Forum: Politik
Russisch-chinesisches Seemanöver: Kanonengrollen im Mittelmeer
AP

Die Botschaft an den Westen ist deutlich: Erstmals feuern russische und chinesische Schiffe gemeinsam bei einer Übung auf dem Mittelmeer. Die zehntätige Militäraktion soll erst der Anfang sein.

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loeweneule 11.05.2015, 18:56
170.

Zitat von derwahredemokrat
Die USA und die EU unter der Führerin Merkel haben dem nichts mehr entgegen zu setzen. Es ist zwar schade, dass sich inzwischen Russland und China für unsere Freiheit und unseren Wohlstand einsetzen müssen, aber wenigstens macht es jemand. Merkels menschenverachtende USA Hörigkeitspolitik kommt jetzt zu einem Ende, mit Putin könnten wieder Feiheit und Wohlstand in Europa einkehren. Die Griechen könnten den Menschen in Europa jetzt einen Dienst erweisen und den Russen und Chinesen ihre Häfen als Stützpunkte anbieten.
Schöne Satire.

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rainer_unsinn 11.05.2015, 18:57
171. ...

Warum sollte China es sich auch mit den USA oder der EU verbauen. Trotzdem sollten wir hier nicht vergessen das China kein Interesse daran hat das der "Westen" zu mächtig wird und eine noch dominantere Position einnimmt.
Letztlich ist Putin und sein Regime im Interesse der Chinesen. Ich glaube kaum das die KP sich halten könnte wenn es Putin in der Form nicht gäbe. Auch das Putin am Mittelmeer und im MO wieder Positionen vom "Westen" "zurückerobert" kann nur im Sinne der Chinesen sein. Solange sie sich dabei nicht selbst zu weit aus dem Fenster lehnen müssen.
Auch wenn unsere Natoversteher noch so viel Gift und Galle spucken. Ich kann mir sehr gut eine teilweise Renaissance Russlands unter diese Vorzeichen vorstellen. So eine Macht wie die Sovjetunion wird es wohl kaum wieder sein. Aber warten wir mal ab was sie nächsten 20 Jahre bringen.

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helios2.0 11.05.2015, 18:57
172. Osterweiterung

Zitat von SanchosPanza
Das hätte man sich sparen können. Ohne die aggressive Ostausdehnung der NATO und die Bewaffnung der Rebellen in Syrien wäre es nie zu dieser Eskalation gekommen.
Im Gegensatz zur Krim-Annexion erfolgten die Osterweiterungen der EU und NATO auf der Grundlage freier Entscheidungen souveräner Staaten und nicht durch die Okkupation ausländischer Soldaten. Für das militärische Vorgehen Russlands in einem souveränen Staat gibt es keine Legitimation!

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heinzpeter0508 11.05.2015, 18:57
173. Das haben Deutschland und die EU total verkorkst

ein Zusammengehen mit Russland. Gemäss Kohl’s und Gorbi’s Vision eine Wirtschaftsunion vom Atlantik bis zum Pazifik. Statt mit Russland diese machbare Vision zu realisieren macht die EU Wirtschaftskrieg mit Russland, nur weil es der Ami so will. Damit haben sie Russland in die Arme von China getrieben, und man hat Putin keine andere Wahl gelassen. Was haben wir doch für Armleuchter von Politikern, furchtsame Männlein und Frauleins denen vor „big brother“ die Beine schlottern. Wie erbärmlich diese hochbezahlten EU Politdiener dem Ami hörig sind. Es wird höchste Zeit, dass bald „beinharte Hunde“ das Regieren in D und in anderen EU Ländern übernehmen, und die nicht nach der Ami Pfeife tanzen so wie Mutti und ihre EU Kumpane.

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Heinrich_Hoert 11.05.2015, 18:57
174. Wäre es so

Zitat von dalethewhale
oder haben sie eine Protestnote der Amerikaner wahrgenommen???????? Und zwei US-Schiffe im schwarzen Meer sind kein Vergleich. Aber der Angriffskrieg gegen die Ukraine ist für sie kein Problem??
Dann stünde die russische Armee bereits im Baltikum. Kiew wäre wieder eine russische Staat und man würde sich auf die gemeinsame Geschichte (Kiewer Rusk) bei der Gründung Russlands besinnen. Es wäre längst jedem Klar das vor Lenin Russland wenig von der Frage Großrussen oder Kleinrussen (Ukrainer) hielt.

Also schön die Füsse ruhig halten in Berlin und Kiew.
Wie geschrieben, man könnte sich sehr schnell erinnern in Moskau, das die deutschen noch etwas schulden für die Mio. Tote des Nazikrieges.

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vulcan 11.05.2015, 18:57
175.

Zitat von derwahredemokrat
Die USA und die EU unter der Führerin Merkel haben dem nichts mehr entgegen zu setzen. Es ist zwar schade, dass sich inzwischen Russland und China für unsere Freiheit und unseren Wohlstand einsetzen müssen, aber wenigstens macht es jemand. Merkels menschenverachtende USA Hörigkeitspolitik kommt jetzt zu einem Ende, mit Putin könnten wieder Feiheit und Wohlstand in Europa einkehren. Die Griechen könnten den Menschen in Europa jetzt einen Dienst erweisen und den Russen und Chinesen ihre Häfen als Stützpunkte anbieten.
Schon erstaunlich, welchen Schwachsinn Anonymität im internet hervorbringt.

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rickmarten 11.05.2015, 19:00
176. Westen beunruhigt

Das Schnellzugprojekt ging an die Chinesen. Russland lenkt langsam seine Aufmerksamkeit mehr nach Asien. China hat große Interessen an der gewaltigen Grenzregion im Norden. Hier will man stabile Verhältnisse und vielleicht ein künftiges Einflussgebiet. Der Eurozentrismus von Merkel & Co hat das alles weitgehend ignoriert. Nun ist man beunruhigt, da Russland wichtige Ressource nur einmal verkaufen kann. Auch High-tech Züge gibt nicht nur in Europa.

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ka117 11.05.2015, 19:00
177.

Zitat von SanchosPanza
Ohne die aggressive Ostausdehnung der NATO und die Bewaffnung der Rebellen in Syrien wäre es nie zu dieser Eskalation gekommen.
Klar, Das was jetzt in der Ukraine abgeht, würde womöglich 60 km vor Berlin oder München statt finden.

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teacher20 11.05.2015, 19:01
178.

Zitat von teacher20
Trotz aller chinesisch-russischen "Flottenmacht" und "Flottendemonstrationen" bleibt die US-Marine die einzige WIRKLICH GLOBAL OPERIERENDE "Blue-Water-Navy". Die PLAN (People's Liberation Army Navy) ist trotz aller Aufrüstungsanstrengungen weit davon entfernt, den USA auf See Paroli bieten zu können und für die (im Verhältnis zu Sowjetzeiten immer noch schwächere) russische Marine gilt weiterhin, was DER SPIEGEL in einer Titelgeschichte im Frühsommer US Seestrategen im Hinblick auf Admiral Gorschkows Sowjetmarine in den Mund legte: Im Falle eines Krieges werde sie eine kurze, aufregende Zeit haben. Zum Glück für die Europäer gilt diese Überlegenheit der US Navy. Gerade ihnen sollte der russisch-chinesische Flottenaufmarsch vor Europas weichem Unterleib zu denken geben, haben doch fast alle europäischen Marinen ihren Schiffsbestand in geradezu verantwortungsloser Weise seit dem Ende des Kalten Krieges reduziert. Verantwortungslos deshalb, weil im Zuge der Globalisierung gesicherte Seewege wichtiger denn je sind (wie nicht erst die Piratengefahr vor vielen strategisch bedeutsamen Küstengebieten beweist. (BTW zählte die Deutsche Marine ("Bundesmarine" war NIE ihre offizielle - aber nicht totzukriegende - umgangssprachliche Bezeichnung) damals 193 Schiffe aller Größen, nach Abschluss der jüngsten "Reform" gerade noch gut 50, von denen viele aus technischen Gründen oder fehlendem Bordfachpersonal nicht einsatzbereit sind. Neue Schiffseinheiten verzögern sich oder werden aus Finanzierungsgründen auf die lange Bank geschoben (z.B. 2 geplante Docklandungsschiffe – „Joint Support Ships“)). Darüber hinaus „profiliert“ sich ein Teil der wenigen einsatzbereiten größeren deutschen Schiffseinheiten gerade im „humanitären“ Einsatz als staatlich lizenzierte „Schlepperbande“ für afrikanische Armuts- und Wirtschaftsflüchtlinge und reibt sich in einem sinnlosen UN-Endloseinsatz vor der libanesischen Küste auf, anstatt originär militärischen Sicherungsaufgaben im Sinne deutscher Wirtschaftsinteressen nachzugehen. Zu hoffen bleibt, dass das chinesisch-russische Manöver zu einer Art „Eye Opener“ wird und eine Trendwende in den deutschen und europäischen Seerüstungsbestrebungen einleiten wird.
Ergänzung: ...im Frühsommer 1980...

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potenz 11.05.2015, 19:01
179. Schon klar ...

Zitat von mundi
Zunächst macht man irgendwelche Staaten zu NATO-Mitgliedern, danach kann man dort beliebig Militär-Manöver veranstalten.
... das sind "irgendwelche" Staaten, die nicht selbst entscheiden, sondern "zu NATO Mitgliedern gemacht" wurden - vermutlich weil von Natur aus dienende Völker ohne eigenen "Willen zur Macht". Das Weltbild, das hinter Ihrem Denken steckt, ist ja nicht soo neu, wie man gerade dieser Tage (Stichwort Jahrestag) wieder in allen Medien sehen kann.

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