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Russischer Hilfskonvoi in der Ukraine: Putins taktischer Punktsieg
DPA

Ohne Erlaubnis ist der russische Hilfskonvoi nach Tagen an der Grenze in die Ukraine eingefahren. Die Lastwagen dienen vor allem als Instrument im Propagandakrieg zwischen Kiew und Moskau. Diese Schlacht hat die Ukraine verloren.

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studibaas 22.08.2014, 18:53
1. Danke!!!

Genau so sehe ich das aus. Es gibt noch Artikel ohne Russenbashing und jemand der erkannt hat, das es neben humanitärer Hilfe um Propagandaschlacht ging, und nicht um versteckte Waffenlieferung.

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montykomm! 22.08.2014, 18:58
2. Das ist alles schön und gut

aber keine nachhaltige Lösung - es sei denn die Russen würden wöchentlich so ein Hilfskonvoi auf den Weg schicken. Solange sie aber kein Interesse an ehrlichen Verhandlungen haben und nicht bereit sind die Destabilisierung der Ukraine einzustellen, bleibt es beim Propagandakrieg - auf Kosten der Hilfsbedürftigen.

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sunhaq 22.08.2014, 18:58
3.

Wie genau konnten die Journalisten denn überprüfen, ob die Lastwagenfahrer wirklich Lastwagenfahrer waren? Gibt es eine Methode, mit der man herausfinden kann, wer denn nun von Russland militärisch ausgebildet wurde, um zusammen mit den russischen Extremisten Gewalt und Leid über die Ostukraine zu bringen?

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ghanima23 22.08.2014, 19:06
4.

Zitat von sunhaq
Wie genau konnten die Journalisten denn überprüfen, ob die Lastwagenfahrer wirklich Lastwagenfahrer waren? Gibt es eine Methode, mit der man herausfinden kann, wer denn nun von Russland militärisch ausgebildet wurde, um zusammen mit den russischen Extremisten Gewalt und Leid über die Ostukraine zu bringen?
Ich glaube, wenn die Russen 298 Kämpfer über die Grenze schicken wollen, dann machen sie das einfach und brauchen die Jungs auch vorher nicht als Lastwagenfahrer zu tarnen.

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ghanima23 22.08.2014, 19:08
5.

Zitat von montykomm!
aber keine nachhaltige Lösung - es sei denn die Russen würden wöchentlich so ein Hilfskonvoi auf den Weg schicken. Solange sie aber kein Interesse an ehrlichen Verhandlungen haben und nicht bereit sind die Destabilisierung der Ukraine einzustellen, bleibt es beim Propagandakrieg - auf Kosten der Hilfsbedürftigen.
Mit wem und was sollten die Russen denn verhandeln? Es ist ein innerukrainischer Konflikt der auch von den Ukrainern gelöst werden muss.

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Lankoron 22.08.2014, 19:09
6. Der wichtige Satz

in diesem Artikel: Die Ukraine hat keinerlei Interesse an einer friedlichen Einigung. Warum auch, sie wird ja von Europa und den USA unterstützt und finanziert.

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sansiro222 22.08.2014, 19:13
7. Was ist in den LKWs?

In Ihrem Artikel steht folgendes:
"In der Zwischenzeit konnten Journalisten sich davon überzeugen, dass hinter den weißen Planen tatsächlich nur Kindernahrung, Wasser und Schlafsäcke liegen. Und dass die Männer in den khakifarbenen Uniformen tatsächlich Lkw-Fahrer sind, die sich vor allem darum sorgen, wieder heil aus Luhansk nach Hause zu kommen."
Wenn Reporter sich tatsächlich überzeugen konnten, dann habe ich in den letzten Tagen eine entsprechende Überschrift vermisst, etwa so:
"Repporter bestätigen, dass sich in den LKWs Hilfsgüter befinden". Stattdessen wurde doch die Spekulation aufrecht erhalten, wenn nicht sogar genährt, es könnten auch Waffen in den Wagen sein......

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rickmarten 22.08.2014, 19:14
8. Fragen an Kiew

Die ukrainischen Zöllner, die doch vor Ort waren, haben offenbar die LKWs abfahren lassen. Kiew ist selbst angesichts der tragischen Lage vor Ort nicht bereit gewesen, die Hilfsgüter liefern zu lassen. Kiew wollte die Russen mit der Bürokratie besiegen, das ist mißlungen. Kiew muss sich langsam fragen lassen angesichts des Umfangs der Zerstörungen und des Leids der Menschen, ob man wirklich noch an die "Wiederherstellung" der alten Verhältnisse glaubt. Die Gefahr einer echten Abspaltung der Ost-Ukraine steigt mit jeder Stunde. Die ukrainische Armee zeigt Auflösungserscheinungen, die Mütter der Gefallenen werden Kiew die Rechnung präsentieren. Kiew zeigt sich starrsinnig wegen eines "Friedensplans", der doch völlig sinnlos ist.

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DerDodga 22.08.2014, 19:14
9. Nicht nur das

Zitat von ghanima23
Ich glaube, wenn die Russen 298 Kämpfer über die Grenze schicken wollen, dann machen sie das einfach und brauchen die Jungs auch vorher nicht als Lastwagenfahrer zu tarnen.
interessant wäre auch die Frage, inwiefern 298 Kämpfer den Unterschied machen sollen (ist die ukrainische Armee tatsächlich so desolat? Ich dachte man wäre kurz vor dem Sieg...) geschweige denn wie man eigentlich die angeblichen russischen Panzer über die Grenze bekommen hat, wenn man jetzt schon solche Methoden nötig hat, um ein paar Mann Verstärkung heranzukarren.

Aber das reiht sich ja wunderbar in ähnlich abstruse Behauptungen aus Kiev ein. Vielleicht merken die Leute ja dann so langsam mal, dass scheinbar ein guter Teil der Meldungen von dort zusammenphantasiert wird.

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