Forum: Politik
Russische Soldaten in der Ukraine: Westliche Politiker drängen auf schärfere Sanktion
AP

Mehr als tausend russische Soldaten sollen bereits in der Ukraine sein. Das aggressive Vorgehen Moskaus alarmiert den Westen. Angesichts der zugespitzten Lage verlangen auch deutsche Außenpolitiker schärfere Sanktionen.

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klaus64 28.08.2014, 16:44
10. Waffenstillstand als wirksames Mittel

Kiew, die Ostukraine und Moskau wollen doch einen Waffenstillstand. Was würde denn passieren, wenn Kiew mal die Angriffe auf die Ostukraine einstellt und Verhandlungen anbietet ? Würden dann die "russischen Truppen" nach Kiew marschieren ? Wohl kaum. Es steht also die Frage will denn irgendeine Partei einen Waffenstillstand ? Die Kiewer anscheinend nicht wirklich. Die Ostukrainer können nicht einseitig den Kampf einstellen, sie würden von den Kiewern abgeschlachtet werden.

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ghm20 28.08.2014, 16:44
11.

Die aggressive Vorgehensweise von Putin gegen einen souveränen Staat rechtfertigt das weitere Drehen an der Sanktionsschraube.

Leider haben die Sanktionen nicht nur Auswirkungen auf Putin und sein Regime, sondern auch auf die normale russische Bevölkerung. Weiterhin haben Sanktionen auch negative, wirtschaftliche Konsequenzen für die Staaten, die sich an den Sanktionen beteiligen.

Aber im 21. Jahrhundert sollten sich alle darüber einig sein, dass man Imperialismus besser früh als zu spät stoppt. Die damit für uns verbundenen Auswirkungen müssen wir erdulden. Denn wer garantiert, dass Putin nach der Eroberung der Hälfte der Ukraine stoppt? Vielleicht kommt als nächstes das Baltikum, dann Polen, dann Ostdeutschland?

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24philip12 28.08.2014, 16:44
12.

Da fällt mir doch noch eine weitere Sanktion ein.Ab sofort keine Einreise mehr für Russen zwecks Urlaubsreise ins kapitalistische Ausland,keine Türkei mehr,kein Ägypten,kein Geld-raus-schmeiss-Urlaub in Davos,nur noch Krim und Sotchi,wie früher halt + Ausweisung aller Oligarchen heim ins Reich und Einfrieren der Auslandskonten.Alles wieder zurück auf Null wie 1980 und diesmal errichten die Mauer wir.

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spon_2873649 28.08.2014, 16:45
13.

Wann hilft die Welt der Ukraine endlich militärisch? Vorallem die ehemaligen Ostblockstaaten sollten doch ein Interesse daran haben, Russland jetzt aufzuhalten, bevor sie die Nächsten sind.

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Lookout 28.08.2014, 16:45
14. Einseitig

Warum zitieren Sie wiederum nur ukrainische, polnische und CDU-Politiker, deren Haltung zu Russland hinreichend bekannt ist? Was sagt die Gegenseite, und gibt es Beweise? Sieht so unabhängiger, kritischer Journalismus aus?

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Oskar ist der Beste 28.08.2014, 16:45
15.

Vorweg, wenn das stimmen würde, daß Russland mit einigen tausend Soldaten die Grenze überschritten hätte, wäre dies in der Tat eine schlimme Sache, nur das Problem ist, es stimmt einfach nicht.

Unabhängig davon; bevor man in einen Streit über "Invasion hat stattgefunden oder eben nicht eintritt", muß man sich erst einmal fragen, was Russland damit bezwecken könnte, die Ukraine ist pleite, hat keine Bodenschätze, kann ja noch nicht einmal seine Gasrechnungen bezahlen, Russland dagegen ist darauf angewiesen, daß die Gasleitungen durch die Ukraine intakt bleiben und das schafft man bestimmt nicht, in dem man in das Land einmarschiert.
Ein Einmarsch macht politisch, wirtschaftlich und auch militärisch keinen Sinn ergo hat er auch nicht stattgefunden.

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bauklotzstauner 28.08.2014, 16:45
16.

Und wer sanktioniert Washington für den Einsatz seiner Söldner-Armee in der Ukraine?

Die letzte Meldung dazu stammt von Anfang Mai (!!!) und berichtete von mindestens 400 Söldnern, die seit Wochen (!!!) in der Ostukraine gegen die Separatisten Krieg führen.

WO BLEIBEN DA DIE SANKTIONEN???

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AlbertKnox 28.08.2014, 16:46
17. Angesichts der zugespitzten Lage

Was hat sich denn an der Lage geändert? Doch nur dass die Ukrainische Armee gerade verliert. Dass russische Freiwillige in Novorossia kämpfen, ist schon seit Monaten bekannt.
Kiew hat beschlossen einen Konflikt mit den östlichen Regionen millitärisch zu lösen weil es dachte, dass es gewinnen kann. Jetzt wo es so aussieht als ob Kiew verliert wird plötzlich rumgeheult und der Westen soll helfen. Wie wäre es mal mit der Führung von Neurussland zu sprechen und eine friedliche Lösung zu finden. Es kann doch nicht sein dass wir einspringen und unsere Wirtschaft weiter ruinieren damit Kiew weiterhin Krieg führen kann.

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bjbehr 28.08.2014, 16:47
18. Und Geschichte wiederholt sich doch

Manchmal kann Diplomatie ganz schön beschämend sein: Die Nato und der ganze Diplomatenrest tut nicht mehr als feststellen, warnen und drohen. Doch die ganze Welt ist Zeuge, wie Putin dementiert, abwiegelt und lügt und sich eiskalt die Ukraine einverleibt, Stück für Stück. Sträflich naiv, wer glaubt, er gäbe sich damit zufrieden, Stichwort: Baltikum. Willkommen im Kalten Krieg 2.0, wir stecken mittendrin und - er ist wohl nötig.

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wassolls 28.08.2014, 16:47
19. Die Amis wollen wohl ihr Fracking Gas unbedingt los werden

Z.Zt. knallt es überall und noch immer ist kein Krieg um Europa herum.
Wie wär's denn einmal mit Mexiko ? Die Mexikaner sollten auch einmal Ansprühe auf Arizona, Texas, Neu Mexiko, Kalifornia ,Nevada und Florida (alles spanische Namen) stellen. Wurde zum Großteil von den "Gringos" geraubt. Rußland sollte auch Alaska zurückfordern , was bekanntlich von einem geldsüchtigen Zaren für 50 Mio. Dollar verscherbelt wurde und eigentlich dem russischen Volk gehört. Die 50 Mio Dollar können die Russen aus der Portokasse zurückzahlen.

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