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Rüstungsprojekte: Von der Leyen engagiert teure Berater-Armee
DPA

Verteidigungsministerin von der Leyen will Rüstungspannen der Bundeswehr wie beim A400M künftig verhindern. Für mehr als 200 Millionen Euro werden statt eigener Experten jetzt externe Berater angeheuert.

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sunglider 16.03.2016, 18:58
10. Externe Berater

So nennt man Lobbyisten.
Es ist doch schon längst nicht mehr nötig einen Politiker zu bestechen.
Man bezahlt einfach nur den Berater.

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JDB 16.03.2016, 18:59
11. Geplant?

"Staatssekretärin Suder, früher selbst beim Beratungs-Riesen McKinsey aktiv"

Würde mich nicht überraschen, wenn McKinsey diese Beratungsaufträge erhalten würde. Wurde das vielleicht sogar so geplant, als Suder noch für McKinsey tätig war?

Und werden dann im Bundesamt für Ausrüstung auch Stellen abgebaut, wenn nun externe Berater dessen Aufgaben ausführen sollen?

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crma 16.03.2016, 19:02
12. Sind ja nur Steuergelder

Von einer früheren Beraterin wird ein Millionenschwerer Beratervertrag erstellt - wen wundert es noch? Plutokratie Deutschland.

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rathals 16.03.2016, 19:02
13. Dass das

Beschaffungsamt unfähig ist, größere Rüstungsprojekte zu steuern, musste schon des öfteren bestätigt werden.
Externe Projektleiter werden auch bei Wirtschaftsunternehmen, wenn kein eigenes Fachwissen vorhanden ist, eingekauft. Die Kosten für die externe Beratung muss man konsequenterweise durch Reduzierung der vorhandenen unfähigen Mitarbeiter ausgleichen.

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Hornet63 16.03.2016, 19:04
14. Teufel mit Beelzebub austreiben,

darauf wird es hinauslaufen. Die bestens mit der Rüstungswirtschaft verbandelten Damen und Herren des BAAINBw werden durch in Rüstungsfragen "hochkompentente" Berater ersetzt. Der Steuerzahler darf dann beide Gruppen bezahlen. Die Effizienz dürfte dann wie in der freien Wirtschaft auch gegen Null gehen. Im übrigen hat wohl Frau Suder hier McKinsey-typisch ihre eigene Klientel, nämlich ihren früheren Arbeitgeber, bestens bedient. Auch diese Vorgehensweise ist nichts wirklich Neues.
Die wirklichen Experten und Bedarfsträger, nämlich die Soldaten selbst, dürften mal wieder keine Rolle spielen.

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flotalo 16.03.2016, 19:05
15.

Wenn man selber halt überhaupt keinen Dunst hat von den Agenden dieses misteriums, dann muss man halt teuren rat suchen.

Vielleicht war die BW zu FJS s zeiten "bedingt abwehrbereit", unter dieser Ministerin ist sie überhaupt nicht mehr abwehrbereit.

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tbline67 16.03.2016, 19:05
16. So ist es..

Danke das es mal einer sagt: im BAAINBw gibt es für jedes Projekt einen Spezialisten, der sehr genau die Risiken und Probleme kennt. Das mit dieser teuren Maßnahme das Personal im BAAINBw quasi als teure Deppen dargestellt werden ist eine Frechheit. Wenn man dazu das addiert, mit dem Frau Suder genau diese Mitarbeiter noch vor wenigen Wochen in der Rhein Mosel Halle einlullen wollte... Es ist nicht neu, dass die Politik den Lobbyisten jede Tür öffnet. In diesem Fall wird hoffentlich ein im Vergaberecht bewanderter Mensch einmal das Stop Schild hochhalten. Frau Suder wäre besser beraten im BAAINBw nicht dauernd "moderat" nachzujustieren, sondern die Expertise der dort tätigen Fachleute nutzen! Viele wahren von der erfrischenden Art der Staatsekretärin angetan. Das hier nur wieder eigene Pfründe im Vordergrund stehen ist traurig

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vulcan 16.03.2016, 19:08
17. Aha

Und was machen dann die 5000 Mitarbeiter in Koblenz?
Däumchendrehen? Vorruhestand?
Das kann ja nur wieder grandios nach hinten losgehen. Was sollen das denn für Beraterfirmen sein, die sich mit militärischem Gerät und dem Bedarf der BW auskennen?
Sinn machen würden ein paar Experten, die sich die Verträge mal ansehen, die das BMfV so abschließt. Vielleicht ließe sich so erstmal verhindern, dass man von EADS (oder wie sie gerade mal heissen) permanent über den Tisch gezogen wird.
Ansonsten sehe ich Schwarz - keine Empfehlung für ein ausländisches/außereuropäisches Produkt wird über ebendies Stadium hinauskommen, wenn die entsprechenden Hersteller hier auch nur etwas annäherend Passendes anbieten. Politisch unmöglich heutzutage. Den Beraterfirmen kanns ja egal sein.
Na ja, ansonsten wieder jede Menge Geld verbrannt, aber immerhin die Chance auf jede Menge Kungeleien mit den Beraterheinis, Korruption und Skandale.

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veritas31 16.03.2016, 19:09
18. McKinsey rojaner...

NA was ein Zufall...zuerst wird eine McK Tussi Staatssekretärin im BMVg und dann werden auf einmal 200Mio Euro für Berater bereitgestellt.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass McK das eine oder andere Kuchenstück abstaubt...wenn nicht sogar den ganzen Kuchen.

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teloudis 16.03.2016, 19:09
19. Was es alles gibt.

5000 Beschaffungsexperten in Koblenz, die nur Mist einkaufen. Bitte nachrechnen, was das alles kostet, für den Steuerzahler, nur an einem jahr. Und nun sollen Experten von aussen mit gerade mal 208 Mios das Einkaufen übernehmen. Es würde Sinn machen die 5000 eigene Experten nach hause zu schicken und alle Beschaffungen extern zu vergeben, aber soweit wird es wohl nicht kommen. Deutschland kann sich beides parallel leisten, auf Kosten der Steuerzahler.

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