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Russischer Präsident in der Ukraine-Krise: Putins Lügen
DPA

Für Wladimir Putin ist der Fall klar: Die ukrainische Armee kesselt Städte im Osten des Landes ein, tötet gezielt Zivilisten und verwüstet die Infrastruktur. Das Problem: Russlands Präsident verdreht konsequent die Fakten.

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Waschlaff Duschmann 02.09.2014, 09:34
10. Vertreibung!

Da werden hunderttausende des Landes vertrieben und Russlands Präsident verdreht die Fakten? Komisch, im Irak ist das sofort Topthema. Wir versuchen den Russen NATO Stützpunkte vor die Haustür kleben, entgegen aller Zusicherungen. Wenn man euch glauben könnte stünden die schon in Kiew. Machen sie aber nicht, die hoffen immer noch drauf das wir zu Verstand kommen. Weil es eben nicht um Landgewinn geht, sondern um die eigene Sicherheit Russlands. Was wollt ihr damit erreichen? Den dritten Weltkrieg?

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oslomæn 02.09.2014, 09:35
11. Putin...

...hat sich in eine fatale Falle manövriert. Er muß ins Horn der Nationalisten und Rechten in Russland stoßen, bringt die Oberschicht, Finanzwelt und Industrie gegen sich auf und hat zu guter Letzt den Rest seines Ansehens in der Welt verbrannt. Was sich schon in seiner Haltung zum Völkermord Assads in Syrien zeigte, bestätigt sich in der Krim und Ukraine. Putins Irrglauben ist, dass Mittel und Westeuropa Russland braucht. Das Gegenteil ist der Fall, Russlands Wirtschaft braucht Europa. Europa konnte in der Vergangenheit gut ohne ohne Russland und das hat sich nicht im Mindesten geändert. Indem der Kreml mit seiner Agressionspolitik in Osteuropa die Partnerschaft mit Mittel- und Westeuropa aufkündigt, sägt er an dem Ast, auf dem er kauert. Unangenehme Zeiten für Russland brechen an. It's the economy, stupid.

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zurInfo1105 02.09.2014, 09:35
12. Herr Neef..

..., seit wann liegen das Museum, das Stadion, der Hauptbahnhof und die Hauptstraße ul. Artema am Stadtrand?! Und bevor Sie hier Ihre Ansichten kund tun, sollten Sie einmal nach Gorlovka fahren und sich die Situation vor Ort anschauen! Wer schiesst täglich auf Gorlovka? Die ukr. Armee und die Nationalgarde. Fragen Sie doch dort die Menschen! Waren Sie schonmal persönlich in Ilovajsk? Oder in Pervomajsk? Wenn nicht, dann besuchen Sie doch einmal diese Städte und reden mit der Bevölkerung! Ein Verwandter von mir war ebenfalls vor Ort und hat mit den Menschen gesprochen - und die sagen exakt das, was Putin auch sagt!

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Pfaffenwinkel 02.09.2014, 09:35
13. Alle lügen

Der mündige Bürger kann sich nur mühsam ein Bild machen, in dem er online auch die ausländische Presse liest.

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ibot 02.09.2014, 09:35
14.

Und was Putin war falsch?

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egal 02.09.2014, 09:35
15. Tja

aber wie geht man mit einem Faschisten mit Riesenarmee und Riesenland im 21. Jahrhundert um? Es ist wie ein Heckenpenner in einer Kneipe, der alle dumm anlabert und terrorisiert. Der bleibt auch unbehelligt, wenn er agrresiv genug auftritt, weil sich keiner in einen Konflikt traut. Hier wartet man auf die Staatsmacht, wenn sich nicht genügend "mutige" finden. Keiner möchte einen Krieg in Europa - außer Putin, dem scheint das egal - aber keiner möchte diesen Faschisten damit durchkommen lassen. Doofe Situation, aber ich denke, man muß sich aus den eigenen Fesseln befreien. dann nehmen wir halt einen Wirtschaftseinbruck in kauf, immer noch besser als einen Krieg und schotten Russland von ALLEM ab: Finanzmarkt, industrie, Sportverbände und Einreise nach Europa und USA. Isoliert sie vollkommen. Die chinesischen Bohrköpfe sind nicht besser, als das chinesische Kinderspielzeug. Komplette und bedingungslose "Isolation", kein Handel, kein Freunschaftsspiel, streicht Russland komplett von der Karte und wartet geduldig .......

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jsteglitz 02.09.2014, 09:35
16. Loyalität gegenüber Kiew ?

Eine doch wichtige Frage wurde nicht angesprochen: Wie sieht die Bevölkerung von Donetsk die Kiewer Regierung ?

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Yabanci Unsur 02.09.2014, 09:36
17. Die Zeit arbeitet gegen die Russen

In der Ostukraine herrscht kein Bürgerkrieg, weil die Bürger nicht beteiligt sind. Wo sind die Demonstrationen, der russischen Mehrheit im Osten, die sich für einen unabhängigen Staat einsetzen? Nicht einmal auf der „befreiten“ Krim wird lautstark ein „Neurussland“ gefordert, obwohl sie den Anschluss für ihre eigene Versorgung gut gebrauchen könnten. Dafür werden immer mehr „Urlauber“ ins Land geschleust, um den fehlenden Enthusiasmus zu ersetzen. Unter diesen Voraussetzungen wird eine Verlängerung der Krise zwar mehr Tote und Zerstörung verursachen, aber unter der Lokalbevölkerung nicht unbedingt mehr Wohlwollen für das Eingreifen der Russen zur „Rettung der Zivilbevölkerung“ erwecken. Die Zeit arbeitet gegen die Russen, weil mit jedem Tag, den die andere Seite nicht nachgibt, die hässliche Fratze der Aggressoren deutlicher sichtbar wird und ihre Brutalität allen Ländern mit russischen Minderheiten eine kostenlose Lektion in großrussischer Machtpolitik erteilt. Nur die russische Zivilbevölkerung, die gegen Krieg ist, kann eine weitere Eskalation stoppen. Wie es aussieht, geht das leider nur über mehr Leichensäcke mit toten „Urlaubern“, damit der Krieg, den es „nicht gibt“ auch für jeden Russen sichtbar wird.

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Hackenpeter 02.09.2014, 09:36
18. ..und endlich mal jemand von vor Ort!

Jetzt bin ich gespannt auf die Analysten, die hier sonst immer alles (besser-)wissen, aber nie in der Ukraine waren!

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stebiel 02.09.2014, 09:36
19. Vergleich hinkt etwas

Der Vergleich zwischen Ukraine-Krieg und Tschetschenien hnkt, wenngleich die Methoden tatsächlich ähnlich sind. Tschetschenien war damals Teil der Russ. Föderation, während die Ukraine schon vor dem Konflikt ein souveräner Staat war. Tschetschenien wäre also in etwa so als würde Rest-Deutschland in Bayern einmarschieren, wenn dieses sich von D lossagen würde; ein Einmarsch in die Ukraine würde dann einem deutschen Einmarsch in Österreich vergleichbar sein. Für Putin ist das aber das Gleiche, denn er akzeptiert im Grunde die Eigenstaatlichkeit der Ukraine nicht, sondern sieht die (gesamte) Ukraine als russisches Einflussgebiet an. Solange dort ein Moskau-getreues Regime (Janukowitsch) war, wurde dies akzeptiert, aber als die Ukraine sich plötzlich wirklich eigenstaatlich verhielt und sich von Moskau lossagen wollte, kam es zum Konflikt. Schon bei der orangenen Revolution vor ein paar Jahren hat Putin mit schmutizgen Mitteln gearbeitet. Erinnert man sich an den Giftanschlag gegen den damaligen Präsidenten Juschschenke, der danach im Gesicht entstellt war? Das war ja wohl der russ. Geheimdienst. Wer diese Denke Putins versteht, der versteht auch die ganzen Wortverrenkungen der russ. Führung.

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