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Rüstungsexporte: Deutschland liefert weniger Waffen an Saudi-Arabien und die Türkei
DPA

Rüstungsexporte in die Türkei und nach Saudi-Arabien sind umstritten. Die neue Bundesregierung hat derartige Lieferungen offenbar nur noch selten genehmigt.

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wettybetty 21.08.2018, 09:34
1. Der Artikel

trifft keine Aussage über die aktuelle Politik. Interessant wäre doch wieviele Anfragen es aus dem Ausland gegeben hat und wieviele davon genehmigt worden sind. Die Bestellungen sind viel zu großen Schwankungen schon zwischen Quartalen unterworfen. Den Beitrag kann man sich so auch sparen.

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petba 21.08.2018, 09:37
2. So richtig?

Kann es nicht einfach sein, dass diese Länder einfach weniger bestellt haben, da die verärgert über uns sind und wo anders bestellen?

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ksail 21.08.2018, 09:43
3. Türkei

Dass wir unseren Natopartner Türkei nicht beliefern, halte ich nicht ganz für nachvollziehbar. Einerseits erwarten wir von denen, dass sie für uns in den Krieg ziehen müssen, andererseits unterstützen wir sie nicht.

Eben typisch deutsch: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

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klausindo 21.08.2018, 09:55
4. Waffenlobby wird es schon machen...

da werden sich die zwischenhändler/waffenhändler aber freuen. Man wird immer eine Möglichkeit finden Waffen in Krisengebiete zu verkaufen. Alles nur blah blah blah der CDU/SPD Regierung.

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horstu 21.08.2018, 09:57
5. Weiterhin Waffenlieferungen in Krisenregionen

Der Artikel müsste eigentlich lauten: Bundesregierung leistet weiterhin Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisenregionen und missachtet damit ihre eigenen Beschlüsse.

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touri 21.08.2018, 10:08
6.

Zitat von ksail
Dass wir unseren Natopartner Türkei nicht beliefern, halte ich nicht ganz für nachvollziehbar. Einerseits erwarten wir von denen, dass sie für uns in den Krieg ziehen müssen, andererseits unterstützen wir sie nicht. Eben typisch deutsch: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
Weil die Türkei in Syrien einen illegalen Angriffskrieg insbesondere gegen die kurdischstämmige syrische Bevölkerung führt, unter Zuhilfenahme von deutschen Kampfpanzern und in diesem Zusammenhang den USA schon mit einer "osmanischen Ohrfeige" gedroht haben (letzteres hätte theoretisch dazu führen können, dass deutsche Panzer auf amerikanische Soldaten feuern)? Weil Herr Erdogan Europa mit einem Religionskrieg gedroht hat und alle Deutschen mehrfach als Nazis bezeichnet hat und deutsche Staatsangehörigen mit konstruierten Anschuldigungen im Gefängnis verrotten lässt, bis er sie gegen etwas eintauschen kann? Wegen der engen Zusammenarbeit mit Russland?

Das einzige was ich für nicht nachvollziehbar halte ist warum die Türkei noch Teil der NATO ist.

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espet3 21.08.2018, 10:15
7.

Deutsche Waffen haben einen hohen Standard und sind daher auch teuer. Anderweitig bekommt der Käufer somit für das gleiche Geld mehr Waffen zu kaufen. Den Erschossenen ist es, wie Mark Twain es einmal sah, gleichgültig, ob die Pulverladung für die Flinte von guter oder geringer Qualität war.

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elmer_fudd 21.08.2018, 10:16
8. @ ksail

Zitat von ksail
Dass wir unseren Natopartner Türkei nicht beliefern, halte ich nicht ganz für nachvollziehbar. Einerseits erwarten wir von denen, dass sie für uns in den Krieg ziehen müssen, andererseits unterstützen wir sie nicht. Eben typisch deutsch: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.
"Einerseits erwarten wir"...Wer ist denn "Wir" ?. Dass wir (Deutschland) oder die Nato erwartet hat, dass Erdogans Truppen völkerrechtswidrig in Nordsyrien einmarschieren, sind ja völlig neue Informationen, die Sie freundlicherweise belegen könnten.

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reinerotto 21.08.2018, 10:18
9. Ich bin für Lieferungen,

... so lange es keine (NATO-) einheitliche Vereinbarung gibt. Wenn USA an Saudi liefert, sollten wir es auch tun. Gleiches für die Türkei. Es ist einfach, über schlechte Ausrüstung der BW zu klagen, wenn die eigene Industrie nicht genügend Abnehmer findet, um die Waffenentwicklung zu finanzieren. Alternative wäre natürlich die Verstaatlichung der Waffenindustrie. Dann gäbe es auch keine DIskussionen darüber, wer wohl für Fehlkonstruktionen verantwortlich sei.

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