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Rüstungsprojekte: Von der Leyen engagiert teure Berater-Armee
DPA

Verteidigungsministerin von der Leyen will Rüstungspannen der Bundeswehr wie beim A400M künftig verhindern. Für mehr als 200 Millionen Euro werden statt eigener Experten jetzt externe Berater angeheuert.

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Krapotnik 16.03.2016, 20:30
80. Fußkranke

Aus eigener Erfahrung mit staatlichen Organisationen kann ich Frau von der Leyen schon verstehen. Häufig bilden sich über Jahre und Jahrzehnte fußkranke Bereiche, die personell mit ihren Aufgaben nicht mehr mithalten können. Man sollte solche Ämter als privatwirtschaftlich organisierte Betrieb führen, das wäre besser und effektiver. Wenn ich manche Kommentare hier so lese: sind das eigentlich Lehrer und Beamte die hier kommentieren?

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denkdochmal 16.03.2016, 20:30
81. Ist doch klar!

"Privat" kann alles besser. Im Ruhrpott werden Müllabfuhrunternehmen wieder kommunalisiert. Weil billiger und besser für die Bürger. Nur so als Beispiel. Ich habe einmal einen Coach verärgert als ich ihm sagte, daß die Leistung in seiner "Schulung" darin bestehe, daß er Büstenhalter gegen Betonsteine und Maschinen austausche...
Die Auswahl einer US-Firma als Beschaffer/Berater hätte natürlich besonderen Charme. Die Dienste der USA würden entlastet, weil man dann mal eben zum Plausch ins Pentagon gehen könnte. Ein Schuft - na ja, Sie wissen schon... ;-)

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thomas_gr 16.03.2016, 20:31
82.

Das riecht nach Vetternwirtschaft. Ehemalige Beraterin engagiert externe Berater. Abgesehen davon, dass die bisherigen Projekte schlichtweg an den Politikern gescheitert sind und nicht an der internen Beschaffungsbehörde, also scheiterte es immer an den politischen Ambitionen und Eitelkeiten. Der ehemalige Generalinspekteur Harald Kujat hat das mehrfach bemängelt und auf den Zustand der Bewaffnung aufmerksam gemacht.

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dgbmdss 16.03.2016, 20:35
83. Vetternwirtschaft und Korruption

damit hat sich Suder für einen Partnerjob bei McKinsey qualifiziert, wenn das Verteidigunsministerium endlich mal wieder in kompetente Hände fallen sollte.

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korrekturen 16.03.2016, 20:36
84. Der große Bluff

Wer das Buch von Thomas Leif (Beraten und Verkauft. McKinsy $ Co- Der große Bluff der Unternehmensberater) gelesen hat, wird sich über das alles nicht wundern. Das Buch hat ein Kapitel mit dem Titel: Die Beratung der Berater oder: Die Privatisierung der Bundeswehr.

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halbtagsgott 16.03.2016, 20:38
85. Nur die halbe Story

Die "externen Beraterfirmen" würden ihr "Fachwissen" sicherlich auch vöiig kostenlos zur Verfügung stellen.
Schließlich arbeiten diese parallel auch für die Rüstungsindustrie.
Es wird somit nicht das empfohlen was gebraucht wird, sondern was verscherbelt werden soll.

Und über Staaten wie Griechenland wird wegen Korruption gelästert, weil man dort seinen Arzt oder sein Bauamt schmieren muss.
Die Bananenrepublik des ganz großen Stils ist das eigene Land!

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faupax 16.03.2016, 20:40
86. Klingt für mich nur konsequent und logisch, mir für

teuer Geld externe Militärberater einzukaufen, wenn sich meine Vorkenntnisse auf dem Gebiet lediglich auf die "Infektionsgefahr von Säuglingen beim vorzeitigen Blasensprung im Vollbad" beschränkt.

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BoMbY 16.03.2016, 20:42
87.

Wenigstens können wir so sicher sein, dass wir nie wieder einen Krieg gewinnen, wenn das Geld in solche "Beratung" versenkt wird.

Und jetzt ratet mal, wo Uschi ganz zufällig nach ihrer "Regierungskarriere" anfangen wird.

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coyote38 16.03.2016, 20:43
88. Soll man das allen Ernstes noch kommentieren ...?

Eine ehemalige Unternehmensberaterin als Staatssekretärin holt eine Truppe von Wirtschaftsprüfern ins Haus ... und die empfehlen ... Überraschung ... den Abschluss eines hunderte Millionen schweren Beratervertrages. - Vielleicht ist es nur MEIN Eindruck: Aber seitdem vdL das Verteidigungsministerium "führt" wird nur noch "analysiert", "geprüft" und "beraten". Ist bei der ganzen "Analyse", "Prüfung" und "Beratung" eigentlich schon irgendwas herausgekommen, das die Situation der Truppe in irgendeinem Bereich spürbar verbessert hätte ...? Ich kann mich nämlich - ganz ehrlich und beim besten Willen - wirklich nicht erinnern.

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derlabbecker 16.03.2016, 20:43
89. das übliche...

... Meckes Geschäftsmodell. Wenn die Berater älter werden in die Wirtschaft oder Politik entlassen und dann kommen die Aufträge von selbst. Hat sich ja jeder gefragt warum die Dame von einem gut bezahlten Posten auf den eher mickrig bezahlten Posten in der Politik wechselt... irgendwie im Verborgenen wird sie schon profitieren....

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