Forum: Politik
Russische Agentenaffäre: Bei Anruf Zugriff

Warum ließ das FBI den russischen Spionagering ausgerechnet nach dem Staatsbesuch des russischen Präsidenten in den USA hochgehen? Laut "Washington Post" ist die Frage nun geklärt - ein Anruf der Agentin Anna Chapman bei ihrem Vater soll die US-Fahnder zum Zuschlagen bewegt haben.

JDR 12.07.2010, 11:26
1. ...

Zitat von sysop
Warum ließ das FBI den russischen Spionagering ausgerechnet nach dem Staatsbesuch des russischen Präsidenten in den USA hochgehen? Laut "Washington Post" ist die Frage nun geklärt - ein Anruf der Agentin Anna Chapman bei ihrem Vater soll die US-Fahnder zum Zuschlagen bewegt haben.
Nun, es scheint, dass die Attraktivität der jungen Dame von anderen Qualitäten abzulenken geeignet ist.

Den richtigen Instinkt für den Job hatte sie jedenfalls...

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn...l?hpid=topnews

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Transmitter 12.07.2010, 12:46
2. Zweifel

Zitat von JDR
Nun, es scheint, dass die Attraktivität der jungen Dame von anderen Qualitäten abzulenken geeignet ist. Den richtigen Instinkt für den Job hatte sie jedenfalls...
Je mehr man über diesen "Agenten-Skandal" erfährt, je grösser werden die Zweifel, ob es sich überhaupt wirklich um Spione handelt. Falls ja, haben sie jedenfalls wohl nicht viel Bedeutendes herausfinden können.

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rkinfo 12.07.2010, 13:06
3. Keine große Gefahr

Zitat von sysop
Warum ließ das FBI den russischen Spionagering ausgerechnet nach dem Staatsbesuch des russischen Präsidenten in den USA hochgehen? Laut "Washington Post" ist die Frage nun geklärt - ein Anruf der Agentin Anna Chapman bei ihrem Vater soll die US-Fahnder zum Zuschlagen bewegt haben.
Ist ja nur logisch dass Agenten nach diesen vielen Jahren irgendwann man mißtrauisch werden wenn die überwacht werden.

Realistisch erscheint dass die Ermittler schon früh immer das Thema schnelle Verurteilung plus Austausch im Blick hatten.
Es waren ja keine 'großen Spione' und so waren sie nicht als unmittelbare Gefahr zu betrachten.

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Barbapapa 12.07.2010, 13:08
4. Geklärt ist in meinen Augen was anderes

Zuerst liest man in den Medien, dass die über Jahre gesammelten Beweise nicht mal für eine Spionage-Anklage reichen, dann darf man lesen, dass die "Spione" von Geheimdienstmitarbeitern zu Straftaten angestiftet werden sollten, damit man sie neben der Spionage zu weiteren Straftaten anklagen kann.

Natürlich wieder alles als Hörensagen-"Nachrichten" zentral verteilt per Agentur wie vom Ministerium für Sicherheit und Desinformation ins Volksbewusstsein geträufelt.
Es lebe der Qualitätsjournalismus. Ohne ihn wäre regieren so nicht möglich.

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SmarterAlsDu 12.07.2010, 13:46
5. Für die Spionage in Russland braucht man Agenten

Um an Wirtschaftsdaten aus der EU zu kommen, reicht den USA ein Abkommen mit dem Universalargument "Terrorbekämpfung" und schon werden die Informationen freiwillig rausgerückt.

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