Forum: Politik
Rüstung: Weltweiter Waffenhandel drastisch gestiegen
DPA/ United States Air Force

In den vergangenen zehn Jahren ist weltweit immer mehr Geld für Waffen ausgegeben worden. Dabei kommen laut einer neuer Untersuchung 56 Prozent der Rüstungsexporte aus den USA und Russland.

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claudiosoriano 20.02.2017, 12:26
60. Die USA

Zitat von edgar1907
Die Amerikaner müssen ihren Militäretat einfach kürzen und sich nicht überall einmischen. In jedem Falle sind die Ausgaben der Deutschen mehr als genug.
sind mit weit über 700 Mrd absolut Weltmeister. Die RF dagegen mit etwa 70 Mrd tiefe friedliche Provinz. Die EU Nato Länder toppen sogar noch die USA, mit insgesamt über 900 000 000 Mrd. Steckt das Geld für Frieden in der Welt, lieber in Nahrung und Aufbauhilfe für viele bitterarme Länder dieser Welt. Sieht man sich die Zunahme der Konflikte in der Welt nach 1945 an, so ist die Zukunft der Menschheit nicht posetiv!

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blutiger ernst 20.02.2017, 12:39
61. Si vis pacem - para bellum

willst du Frieden, bereite dich auf den Krieg vor - leider ist der Spruch bei vielfachem nuklearem Overkill ähnlich obsolet wie die Nato. Dummerweise sind die Türkei, der Iran, Saudi-Arabien und andere, die wir tapfer mit Waffen beliefern, um die Aktionäre von Krauss-Maffei, Rheinmetall-Diehl oder Heckler und Koch glücklich zu machen, inzwischen so weit aufgerüstet, dass sie tatsächlich zu einer Bedrohung Europas werden können - das selbst geschaffene Problem droht sich mithin in eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu verwandeln, und wir haben gute Chancen, bald den Sturm zu ernten, dem wir mit dem Wind unserer Waffenexporte gesät haben. Dazu bräuchten wir dann in der Tat Waffen - neben einer Identität, für die es zu kämpfen lohnt. Obwohl hinterher nur noch wenig von dem erhalten sein dürfte, für das wir einst gekämpft haben.
Die Römer hatten noch einen hübschen Spruch, den ich leider nicht zitieren kann, aber der ungefähr so geht: Das einzige, was man aus der Geschichte lernt, ist, dass Menschen nichts aus der Geschichte lernen. Stimmt offenbar und war einsichtigen Leuten schon vor 2000 Jahren bekannt. Anscheinend ist die Spezies, wie Arthur Koestler schrieb, tatsächlich nur ein "Irrläufer der Evolution".
Schade eigentlich, denn einige von uns sind wirklich ganz liebenswert, aber für die Zukunft des Lebens auf dem Planeten dürfte es grundsätzlich besser sein, wenn wir uns möglichst bald ins evolutionäre Aus verabschieden. In ein paar Millionen Jahren nach dem Mensch wird die Erde wieder halbwegs in Ordnung sein. Die Natur kommt wunderbar ohne uns klar.

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and_one 20.02.2017, 12:40
62. Umsätze sind als Indikator völlig ungeeignet

Interessant ist vielmehr, welche und wieviele Waffensysteme verkauft wurden. Waffen aud Russland und China sind viel billiger als die vergleichbaren Waffen aus den USA. Die Inlandsausgaben (inkl. der Schattenhaushalte) für die Rüstung wegzulassen verzerrt das Bild von der tatsächlichen Aufrüstung zudem völlig.

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Magentasalex 20.02.2017, 12:57
63. Was auch mal interessant wäre auszurechnen....

Zitat von stefan7777
worum es gerade in der NATO geht? 2% werden gefordert um die Henker dieser Welt, um die Waffen zur Vernichtung von möglichst viel Menschen zu bezahlen.
Die Gesamtausgaben aller Militärausgaben....Waffenausgaben errechnen und dann durch durch die Zahl der Menschen dividieren, die jedes Jahr durch Krieg oder Waffen getötet/gemordet werden.
So könnte jeder Mensch dieser Erde ersehen, wie teuer die Beförderung seines Lebens zum Tod ist.

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Freundschafter 20.02.2017, 12:57
64. 8,4 %, geht doch!

Wie schon jemand geschrieben hat, sind das gerade mal 1,6 % pro Jahr. Ich denke mal das Waffen auch den üblichen Preissteigerungen unterliegen. Mit der Statistik ist nur bewießen das mehr Geld bezahlt wurde, aber nicht, ob es mehr Waffen waren!

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Magentasalex 20.02.2017, 13:07
65.

Zitat von blutiger ernst
In ein paar Millionen Jahren nach dem Mensch wird die Erde wieder halbwegs in Ordnung sein. Die Natur kommt wunderbar ohne uns klar.
Ich schätze mal, dass man auf der Erde nach spätestens einer Million von Jahren nichts mehr vom Menschen auf der Erdoberfläche wird erkennen können. Außer unter der Erde, die vielen Tunnels.

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tpro 20.02.2017, 13:15
66.

Zitat von and_one
Interessant ist vielmehr, welche und wieviele Waffensysteme verkauft wurden. Waffen aud Russland und China sind viel billiger als die vergleichbaren Waffen aus den USA. Die Inlandsausgaben (inkl. der Schattenhaushalte) für die Rüstung wegzulassen verzerrt das Bild von der tatsächlichen Aufrüstung zudem völlig.
Eben. D ist zwar ein großer Waffenexporteur, aber solange ich nicht sehe, daß in D gebaute Fregatten oder U-Boote durch Kriegsgebiete in Zentralafrika oder sonstwo fahren, kann mir keiner einreden, daß D die Konflikte am Kochen hält. 95% aller bewaffneten Konflikte werden durch Handfeuerwaffen aus russischer oder chinesischer Produktion bestritten. Weil billig und einfach verfügbar. Alleine von der AK47 sind geschätzte 100 Millionen gefertigt worden. Und die lösen sich nicht so einfach in Luft auf.

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alfred-wilhelm 20.02.2017, 13:27
67. Dieser Meinung

Zitat von CommonSense2006
.......Das mag ja alles sein, ntürlich geht es in den meisten internationalen Konflikten um Rohstoffe, geostrategische Überlegungen und Zugang zu Rohstoffen. Aber nichtsdestotrotz muss sich doch jede Regierung im Mittleren Osten angesichts der letzten Ereignisse in Syrien oder im Jemen überlegen, wie sie sich davor schützen kann. Und natürlich werden dann Waffen gekauft. .......
.......war ich auch einmal, bis ich – die letzten Jahre zurückblicken – zur Erkenntnis kam, dass die Kriege die uns umgeben, Kriege um des Krieges Willen sind.
Um welche Rohstoffe ging es bei der Bombardierung Libyens, des Iraks oder des Jemens? - Um Erdöl?
Sind es nicht gerade eine Unmenge von diesem Rohstoffen, die in Luftschlägen verpulvert werden?

Meiner Überzeugung nach sind daher diese Rohstoff-Argumente nur Alibi.

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pavel1100 20.02.2017, 13:34
68. Exporte in die Nato abziehen

Zitat von tpro
Eben. D ist zwar ein großer Waffenexporteur, aber solange ich nicht sehe, daß in D gebaute Fregatten oder U-Boote durch Kriegsgebiete in Zentralafrika oder sonstwo fahren, kann mir keiner einreden, daß D die Konflikte am Kochen hält. 95% aller ....
Ich seh das auch so. Wenn man die deutschen Exporte in unser eigenes Bündnis, also im Grunde an uns selbst abzieht, bleibt von unseren Waffenexporten nicht mehr viel übrig. Wenn man dann noch darauf verzichten könnte Staaten wie Saudi Arabien zu beliefern wäre es noch besser. Russland hat seine Waffenexporte nach Saudi Arabien inzwischen erheblich gesteigert. Sollen die doch den Tod dorthin verkaufen.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 20.02.2017, 13:41
69. Nun

Zitat von rabbijakob
...warum es immer Krieg geben wird. 1. Weil damit so unglaublich viel Geld verdient wird. 2. Weil es immer IQ reduzierte Männer geben wird, die sich gerne töten lassen.
Man kann den Schwachsinn auch einfach beenden indem man:
1. durch entsprechende Gesetze dafür sorgt, dass Krieg für jeden unmittelbar zum Verlustgeschäft wird.
2. durch umfassende Bildungsprogramme dafür sorgt dass man keine IQ reduzierten Männer (bestimmt auch Frauen) mehr für Krieg begeistern kann.

Die überragende Mehrheit der Herkunftsländer aus denen die Rüstungsgüter stammen verstehen sich als ja demokratische Rechtsstaaten in denen die Bevölkerung zumeist in Frieden und Wohlstand lebt und es regelmäßig darüber entscheiden kann diesen nicht zu gefährden und auch anderen die Chance darauf zu geben.
Leider gibt es da diese wirtschaftsideologische Maxime des eigennützigen Handelns, die den Horizont der Bürger für eine vernünftige Vorgehensweise begrenzt.
Ein anderes Problem ist, dass ein respektvoller Umgang mit anderen Gesellschaften offenbar einzig und allein aus geschäftlichem Opportunismus beruht.
Andererseits ist es absolut nicht nachvollziehbar warum z.B. in Deutschland die Bevölkerung eine Regierung wählt, die Rüstungsgüter an Despoten in Arabien liefert, gegen Russland Sanktionen verhängt, und aus Angst vor rechtsextremen mit Erdogan paktiert. Wer solch eine Politik unterstützt und umsetzt muss sich nicht wundern wenn er dafür eines Tages furchtbar abgestraft wird.

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