Forum: Politik
Rüstungslieferungen an Libyen: Waffen für Gaddafis Erben
REUTERS

Das Land hat Geld, sein Militär Nachholbedarf: Libyen ist für Waffenschmieden ein Paradies. Gut im Geschäft sind Frankreich und Italien. Nun zieht Großbritannien nach - und schickt ein ganzes Kriegsschiff voller Rüstungsgüter.

Seite 1 von 5
Highfreq 19.02.2013, 07:10
1. Deja Vu?

Irgendwie kommt mir das so bekannt vor? Geschäfte mit Libyen und später werden die Waffen gegen einen selbst gerichtet. Schon irgendwie lustig der Kreislauf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uspae2007 19.02.2013, 07:44
2. endlich

Frankreich muss seine Schulden nicht zurück zahlen, nun noch Waffenverkäufe, es hat sich ja gelohnt , der Krieg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tkgdfk 19.02.2013, 07:56
3. jaja

erst das Land kaputtbomben, dann grosse Geschäfte beim Wiederaufbau machen - ja dafür gibt es die NATO.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
udolein 19.02.2013, 07:57
4. Aufrüstung der Libyer

In Mali bekämpft man die Islamisten, in Libyen rüstet man sie auf. Die Waffen kann man ja dann via Algerien oder Niger nach Mali transportieren. Ich erkenne kein Konzept? Man hat wohl einen kurzfristigen Profit aber erkennt nicht, dass man an seinem eigenen Stuhl sägt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seneca55 19.02.2013, 08:06
5. Das war doch 2011 schon klar

Libyen ist der reichste Staat in Afrika mit relativ kleiner in Stämmen organisierter muslim. Bevölkerung und mit viel Öl und Gaz.
Was die Libyer erstmal mit ihren Mrd. Petro-USD ist natürlich eine möglichst teure Modernisierung ihres großen aber alten Militärpotentials.
Den Hilfsdienst/Luftkrieg der 6 NATO-Staaten in 2011 gab es ja nicht nur für Mumpe, das war doch klar.
Immerhin muss man sich gegen die Touaregs und Al Qaida im Süden schützen und gegen die gierigen Blicke aus dem armen Tunesien und dem Tschad.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ratxi 19.02.2013, 08:10
6. Das ist doch der tiefere Sinn der weltweiten Gemetzel.

Zitat von sysop
Das Land hat Geld, sein Militär Nachholbedarf: Libyen ist für Waffenschmieden ein Paradies. Gut im Geschäft sind Frankreich und Italien. Nun zieht Großbritannien nach - und schickt ein ganzes Kriegsschiff voller Rüstungsgüter.
Machen wir uns doch nichts vor.
Das--und genau das--ist doch der tiefere Sinn der weltweiten Gemetzel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gr89 19.02.2013, 08:14
7. Alles Bestens

Das sind doch mal gute Nachrichten, wenn die nach der ganzen Zerstörung durch den Krieg, der Entsorgung der Altwaffenbestände nach Syrien, wieder aufrüsten kann es den Menschen dort ja nur besser gehen als in der zeit mit Gaddafi. Mensch, DAS sind doch genau die guten Nachrichten auf die wir alle gewartet haben.

:)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yyz 19.02.2013, 08:15
8. verstehe ich das richtig ?

frankreich, italien und jetzt auch england...
verkaufen einem instabilen und unsicheren land in
nordafrika, das sie vorher selbst zerbombt haben
frische waffen...?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derberserker 19.02.2013, 08:18
9.

Was Waffenverkäufe in lybien? Wer hätte das gedacht! :-D Achtung Ironie!
Wann siedeln sich die ersten privaten Firmen bzgl. Des Öls an? :-) scheinheiligkeit lässt grüßen.. Von wegen humanitärer Einsatz.. Da geht's eben nur um kohle und die Waffenlobby ist verdammt stark..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5