Forum: Politik
Rückt die Republik nach links?

Die einst bei der SPD verpönte politische Zusammenarbeit mit der Linken ist wieder im Gespräch. Ist eine weitere Annäherung zwischen Sozialdemokraten und der Partei Oskar Lafontaines denkbar? Rückt die Republik nach links?

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rafkuß 05.09.2009, 13:24
60. Sie werden sich noch wundern, wer nach Ihrem verquast-

Zitat von eikfier
...also bei mir geht das anders, denn durch noch so flotte Sprüche, wird doch eine Partei für mich nicht attraktiver! Wenn die steuerkostenpflichtige sogen. heiße Wahlkrampfphase beginnt, ist daher meine (Brief-)Wahl schon im Kasten! Und LINKS ist doch nicht für sich was schlechtes, nur bezahlen die all ihre tollen Ideen stets mit dem Geld Anderer, gehen dann Pleite und kommen dreist erneut bei mir schnorren...!
...verbrieften Wahlvotum sich erdreistet bei Ihnen so zu schnorren. Aber das haben Sie sich dann auch redlich so verdient!

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Palmstroem 05.09.2009, 13:25
61. Wer soll das bezahlen?

Zitat von heuss
Es sollen mit einer Hinwendung zu regenerativen Energiequellen und einer Strukturierung in diesem Bereich die viel kritisierten Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Aufgabe, die gestellt ist, ist eine spannende und wenn wir von den Problemen mit der Atomenergie wegkommen, so ist die Projektion, 4Mio. Arbeitsplätze nicht so sehr utopisch wie oft behauptet.
Ein moderner, industrieller Arbeitsplatz erfordert heute rund 150.000 Euro an Vorab-Investitionen. Um 4 Millionen gutbezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, wären rund 600 Milliarden Euro an Kapital nötig. Wer aber würde das in ein Land investieren, das Rot/rot/grün regiert wird.

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jolip 05.09.2009, 13:26
62.

Zitat von wehone
Hören Sie doch auf mit den alten Zöpfen - Linke gleich Ex-SED ! Das ist schlicht und ergreifend schwachköpfig !!! Nehmen Sie doch endlich mal zur Kenntnis,dass die Ost-CDU auch eine Ex.SED-Partei war !!!....denn sie war 1000%-ig SED - HÖRIG !!!
Kleiner Zusatz zu Ihrem Post

Wer ist denn der Schlimmere?

Derjenige, der aus Überzeugung Mist baut oder derjenige, der weiß, dass er Mist baut, aber trotzdem mitmacht, weil er persönlich davon profitiert? Das geht ganz eindeutig zu Ungunsten der Blockflöten aus, die sich in der CDU und FDP breit gemacht haben.
MFG
jolip

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reini5555 05.09.2009, 13:28
63.

Zitat von dieterschg
Die größten Steuersenkungen der Neuzeit gab es unter Rot/Grün, jetzt mit Schwarz/Rot gehen die Steuern wieder etwas hoch, explizit für die Bürger (Mst) und neutral oder Senkungen gibt es weiter für die Reichen.
Das dürfte auf keinen Fall stimmen, Ökösteuer hat schon mal den Sprit mit richtig schön 30 cent teuer gemacht und dann kommt darauf noch die Mwst.
Das Energieeinspeisegesetz für erneuerbare Energien verdoppelte den Strompreis, den wir alle bezahlen müssen.

Wir kaufen jetzt wenn, die Windräder stehen den teuren Atomstrom aus Frankreich.

Das Leben ist durch rot / grün nur teurer geworden, mit den 5 € mehr netto kann man das nicht auffangen.

Und die Union kam schon vor der letzten Wahl mit der Ankündigung 2% mehr Mwst. aber unser Finanzminister machte aus 2 + 0 ? Welcher Partei gehört er nochmal an?
Auf den Listen der Union finde ich ihn nicht.

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Parzival v. d. Dräuen 05.09.2009, 13:29
64.

Zitat von sysop
Die einst bei der SPD verpönte politische Zusammenarbeit mit der Linken ist wieder im Gespräch. Ist eine weitere Annäherung zwischen Sozialdemokraten und der Partei Oskar Lafontaines denkbar? Rückt die Republik nach links?
Die Republik rückt immer mehr nach links? Viele werden doch das Gefühl nicht los, dass die DDR in Europa mit erweiterten Mitteln fortgeführt wird. Der Bundestag schein mehr und mehr eine Änsammlung von Blockflötenparteien, wobei noch nicht entschieden ist, welche dieser Parteien das Rennen macht, um das Zentralkomitee zu bilden. Wir sind schon längst auf dem Weg zur EUDSSR. Wären da nicht einzelne mahnende, wie hilflose Stimmen des Verfassungsgerichtes, wäre der Durchmarsch zur Ermächtigung fern der Beteiligung der Völker schon längst vollzogen.

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werner3 05.09.2009, 13:34
65. merkwürdiger Widerspruch beim Wähler ?

Zitat von flus
Wenn ich den Wahltest mache - und gegen den Krieg in Afganistan bin - Mindestlohn ankreuze und auch sonst mich menschlich verhalten , Hartz IV erhoehen usw. kommt am Ende die Linke als meine favourisierte Partei raus. Wenn ich den Test als meine 81 jaehrige Mutter ausfuelle, kommt wieder die Linke raus . D.h. unsere Politiker der etabilierten Volksparteien vertreten das Volk nicht mehr !!! Jeder kann den Test ja mal machen und dies feststellen !!!
Sie bringen es auf den Punkt. Diesen Sachverhalt stelle ich schon seit langem fest, z.B. in den ständigen Umfragen im Internet. Das ist bei der ARD so - tagesschau.de, Anne Will, Plasberg, Presseclub... überall, ZDF: dito, sämtliche Online-Portale der Presse: dito, von den Foren ganz zu schweigen.

Auch die von den Medien veröffentlichten Umfragen der Institute zu konkreten Fragen ergeben das gleiche Bild: Werden die Bürger nach konkreten Politikwünschen befragt und die Ergebnisse den Absichten der Parteien gegenübergestellt, ergibt sich folgendes Bild:

Je nach Thema decken sich die Wünsche der Bürger in 95% aller Politikfelder zu 60% bis 85% mit den Forderungen der LINKEN. Lediglich bei der Frage nach der Steuerpolitik ist der Trend nicht so stark, was wohl dararan liegt, daß die übrigen 4 Parteien hier ungenaue bis sogar wählertäuschende Aussagen machen und diese Täuschung auch zum Teil gelingt, z.B. mit Hilfe von BILD.

Die Prognosen und Wahlergebnisse für die Linke sind damit in Grunde ein widersprüchliches Verhalten der Wähler, das erklärungbedürftig ist. Eine Erkärung sind die hetzerischen und demagogischen Reden einzelner Politiker, eine zweite die Transportierung und Kommentierung durch die Medien, die sich eindeutig Schwarz-Gelb fördend verhalten. Eine dritte Erklärung hat der Historiker Mommsen im Zusammenhang mit der Hessenwahl/Anti-Ypsilanti-Kampf-Kampagne formuliert:

Es ist die 60 Jahre währende Gehirnwäsche (meine Formulierung) in der Bundesrepublik, die Menschen in ihrem Denken nach dem Vorbild der USA mit Antikommunismus zu impfen und diesen dann als Angstpeitsche gegen alles auch nur irgendwie Linke zu instrumentalisieren. Mann braucht sich dann nicht mit den einzelnen Fragen sachlich auseinanderzusetzen, sonder sagt: Das ist links, damit ist es extremistisch, damit folglich kommunistisch, das ist DDR und damit sowjetkommunistisch. Wollt ihr in Deutschland den Sowjetkommunismus? (die unter Hitler gebrauchte Bezeichnung "jüdisch-bolschewistisch" wird heute nur noch von den ganz Rechten verwendet).

Das erinnert mich sehr an den McCarthyismus der USA ab 47, der Gesellschaft durch Massenhysterie, Beunruhigung und schwarze Listen politische Ansichten einzuträufel. Hier und heute verläuft das moderner und weniger radikal, die Methode ist die aber die gleiche, siehe die Beobachtung von linken Politikern und Abgeordneten durch den Verfassungsschutz. Damals waren alle deutschen Emigranten in den USA kommunismusverdächtig, von Brecht bis Thomas Mann. Sogar Roosevelts Minister und Berater waren "Kommunisten". Heute ist für die Republikaner Obama ein Kommunist.

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klauss53 05.09.2009, 13:35
66.

Zitat von dieterschg
Sie sollten erst Lesen, dann Schreiben. Steinmeier sprach von Schwarz/Gelb und dieser Politik die uns dann ganz in den Abgrund (Finanzmarkt und Kapital regeln alles) führen würde, sondern von der antiquierten Ansicht und Politik der FDP, unterstützt durch den markthörigen v.Guttenberg. ...
Und Sie sollten vielleicht mal nachdenken, welche Politik die SPD seit rot/grün unter Schröder gemacht hat.
Also Finanzmarkt- und Kapitalorientierter geht's ja wohl nicht. Dagegen war die Kohlregierung ja noch links.

Und das bißchen linke Gequatsche von Steinmeier im Wahlkampf - dazu hatte sich doch "Münte" schon mal geäußert "Es ist unfair, wenn die Politik einer Partei an ihren Wahlversprechen gemessen wird."

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jolip 05.09.2009, 13:36
67.

Zitat von paohlboerger
Wohin rote, sozialistische oder kommunistische Politik hinführt, hat doch der, der nicht mit Blindheit geschlagen ist, an dem vor 20 Jahren kaputt gegangenen Systemen auf der östlichen Seite, gesehen. Soziale Politik kann sich nur das Land leisten, das Politik dem Markt gemäß betreibt.
Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht dass wir den Ostblock in die Insolvenz getrieben haben, indem wir immer weiter nachgerüstet haben und damit den Ostblock gezwungen haben, dasselbe zu tun.

Die Pleite des Ostblocks hat so richtig nach den Natodoppelbeschluß begonnen.
MFG
jolip

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werner3 05.09.2009, 13:45
68. blanker Unsinn

Zitat von Palmstroem
Ein moderner, industrieller Arbeitsplatz erfordert heute rund 150.000 Euro an Vorab-Investitionen. Um 4 Millionen gutbezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, wären rund 600 Milliarden Euro an Kapital nötig. Wer aber würde das in ein Land investieren, das Rot/rot/grün regiert wird.
Wer will hier 4 Mio industrielle Higt-Tec-Arbeitsplätze schaffen? Mir ist keine Politiker bekannt, der das verspricht. Woher haben Sie den Blödsinn? Wenn 2 Mio Pflegekräfte und andere berufe der sozialen Dienstleistungsbranche gebraucht werden, kostet das keine 300 Milliarden Euro.

Selte habe ich hier einen so irreführenden Beitrag gelesen.

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Jupp Koschkoweit 05.09.2009, 13:52
69.

Zitat von Parzival v. d. Dräuen
Viele werden doch das Gefühl nicht los, dass die DDR in Europa mit erweiterten Mitteln fortgeführt wird. Der Bundestag schein mehr und mehr eine Änsammlung von Blockflötenparteien, wobei noch nicht entschieden ist, welche dieser Parteien das Rennen macht, um das Zentralkomitee zu bilden. Wir sind schon längst auf dem Weg zur EUDSSR.
Wirtschaftlobbyisten, die den Politiker erzählen wo`s lang geht, Abbau des Kündigungsschutzes, Ausbau des Niedriglohnsektors mit Leiharbeitern und 1-Euro-Jobs, Scheingewerkschaften, die die Interessen der Arbeitgeber vertreten, Banken, die das Geld ihrer Kunden verzocken, Energiekonzerne die ungebremst Milliarden scheffeln, eine Presse die täglich gegen die Linken hetzt, das alles also wie in der DDR? Ich frage mich, wo leben sie eingentlich?

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