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Rückt die Republik nach links?

Die einst bei der SPD verpönte politische Zusammenarbeit mit der Linken ist wieder im Gespräch. Ist eine weitere Annäherung zwischen Sozialdemokraten und der Partei Oskar Lafontaines denkbar? Rückt die Republik nach links?

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Schlaubi555 09.09.2009, 21:24
1220. Modern

Zitat von wabalu
... Das Zentrum ist übrigens die älteste Partei in Deutschland, jetzt wissen Sie, warum ich dem 1918 untergegangen Kaiserreich nachtrauere. Aber ich wähle CDU, Spitterparteien, wie das Zentrum und die Linke soll man nicht wählen
Soviel dazu, daß die Jünger der neoliberalen Pseudo-Religion immer vorgeben, besonders modern zu sein. Viel Glück mit Ihrem König oder Kaiser aus dem Märchenbuch.

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heisenberg 09.09.2009, 21:27
1221. Bekommt die CDU endlich mal ihren Denkzettel? Zeit wird es ja...

Zitat von wabalu
Besserwisser! Ob Gysi ein IM war, steht auf tönernen Füßen. Nur wenn die Familie zur haute volaute gehörte, dann gehörte er auch zur Nomenklatura, schließlich war der Vater DDR-Kulturminister, Botschafter und Staatssekrtär für Kirchenfragen, hier ist sein Lebenslauf: Zur Nomenklatura gehören nicht nur Parteibonzen! Aber ich gönne Ihnen, das sie alles besser wissen. "Nichts Neues" für mich.
Nur für sie zu lesen bevor sie sich blamieren ;-)

http://forum.politik.de/forum/archiv...45.html#result

Ich gebe nicht auf sie zu überzeugen das sie im falschen Zug sitzen.
Sie haben bei mir ja einen Toleranz Joker *g*
Vielleicht sehe ich sie doch mal in ihren Garten die ROTE FAHNE WILD SCHWENKEN *lol*

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Rosbaud 09.09.2009, 21:36
1222. Gottvertrauen

Zitat von Carguy
Wenn das stimmt, dass die Linke aufgrund ihrer Erfolge in zwei ostdeutschen Ländern sowie im Saarland im Aufwind ist, fühle ich mich in meiner Vermutung bestärkt, dass ein Teil des Wahlvolkes eine unmündige, beliebig manipulierbar Masse ist, die sich in ihrem Wahlverhalten von Stimmungen und obsoleten Versprechungen beeinflussen lässt. Wie einst dem Rattenfänger von Hameln folgt ein Teil der Wähler, vermutlich die zurück gebliebenen, dem Oberverführer, Vereinfacher,Populisten und Propagandiensten Lafontaine und die bürgerliche Presse beklatscht ihn noch und zahl ihm Auftrittshonorare. Schöne Demokratie! Sind wir auf dem Wege zur DDR 2.0?
Sie habe ich leider bei meinem letzten Post – Zwangsneurotiker aller Länder vereinigt euch – vergessen, dabei sind Sie der Schlimmste.

Zu der „unmündigen, beliebig manipulierbaren Masse“ gehören Sie dazu! Seitdem das neoliberale Projekt auf das Geleise gesetzt wurde – Lambsdorff-Papier 1982 – hat man zielgerichtet, mit entsprechender medialer Begleitung, den marktradikalen Umbau vorangetrieben. Bei Kohl hat es langsam angefangen, Schröder hat es richtig in Schwung gebracht und Schwarz-Gelb soll es jetzt vollenden.

Dieses neoliberale Projekt hat die materielle Lage von Millionen Menschen dramatisch verschlechtert und zu einer riesigen Umverteilung von unten nach oben geführt. Die Fixierung auf den Export hat unseren Binnenmarkt ausgetrocknet und macht uns jetzt große Schwierigkeiten. Man hat das Casino eröffnet und die Finanzbranche gemästet, mit den bekannten Folgen. Deutschland ist nicht Opfer der Finanzkrise, sondern einer der führenden Akteure.

Und Sie vertrauen auf die Politiker dieser Altparteien, vielleicht gar auf Westerwelle, für den die Erlösung von allen Übeln in einer Steuersenkung besteht? Da müssen Sie viel Gottvertrauen haben, um da noch ruhig schlafen zu können.

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malbec freund 09.09.2009, 21:37
1223.

Zitat von Noodles
Weder die Hiltons noch die Guttenbergs haben jemals für Ihren Reichtum arbeiten müssen. Millionen oder gar Milliardenvermögen kann Niemand so ganz ohne fremde Hilfe erarbeiten. Das ist ne ganz einfache medizinisch biologische Tatsache. Die Genannten verdanken ihren Reichtum der privaten Aneignung von abhängig beschäftigter Lohnarbeit. Dieses Schmarotzerleben
Erstens ist das nicht richtig weil mindestens der sozusagen Ur-Hilton doch ziemlich viel gearbeitet hat.

Zweitens verarschen Sie hier alle Beschäftigten in Lohnarbeit die sich mit Hilfe ihres Lohnes und Gehältern ein Lebenswerk aufbauen.

Erzählen Sie Ihren Unsinn doch mal den Leuten an den Werktoren auf dem Weg zur Arbeit.

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Robert Rostock 09.09.2009, 21:38
1224.

Zitat von wabalu
Besserwisser! Ob Gysi ein IM war, steht auf tönernen Füßen. Nur wenn die Familie zur haute volaute gehörte, dann gehörte er auch zur Nomenklatura, schließlich war der Vater DDR-Kulturminister, Botschafter und Staatssekrtär für Kirchenfragen, hier ist sein Lebenslauf: Zur Nomenklatura gehören nicht nur Parteibonzen! Aber ich gönne Ihnen, das sie alles besser wissen. "Nichts Neues" für mich.
Ich wiederhole mich:
Als was würden Sie denn die Absolventen der Potsdamer "Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften der DDR" bezeichnen? Lesen Sie bitte den verlinkten Spiegel-Artikel!

"Richter, Diplomaten und Minister ließ das SED-Regime an einer streng abgeschotteten Eliteschule in Potsdam ausbilden.
"Der Unterricht an der Akademie war pure Gehirnwäsche", berichtet eine frühere Mitarbeiterin...
"Die Gebäude der Akademieleitung durften Sie als normaler Bürger nicht betreten, das war alles Sperrgebiet", erzählt die Ex-Mitarbeiterin. "Für mich war das ein rotes Kloster." Das Wort, das ihr nach kurzem Zögern einfällt, um das Klima an der Akademie zu beschreiben, ist "Inzucht".

Die Reihe der DDR-Prominenten, die an der ASR studierten, reicht von Ministern und ZK-Mitgliedern bis zu MfS-Generälen. Und nicht wenige Potsdamer Kader setzten auch nach dem Ende des SED-Staats 1990 ihre Karriere fort: etwa der erste Potsdamer Nach-Wende-Oberbürgermeister, Horst Gramlich (SPD), viele Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie, oder der brandenburgische Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU), der 1986 an der ASR sein Diplom als Staatswissenschaftler machte...
Auch der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wurde vor Ort gedrillt.."


Ehrlich gesagt, ich finde es weitaus gefährlicher, wenn solche gehirngewaschenen Kader jetzt Partei-Landesvorsitzende oder gar Ministerpräsidenten werden können, als wenn ein Gregor Gysi Oppositionsführer im Bundestag wird.

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lebenslang 09.09.2009, 21:38
1225.

die linken gewinnen oberwasser, sie wildern erfolgreich im vorgarten der spd und z.t. auch der grünen.

das ist der lohn einer konsequenten strategie.

das freund/feindbild wird dadurch verschärft.

das setzt allerdings auch auf der gegenseite kräfte frei, die zwar nicht genau wußten warum sie noch gegen spd oder die grünen sein sollten, aber man weiß, man ist gegen links.

insofern ist geht das erstarken der linken einher mit einem erstarken der gegenseite, die steigende zustimmungsrate für die fdp zeigen es.

die linke mag es freuen, sie beerbt die spd, die gegenseite freut sich auch, da das feindbild konkretere konturen annimmt.

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richie 09.09.2009, 21:39
1226.

Zitat von maxgil
Wer zahlt denn die Sozialausgaben und die Gehälter des ÖD? Na, klingelt's?
Eben. Das Stichwort ist das Wort "UND". Die Gehälter des ÖD gehören eben nicht zu den Sozialausgaben => Entlässt man die Leute aus dem ÖD, so bekommt man mehr Arbeitslose und eine höhere Sozialausgabenquote. Stellt man mehr Leute im öffentlichen Dienst ein, hat man zwar eventuell sogar höhere öffentliche Ausgaben, aber die Sozialausgaben nehmen einen geringeren Teil davon ein. Deutschland hat in der EU so ziemlich den geringsten Anteil an öffentlich Beschäftigten am Arbeitsmarkt. Und selbst in den USA nimmt der öffentliche Sektor einen größeren Anteil am Arbeitsmarkt ein. In Skandinavien ist der Anteil im Schnitt sogar dreimal so groß. Und dennoch liegen die skandinavischen Länder was Wettbewerbsfähigkeit angeht vor Deutschland: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/...igkeit100.html

Genau deshalb ist es alles andere als sozial, die Sozialausgaben dadurch in die Höhe zu treiben, dass man den öffentlichen Sektor verkleinert oder privatisiert. Die Sozialausgaben sind ein Denkbar schlechter Indikator für das Maß der sozialen Ausrichtung eines Landes.

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richie 09.09.2009, 21:41
1227.

Zitat von aubrac
Ich bin nach wie vor der Meinung: Jemand der eine Partei wählt wegen des Slogans 'Reichtum für alle', gehört nicht gerade zu den Intelligenzbestien.
Na das traf dann folglich auf die Leute, die in den 50ern die Union wegen des Slogans "Wohlstand für alle" gewählt haben, ja genauso zu.

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Henner Dehn 09.09.2009, 21:45
1228.

Zitat von heisenberg
Dann fangen sie schon mal bei ihre LINKS Phobie an. Wahrscheinlich ist die schon so weit fortgeschritten das sie im Straßenverkehr schon nicht mehr links überholen können, weil sonst ihren Phobie ausgelöst werden könnte? Aber vernünftig gehen können sie noch? Sind ihre RECHTEN Schritte größer als die LINKEN ? Würde mich nicht wundern wenn es so wäre *fg*
Sie sorgen mal wieder für den Lacher des Abends. Da sage ich nur: Naturwissenschaftler vereinigt Euch. Kommt des öfteren hier vor, diese Spezies ;)

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richie 09.09.2009, 21:47
1229.

Zitat von chillipalmer
Linkes Gesülze. Sicher haben sie keinen 14 Studen Tag denn er um diese Zeit endlose Emails schreiben kann der gehört wohl zu denen die auf Kosten der anderen Leistungträger lebt.
Armselige Spekulationen über die persönliche Situation anderer Foristen zeigt nur die eigene Argumentlosigkeit.
Zitat von
Ich kenen etliche Leute die es ankotzt, dass sie sich im Job und schon im Studium durchbeissen und dann sauber Steueren zahlen damit ein bestimmtes Klientel hier auch so seine Grundversorgung erhält.
Ich gehöre zu den leuten, die es ankotzt, dass ich mich im Job und Studium durbeissen musste und muss, damit irgendwelche hauptberuflichen Söhne steuerfrei von der Leistung Ihrer Eltern und deren Beschäftigten leben können.
Leistungsloses Einkommen darf nicht steuerprivilegiert sein, während Leute wie ich auf Ihren Arbeitslohn den Spitzensteuersatz bezahlen.

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