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Rüstungsprojekte: Koalitionspolitiker wollen mehr Panzer für die Bundeswehr
DPA

Verteidigungsexperten der Großen Koalition fordern mehr Geld für die Armee, vor allem für neue Panzer - und eine schnelle Entscheidung über das geplante Luftabwehrsystem Meads.

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MHB 15.10.2014, 08:13
1. Gut, dürfte gegen die Russen gerichtet sein

Neuanschaffung von MBT wie Leopard sowie Luftabwehrsystemen ist jedenfalls nichts, was für Krisen wie im Nahen Osten geeignet wäre.
Schon eine Lachnummer im Anbetracht der Tatsache, dass die BW nach dem Kalten Krieg noch mehrere Tausend MBT bereitstehen hatte und diese im Großen und Ganzen verkauft wurden ...
z.B. an die Türkei, was wiederum ebenso ein Treppenwitz ist bei der dort aufkeimenden islamistischen Diktatur.

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Barath 15.10.2014, 08:14
2.

Nochmehr funktions-untüchtigen Schrott für teures Geld anschaffen? Wozu? Um Konflikte lösen zu können die wir zuvor selbst mitgeschaffen haben?

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merlin 2 15.10.2014, 08:16
3. Erst verschrottet und nun teuer neu beschafft.

Was lernen wir daraus?
Beim nächsten Mal die teuer angeschafften Waffen, die ganz offensichtlich leider immer wieder gebraucht werden nicht verschrotten, sondern parken und konservieren.
Das wäre billiger gewesen und würde der aktuellen Situation gerecht werden. Die aktuellen Zahlen sind ja eh ein Witz. Man stelle sich einmal eine konventionelle Bedrohung wie in der Ukraine vor und hat dann für eine Grenzlinie von 500km ca. 300 Panzer, die aus dem ganzen Bundesgebiet herangezogen werden müßten. Was für ein Witz!

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mantrid 15.10.2014, 08:20
4. Ohne Sinn und Verstand

Nichts gegen die Forderungen, aber was hätte man mit Panzern und Flugabwehrsystemen z.B. in Afghanistan ausrichten sollen? Die Taliban haben gar keine Luftwaffe und auch die Panzer wären nutzlos gewesen. Wir brauchen eher eine Debatte darüber, was die Aufgaben der Bundeswehr sein sollen. Wollen wir wieder mit Rommel durch die Wüste und Panthersprünge nach Marokko machen?

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sitiwati 15.10.2014, 08:20
5. auf meine Anfrage

warum man in AFG keine Leos einsetzt, war die Antwort vom VM, die Strassen in AFG wären für Leos zu schlecht und daher nicht geeignet!

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walter_e._kurtz 15.10.2014, 08:20
6. dazu drei Fragen

-Wer soll das bezahlen?
-Wozu schwere Kpz in der heutigen Zeit?
-Schon mal ins Grundgesetz geschaut?

Der Gedanke, sich eines irren Ivan erwehren zu müssen, kann doch nur in den Köpfen einiger zwangsneurotischer kalter Krieger weiterexistieren. Sollte im Kreml tatsächlich irgendwann so ein irrer Ivan einzug halten, der es auf Mitteleuropa abgesehen hat, beschützt uns lediglich die Bedrohung durch Bündniseigene A-Waffen - aber ganz gewiss keine Handvoll von schweren Kampfpanzern.
Auch für den Auslandseinsatz ist die aktuelle Anzahl absolut ausreichend, da D aufgrund der Gesetzeslage nicht an Kampfhandlungen teilnehmen darf, die einen 70t-Leo nötig machten.
Weiterhin die Finanzierung; vielleicht stimmt die Union ja ein, große Einkommen und Vermögen für die Aufrüstung höher zu besteuern!? ;-)
Was bleibt, ist wieder ein riesen tam-tam um nix, außer; Wählerstimmen. Und zwar die Stimmen derer, die die 1980er Jahre nie geistig hinter sich lassen konnten.
Und einige Politakteure profitieren natürlich noch direkt von den Stimmen ihrer Wahlkreise, in denen auch Rüstungsbetriebe angesiedelt sind (Arbeitsplätze schaffen mit dt. Waffen) - man munkelt, Kauder wäre so ein Kandidat :-)

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missbrauchtewähler 15.10.2014, 08:24
7. Jetzt kommt die Katze aus dem Sack

All die Artikel der Hofberichterstatter über den schlechten Zustand der Bundeswehr dienten nur einem Zweck: Die mentale Vorbereitung der Bürger auf höhere Verteidigungsausgaben. Jetzt wird Kasse gemacht auf Kosten der Steuerzahler. Benötigt wird das Zeug doch weiterhin nicht.

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ladozs 15.10.2014, 08:25
8. Verbales Unsinn

War nur eine Frage der Zeit bis Rufe nach Aufrüstung bei gleichzeitiger Aufstockung des Rüstungsetats aufkommen.Warum jetzt wieder mehr Panzer, die die BW nicht transportieren kann oder wird der Russe jetzt wieder böse? Machen 500 Panzer mehr einen Unterschied? Nein, höchstens in der Börse der Steuerzahler!

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philipkdi 15.10.2014, 08:27
9. Das Geld anderer Leute...

...ist am Leichtesten ausgegeben. Angeblich bleibt doch am Jahresende immer nicht abgerufenes Geld übrig. Nehmt doch das.

Wie wärs denn mal mit einem Kostensenkungsprogramm wie es die Automobilindustrie immer wieder durchführt. Ein blumiger Name dafür wird sich sicherlich finden lassen.

Oder wir machen es wie die Amis: Vergabe an Privatunternehmen. Dann fällt auch kein deutscher Soldat, wenn wir denn je in einen Krieg verwickelt würden. Ach so, geht ja nicht: Wir könnten ja gar niemand ins Krisengebiet fliegen mangels flugfähigem Gerät...

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