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Rüstungsskandal: Bundeswehr sieht "erhebliche Mängel" beim Sturmgewehr G36
DPA

Das Urteil ist deutlich: Nach SPIEGEL-Informationen attestiert die Bundeswehr dem Sturmgewehr G36 "erhebliche Mängel". Ärger macht auch Pistolenmunition. Das Ministerium von Thomas de Maizière hat Hinweise darauf offenbar nicht ernst genommen.

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jouvancourt 14.09.2013, 20:37
60. Unverantwortlich........

unsere Soldaten mit so einem Spielzeuggewehr in den Krieg zu schicken! Wenn sie schon einem derartigen Mistjob nachgehen sollen, dann müssen sie auch perfekt ausgerüstet werden! Den smarten Bankern schenkt man Milliarden, unsere Jungs werden mit Schrott an die Front geschickt!

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Haarspalter 14.09.2013, 20:47
61.

Zitat von waldschrat75
....wurde trotzdem angeschafft und mittlerweile, siehe Afghanistan glücklicherweise an manchen Stellen durch das unverwüstliche G3 ersetzt. Ich kann unseren Soldaten und Soldatinnen im Einsatz nur wünschen, dass sie einen dieser " Dinosaurier" dabei haben, wenn es ernst wird; eine Lehmmauer stellt für die 7,62x51 auf 150 Meter noch kein ernstzunehmendes Hindernis da........
Das G3 wird nur für einige Spezialanwendungen eingesetzt und nicht als g36-Ersatz an die Truppe ausgegeben. Lehmmauern dürften bei der in der Gegend üblichen Dicke auch für das 7.62mm Kaliber eine Nummer zu groß sein.

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whoknowsme 14.09.2013, 20:49
62. Wie eh und je

Tja, das "gute" G36... Schießt zwar scharf aber Verlass ist auf das Dijg in keiner Weise... Spielzeug für Erwachsene...

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belohorizonte 14.09.2013, 20:51
63. Schwerpunkte legen...

sagt der "verantwortliche Stabsritter" im Verteidgungsministerium und winkt sich mit anderen durch die Karriereleiter.

Unangenehme Entwicklungen gilt es schon im Vorfeld auszugrenzen. Nur Erfolg zählt. Am Ende winkt der Goldstern.

Zeiten, in dehnen Generale wegen Skandale zurücktraten, siehe 70iger Jahre, sind vorbei.

Trotz oder wegen ihrer Kriegserfahrung seinerzeit eine Generalität mit politischen Ecken und Kanten. mit Charisma und: Charakter.

Armes Deutschland schau ich heut nach Berlin/Bonn. Generalbeamte , die nicht mal ein gutes Gewehr bestellen ?

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norbertus 14.09.2013, 20:57
64. Seit Vietnam

Das die 5,56mm nichts taugt weis man seit dem Vietnamkrieg. Wenig Energie, Ablenkung durch Grashalme, etc.. Alle Verbesserungsmaßnahmen waren nur marginal. Trotzdem haben fast alle NATO-Staaten den Schwächling eingeführt. Das G36 ist keine schlechte Waffe. Aber nach 90 Schuss wandern alle Waffen aus und die Streukreise wachen. Aber wenn man x Schuss abgeben muß, statt einmal ordentlich ( z.B.mit einer 7,62x52) hinzuhalten, wird eben klar, dass "Masse" nicht "Klasse" bedeutet.

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ekkehart-martin 14.09.2013, 20:59
65. Kalter Kaffe

Die wenigsten der Foristen haben wohl mal mehr als zwei Sturmgewehre (G3 und G36) benutzt. Geschweige denn M-16, Famas, AK 74 etc. Eine uralte Geschichte ist aber die schwache ballistsische Leistung der 5,56mm Munition. Darüber haben mir schon amerikanische Kameraden aus dem Vietnam Einsatz berichtet. Nur deren Alternative das M-14 mit 7,62 x 51mm NATO Standardpatrone und dazu noch Gasdrucklader wie das G-36, war ebenfalls Murks. Für den Einsatz in z.B. Afghanistan mit großen Distanzen, Staub, Sand etc. ist das G-36 als Waffe ebenso ungeeignet wie die KK-Munition .223. Es wird schon lange über ein größeres Kaliber als Ersatz nachgedacht, das G-36 Problem wird sich höchst kostenpflichtig per Neubeschaffung, natürlich aus Oberndorf von selbst lösen. Wenn ich mich mit dieser Art Hardware noch befassen müsste wäre meine STAN Waffe ohnehin eine MP-7

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GeMe 14.09.2013, 21:01
66. Ich habe das G36 nicht mehr kennengelernt

und kann von daher nur das gute alte G3 beurteilen. Dies war ziemlich unverwüstlich und hat, wenn es ordentlich auf den Schützen eingestellt war, prima getroffen. Man mußte schon ziemlich untalentiert oder blind sein, um auf 200m ein Ziel nicht zu treffen.
Mit der Munition 7,62 x 51 mm konnte man auch mal Feinde hinter einer leichten Deckungen bekämpfen, was mit der modernen 5,56 × 45 mm Munition kaum möglich ist, da ihr die Durschlagskraft fehlt.
Als ich die Bundeswehr verließ, war gerade das Projekt G11 eingestellt worden. Das war eine faszinierende Waffe, aber ob sie sich in der Praxis z.B. in Afghanistan bewährt hätte, kann man heute nur schwer abschätzen.

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dimetrodon190 14.09.2013, 21:01
67. Was ein Verteidigungsminister

Zitat von sysop
Das Urteil ist deutlich: Nach SPIEGEL-Informationen attestiert die Bundeswehr dem Sturmgewehr G36 "erhebliche Mängel". Ärger macht auch Pistolenmunition. Das Ministerium von Thomas de Maizière hat Hinweise darauf offenbar nicht ernst genommen.
fehlt nur noch das er "uns" einen Flugzeugträger kauft.
aber mal im ernst ein typischer Politiker, erst alles ignorieren, dann alles abstreiten und zuletzt jemand anderen die Schuld geben.
Und wir zahlen die Zeche.
Wen soll man da noch wählen?!

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David64 14.09.2013, 21:04
68. Unverständlich

Zitat von sysop
Das Urteil ist deutlich: Nach SPIEGEL-Informationen attestiert die Bundeswehr dem Sturmgewehr G36 "erhebliche Mängel". Ärger macht auch Pistolenmunition. Das Ministerium von Thomas de Maizière hat Hinweise darauf offenbar nicht ernst genommen.
Ist für mich unverständlich. Ich hab mit dem G36 sehr gerne geschossen eben weil es so genau war. Wobei man dazu sagen muss: Ich hatte das Pech immer im Winter schiessen zu "müssen" - sprich unter 10°C...
Gut, die P8 fand ich unhandlich und sie liegt IMHO nicht besonders gut in der Hand, aber bei uns sind uns keine um die Ohren geflogen...

Wir hatten allerdings ein paar G36 die nicht pfleglich behandelt wurden - die haben dann doch ziemlich schief geschossen. Verglichen mit der MP2A1 ist das G36 ein tolles gewehr...kann mich an mehrere Vorfälle von Ladehemmungen der Uzi erinnern, die - als sie dann aufm Tisch lag - plötzlich losfeuerte...trotz Sicherung!

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eryx 14.09.2013, 21:06
69. optional

Ich bin mir fast sicher, dass der Minister keine Verantwortung für sich sieht, sondern den schwarzen Peter auf seine Vorgänger abschiebt. Was macht der Mann eigentlich in seinem Amt?

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