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Rüstungsskandal: Bundeswehr sieht "erhebliche Mängel" beim Sturmgewehr G36
DPA

Das Urteil ist deutlich: Nach SPIEGEL-Informationen attestiert die Bundeswehr dem Sturmgewehr G36 "erhebliche Mängel". Ärger macht auch Pistolenmunition. Das Ministerium von Thomas de Maizière hat Hinweise darauf offenbar nicht ernst genommen.

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eltviller 14.09.2013, 21:07
70. german engineering

Lassen wir mal die generelle Debatte über Kriegsteilnahme außen vor so sollten wir doch dafür Sorgen dass unseren Soldaten das beste Material zur Verfügung gestellt wird, dass auf dem Markt erhältlich ist. Offensichtlich werden hier unsere Soldaten wirtschaftlichen Interessen geopfert....UNERTRÄGLICH!

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j.c78. 14.09.2013, 21:07
71. neuer Skandal?

Reden wir von dem Gewehr an dem ich im Jahr 2000 ausgebildet worden bib? Lieber SPON Redaktion, dass ihr Wahlkampfhilfe betreiben wollt ist ok. Aber bitte auch als solche kentlich machen...

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loki21 14.09.2013, 21:08
72.

Zitat von KurtFolkert
Wir brauchen bessere Waffen. Dazu müssen wir aber auch mehr Geld investieren. Also bleibt alles beim alten!
Was wir brauche ist eine bessere Armee, neben vielen anderen Dingen, wie Bildungslandschaft, etc.!

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loki21 14.09.2013, 21:09
73.

Zitat von cato-der-ältere
Könnte man umgekehrt mal berichten was überhaupt funktioniert in dem Laden? Vielleicht wäre das übersichtlicher. Allerdings ist man auch nicht wirklich traurig wenn die Mordinstrumente nichts taugen. Rausgeschmissenes Geld ist es so oder so.
Sagen Sie dies mal dem Soldaten der mit schrottreifer Ausrüstung in den Einsatz geschickt werden. Und dann erklären Sie doch auch gleich den Angehörigen/Hinterbliebenen, warum ihr Sohn/Tochter in einem Zinksarg zurückkommt!

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bimbam1 14.09.2013, 21:10
74. G3

Ich selbst habe bei einer Übung 4 Magazine a 20 Schuss mit dem G 3 im Einzelfeuer abgegeben. Von Trefferungenauigkeit habe ich nichts bemerkt. Zudem wurden an speziellen Schießbahnaufenthalten den ganzen Tag über mit speziell eingemessenen G3 Gewehren geschossen. Zur Erlangung von Schießabzeichen. Selbst in solchen Extremsituationen war die Trefferquote des G3 sehr hoch.

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loki21 14.09.2013, 21:12
75.

Zitat von widower+2
Da hätte man vielleicht besser das alte G3 behalten oder ein paar Kalaschnikows gekauft. Hat die BW eigentlich noch UZIs? Das ist zwar eine andere Waffe für andere Zwecke, aber die schießt wenigstens immer.
1990 hätte die BW nicht mal die Kaschi kaufen müssen. Sie bekamen sie vom Osten geschenkt. Was haben sie gemacht? Sie sind mit Lastwagen drüber gefahren, oder haben sie in Afrika verschenkt.

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rainer_daeschler 14.09.2013, 21:12
76. Gewichtsfrage

Zitat von csmart48
Hätte es nicht gereicht das G3 mit einem größeren Msgazin auszustatten ? 7.62mm hat eh eine bessere Mannstopfunktion.
Das Argument würde für ein noch größeres Kaliber sprechen. Doch das hat auch sein Nachteil:

100 Patronen 7,62 mm: 2,400 kg
100 Patronen 5,56 mm: 1,120 kg

Je größer das Kaliber, desto schwerer die Patrone. Die muss der Infanterist aber mit sich tragen. Mit einem kleineren Kaliber kann er also auch mehr Patronen mit sich führen.

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Liberalitärer 14.09.2013, 21:27
77. Schießbahn

Zitat von bimbam1
Ich selbst habe bei einer Übung 4 Magazine a 20 Schuss mit dem G 3 im Einzelfeuer abgegeben. Von Trefferungenauigkeit habe ich nichts bemerkt. Zudem wurden an speziellen Schießbahnaufenthalten den ganzen Tag über mit speziell eingemessenen G3 Gewehren geschossen. Zur Erlangung von Schießabzeichen. Selbst in solchen Extremsituationen war die Trefferquote des G3 sehr hoch.
Das hing sehr vom Beschaffungsalter ab. Panzergrenadiere erhielten meist die neueren Posten. Die eigentliche Panzertruppe hatte alte Gewehre - zugegeben, darauf sollte es auch nicht ankommen, wenn man eh einen Leo hat. Aber Sie sagen es ja selbst, "eingemessen". Wenn man so ein Ding nur so aus der Waffenkammer bekam, gute Nacht.
Und eine spezielle Schießbahn mit eingemessenen Gewehren, das kann man als Extremsitutation bezeichnen, man muss das aber nicht.
Die findet man in der Realität eher selten. Nebenbei waren ja auch die Scharfschützen 1972 bei Olympia mit dem G3 ausgerüstet, so wahnsinnig toll funktionierte das nicht.

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csmart48 14.09.2013, 21:28
78. optional

@rainer_daeschler. Das ist natürlich richtig aber mich hatte es damals schon im aktiven Dienst gestört das das G3 nur 21 Schuss hatte. 10 mehr pro Magazin wären toll gewesen. Natürlich ist es schwerer aber das G36 hat mit seiner kleinen 5.56mm Munition auch Probleme mit der Durchschlagskraft. Die goldene Mitte wäre prima. Aber das würde wieder ein komplett neues Gewehr erfordern. Ergo müsste auch die Nato komplett andere Gewehre haben. Verdammt teure Fehlplanung das G36

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keule³² 14.09.2013, 21:28
79.

nach 100 Schuss wird ein Streukreis von 50-60 cm auf 100 Meter bemängelt und das nach mehr als 15 Jahren. Finde die zwei Fehler in dem einen Satz :lol
noch lustiger ist der Vergleich zur AK47, die zwar immer noch funktioniert wenn se mal in de Dreck fliegt, aber eben noch nie ein Scharfschützengewehr war.

Bei Sturmgewehren des einfachen Soldaten ist immer der Kompromiss zwischen Zuverlässgikeit und Treffergenauigkeit zu suchen. Da keiner an der AK47 oder G36 ausgebildet wird, dass er in der Lage ist, 100 Schuss als Dauerfeuer im Scharfschützenmodus abzugeben, könnte die Story durchaus als Sturm im Wasserglas bezeichnet werden ;)

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