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Rüstungsprojekte: Von der Leyen engagiert teure Berater-Armee
DPA

Verteidigungsministerin von der Leyen will Rüstungspannen der Bundeswehr wie beim A400M künftig verhindern. Für mehr als 200 Millionen Euro werden statt eigener Experten jetzt externe Berater angeheuert.

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igelei 16.03.2016, 19:09
20. McKinsey

Daher kommen dann bestimmt die "Experten" oder aus der Rüstungsindustrie. Also entweder Vetternwirtschaft oder Lobbyinteressen, auf Kosten der Steuerzahler. Die Bundesregierung hält uns echt für dumm. Unglaublich! Aber für die Sozialsysteme wird kein Cent mehr ausgegeben.

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hilj 16.03.2016, 19:11
21. Wenn der Berater seine Arbeit macht,

Wird er nicht lange überleben. Realistische Anforderungen, Kosten Laufzeiten und keine Nachbesserungen, Konventionalstrafen bei Nichtlieferung und die Auswahl Nicht des günstigsten oder von der Politik empfohlenen will keiner hören.

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schwatt_wie_puma 16.03.2016, 19:14
22. Teufelskreis

Klassisch neoliberale Fehlstrategie. Man spart, der Doktrin des schlanken Staates folgend, seinen eigenen Beraterstab kaputt, lässt sämtliche Expertise den Bach runtergehen, darauf folgen reihenweise teure Fehlentscheidungen. Als Reaktion darauf heuert der Staat dann externe Berater an., von denen er umso abhängiger ist, weil er aufgrund mangelnder eigener Expertise deren Ratschläge nicht mehr beurteilen kann.

Der Staat macht sich zum institutionellen Idioten.

Im BEreich Verteidigung ist das Problem außerdem die extreme Nähe zwischen Politik, militärischen Spitzen und heimischer Rüstungsindustrie.

WEnn man iN zukunft milliardenteuren Bullshit wie kaputte Drohnen, schrottreife GEwehre etc vermeiden will, sollte man den Filz bekämpfen und nicht Lobbyisten als teure externe BErater anheuern.

Aber daran hat v.d.L. natürlich kein Interesse. Es wird auf jeden Fall noch mehr Schrott gekauft. Warum weil sie es kann.

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genugistgenug 16.03.2016, 19:15
23. doppelte Kosten durch U-Boot?

Ein Gutes hat diese 'Reform' ja, wenn das Beschaffungsamt weiter unterhalten wird und Berater bezahlt werden, ist keine Kohle mehr für Waffen da - und Besenstiele tun es ja ebenso ;-)

Die einzige Frage die weietr offen bleibt ist: Wieso wechselt man vom hochbezahlten McKinsey Berater in so einekomische Stelle oder gibt es da vielleicht extern einen kleinen Ausgleich?

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f.gallo 16.03.2016, 19:15
24. richtig so...

... Sie entmachtet ein über Jahrzehnte aufgeblasen Haufen der dazu auch noch in durch die Bank weg unfähig ist ..
Der größte Teil der Experten sitzt dort weil er von einem Lobbyisten auf dem Platz gewünscht wurde.
So wurden die Verträge in den letzten 20 Jahren auch geschrieben, mit dem Risiko immer beim Steuerzahler und dem maximalen Gewinn bei den Unternehmen.
Jetzt kann sie diesen Haufen übergehen ohne Projekte zu verzögern und dann ausbluten. .

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Pfaffenwinkel 16.03.2016, 19:16
25. Im Klartext

bedeutet das doch, dass die Experten der Bundeswehr nichts taugen, weswegen man ihnen nun "Berater" vor die Nase setzt, auf Kosten der Steuerzahler. Toll.

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nein_zur_vds 16.03.2016, 19:16
26. sososo...

eine Ex McKinsey Dame will für ein paar hundert Mio externe Berater engagieren...

Hmmm.

Und da wundert sich dann noch einer dass die Leute radikale Parteien wählen...? Eine derartig unverfrorene Selbstbedienung ist die Höhe... :(

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P-Centurion 16.03.2016, 19:18
27.

Private Unternehmen sind noch einfacher korrumpierbar. Damit kommt sie aus dem Topf auf die Herdplatte. Das sieht man schon am Preis. Ähnliche Beträge gingen auch beim Nürburgring und BER über den Tisch.

Dann lieber ein paar arbeitslose Hobbyexperten einstellen und deren Wissen durch eine Ausbildung verfeinern.

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stfn 16.03.2016, 19:21
28.

Macht Sinn - das amortisiert sich beim ersten Projekt, das nicht nach politischen Kriterien, sondern unter Effizienzgesichtspunkten realisiert wird. Also zB. nicht automatisch an Airbus und Rheinmetall zu vergeben, um "deutsche Arbeitsplätze zu sichern" (sprich: mit Steuermitteln unnötig zu subventionieren), sondern mal zu schauen was man an erprobtem Material im Ausland einkaufen könnte. Die Liste ist an Möglichkeiten allein aus der jüngeren Historie ist endlos - verlässlich kalkulierbare Black Hawks fürs Heer statt Experimente mit ungewissem finanziellen Ausgang wie dem NH90, M-4s mit erwiesener Einsatztauglichkeit statt G-36s die bei Feuergefechten regelrecht schmelzen, F-15 statt Eurofighter... und bei Inlandsproduktionen natürlich harte Kostendeckel und Haftungskriterien für die Hersteller statt draufzahlen bis das Produkt irgendwann halbwegs funktioniert. Meinen Segen als Steuerzahler hat sie.

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Titanus 16.03.2016, 19:24
29. Klingt nach Verschwendung von Steuergeldern

Und was passiert mit den hochbezahlten Soldaten und Mitarbeitern, die bisher das Material geprüft und Aufträge vergeben haben? Werden die woanders eingesetzt?

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