.

Zitat von wabalu
Auf die Neubelebung des "Sozialismus" können 90% der Bundesbürger gerne verzichten. Ach mein Wahl-O-Mat Ergebnis: 68% Zentrum 65% CDU/CSU 59% FDP 58% Rentner 54% SPD 44% Die Linke (abgeschlagen) Das Zentrum ist übrigens die älteste Partei in Deutschland, jetzt wissen Sie, warum ich dem 1918 untergegangen Kaiserreich nachtrauere. Aber ich wähle CDU, Spitterparteien, wie das Zentrum und die Linke soll man nicht wählen
Ihr Demokratieverständnis wirkt etwas, ähhh, angeschlagen. Die LINKE als Splitterpartei UND in einem Atemzug mit den Steigbügelhaltern Hitlers zu nennen, hat schon was. Sie und Ihre Kompagneros sind unser bester Wahlkämpfer

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Jupp Koschkoweit 09.09.2009, 21:16
1216.

Habe gestern die Titelstory des Spiegel gelesen, und weiß nun, warum Deutschland nach links gerückt ist:

1. Sogar der ehemalige Vorzeigepolitiker der Marktradikalen, Guido W., habe das Herz für die Bedürftigen entdeckt. Er wolle zwar mehr Reichtum für die Mittelschicht, aber eben weil ein wohlhabendes Bürgertum mehr Hilfe für die Armen leisten könne. Heißt also, Geld nicht direkt der Unterschicht zu kommen lassen, die eh alles versäuft, sondern nur indirekt über die Mittelschicht. Dass nenn ich Entmündigung des Bürgers und erst recht einen Almosen verteilenden Wohlfahrtstaat. Da bedankt sich der Almosenempfänger doch gerne bei der linkischen FDP.

2. Die rot-schwarze Regierung sei nur noch rot, weil sie Wohltaten verteile. Da wären Kredite, Bürgschaften, Konjunkturprogramme und Abwrackprämie zu nennen.
Ich hätte hierbei allerdings angenommen, dass sie nicht den Bürgern, sondern in erster Linie der Wirtschaft zu Gute kommen. Aber seit wann ist eine wirtschaftsfreundliche Politik links?

3. Die Große Koalition habe Mindestlöhne für viele Branchen eingeführt.
Stimmt, allerdings für ein teures Land wie Deutschland viel zu geringe. Im Vergleich zur Rest-EU, in denen es flächendeckende Mindestlöhne gibt, stehen wir damit immer noch rechts.

So sieht also das vom Spiegel diagnostizierte „durch und durch sozialdemokratisierte“ Deutschland aus, in dem sich ein „roter Konsens“ durch alle Parteien zieht.

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Noodles 09.09.2009, 21:19
1217. Weder die Hiltons noch die Guttenbergs haben jemals

für Ihren Reichtum arbeiten müssen. Millionen oder gar Milliardenvermögen kann Niemand so ganz ohne fremde Hilfe erarbeiten. Das ist ne ganz einfache medizinisch biologische Tatsache. Die Genannten verdanken ihren Reichtum der privaten Aneignung von abhängig beschäftigter Lohnarbeit. Dieses Schmarotzerleben, soll dann auch angeblich ein gutes Werk honoriger Leute sein, die vor lauter Menschenliebe schließlich Arbeitsplätze schaffen. Ich wundere mich seit Jahren, dasß solche Ammenmärchen nicht nur geglaubt, sondern von Vielen auch noch für Ihre eigene Meinung gehalten wird. Schlapplach !!!!!



Zitat von uli67
...da fragen Sie einfach mal die reichen Eltern, die werden Ihnen schon sagen, wie es erarbeitet wurde. Und was haben diese Beispiele mit der Frage nach dem Wohlstandsniveau von Deutschland zu tun ? Genau, nichts.

Sie haben jede Menge damit zu tun. Denn der märchenhafte Reichtum der Einen ist nur möglich durch die bittere Armut der Anderen. Die Zeiten breiten Massenwohlstands in diesem Land, gehen schon seit langem zwar langsam aber dafür sicher,Ihrem Ende entgegen. Und die bürgerliche Wohlstandsfassade wird bei immer mehr Leuten nur noch mit Krediten und Ratenzahlungen jeglicher Art, sowie Zweit und Drittjobs, usw. usf aufrecht erhalten. Nach der nächsten Bundestagswahl, werden wir den Kapitalismus so erleben, wie er von Karl-Eduard v. Schnitzler am Montagabend immer geschildert wurde.


Reicher Mann und armer Mann
standen da, und sah`n sich an
der arme Mann, er sagte bleich,
wär ich nicht arm, wärst Du
nicht reich


B.B.

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klauss53 09.09.2009, 21:23
1218.

Zitat von Jupp Koschkoweit
Habe gestern die Titelstory des Spiegel gelesen, und weiß nun, warum Deutschland nach links gerückt ist: 1. Sogar der ehemalige Vorzeigepolitiker der Marktradikalen, Guido W., habe das Herz für die Bedürftigen entdeckt. Er wolle zwar mehr Reichtum für die Mittelschicht, aber eben weil ein wohlhabendes Bürgertum mehr Hilfe für die Armen leisten könne. Heißt also, Geld nicht direkt der Unterschicht zu kommen lassen, die eh alles versäuft, sondern nur indirekt über die Mittelschicht. Dass nenn ich Entmündigung des Bürgers und erst recht einen Almosen verteilenden Wohlfahrtstaat. Da bedankt sich der Almosenempfänger doch gerne bei der linkischen FDP. 2. Die rot-schwarze Regierung sei nur noch rot, weil sie Wohltaten verteile. Da wären Kredite, Bürgschaften, Konjunkturprogramme und Abwrackprämie zu nennen. Ich hätte hierbei allerdings angenommen, dass sie nicht den Bürgern, sondern in erster Linie der Wirtschaft zu Gute kommen. Aber seit wann ist eine wirtschaftsfreundliche Politik links? 3. Die Große Koalition habe Mindestlöhne für viele Branchen eingeführt. Stimmt, allerdings für ein teures Land wie Deutschland viel zu geringe. Im Vergleich zur Rest-EU, in denen es flächendeckende Mindestlöhne gibt, stehen wir damit immer noch rechts. So sieht also das vom Spiegel diagnostizierte „durch und durch sozialdemokratisierte“ Deutschland aus, in dem sich ein „roter Konsens“ durch alle Parteien zieht.
Jaja, der Spiegel.
Die alten Römer würden sagen: "Sic transit gloria mundi!"

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Nihil novi 09.09.2009, 21:23
1219.

Zitat von Jupp Koschkoweit
Habe gestern die Titelstory des Spiegel gelesen, und weiß nun, warum Deutschland nach links gerückt ist: 1. Sogar der ehemalige Vorzeigepolitiker der Marktradikalen, Guido W., habe das Herz für die Bedürftigen entdeckt. Er wolle zwar mehr Reichtum für die Mittelschicht, aber eben weil ein wohlhabendes Bürgertum mehr Hilfe für die Armen leisten könne. Heißt also, Geld nicht direkt der Unterschicht zu kommen lassen, die eh alles versäuft, sondern nur indirekt über die Mittelschicht. Dass nenn ich Entmündigung des Bürgers und erst recht einen Almosen verteilenden Wohlfahrtstaat. Da bedankt sich der Almosenempfänger doch gerne bei der linkischen FDP. 2. Die rot-schwarze Regierung sei nur noch rot, weil sie Wohltaten verteile. Da wären Kredite, Bürgschaften, Konjunkturprogramme und Abwrackprämie zu nennen. Ich hätte hierbei allerdings angenommen, dass sie nicht den Bürgern, sondern in erster Linie der Wirtschaft zu Gute kommen. Aber seit wann ist eine wirtschaftsfreundliche Politik links? 3. Die Große Koalition habe Mindestlöhne für viele Branchen eingeführt. Stimmt, allerdings für ein teures Land wie Deutschland viel zu geringe. Im Vergleich zur Rest-EU, in denen es flächendeckende Mindestlöhne gibt, stehen wir damit immer noch rechts. So sieht also das vom Spiegel diagnostizierte „durch und durch sozialdemokratisierte“ Deutschland aus, in dem sich ein „roter Konsens“ durch alle Parteien zieht.
Der Spiegel leidet nicht erst seit gestern unter dem Einfluss bestimmter Kreise. Da trübt sich die Sicht auf "linkes Gedankengut" schon mal massiv ein. vermutlich gibt es in der Spiegel Redaktion gar niemanden mehr, der überhaupt weiss, was linke Politik überhaupt bedeutet? Woher auch? Man ist ja in einem stramm neoliberalen und strukturkonservativen Land aufgewachsen, das vor allem mit seiner geistig moralischen Wende von sich reden machte....

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